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Ex-Vorstand: Microsoft verhindert Innovationen

Ex-Vorstand: Microsoft verhindert Innovationen

Autor: Stefan Schomberg | 06.02.2010 - 09:47 | (34)

Das ehemalige Vorstandsmitglied von Microsoft, Dick Brass, hat sich in der New York Times kritisch zu seinem ehemaligen Arbeitgeber geäußert. Der Weltkonzern habe es verpasst, Innovationen hervor zu bringen und verlasse sich nur auf sein Betriebssystem Windows und die Büro-Software Office. Schlimmer noch: Der Konzern verhindere sogar die eigene Weiterentwicklung.

Als Beispiel nennt er den Tablet-PC, den Microsoft bereits 2001 mit wenig Erfolg auf den Markt gebracht hatte. Der Grund für das Scheitern sei die halbherzige Stifteingabe gewesen, deren Entwicklung intern vom Office-Chef permanent torpediert worden sei. So könne man momentan zwar Rekordgewinne verbuchen, doch mangels Innovationen sei die Zukunft ungewiss. Als Vorzeigebeispiel nennt der Ex-Microsoft-Manager Apple.

Microsoft Zune HD

Ex-Manager Dick Brass: Microsoft ist erst in den MP3-Player-Markt eingestiegen, als Apple schon längst da war | Foto: Microsoft

 

Während Microsoft Marktanteile bei Browser, Highend-Laptops, Smartphones und MP3-Playern verliere, gewinne der kleinere Konzern durch Risikobereitschaft und Innovationsfreude ständig weitere Marktanteile hinzu. Als neuestes Beispiel nennt der ehemalige Microsoft-Vorstand das iPad von Apple. Ihm könne der Erfolg zuteil werden, der dem Tablet-PC von Microsoft durch eigenes Verschulden verwehrt geblieben sei. Dick Brass arbeitete von 1997 bis 2004 bei Microsoft.

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Kommentare
  1. 08.02.10 12:47 Anonymous (Gast)

    @konst8

    Du pauschalisierst genauso wie die, die du verurteilst.
    Ich für meinen Teil hatte auch mit Vista nie Probleme.
    Wie du also Kernelverbesserungen in einem Closed-Source System nachweisen willst ist mir ein absolutes Rätsel.
    Wer sowas erzählt, der labert.

    Windows 7 ist objektiv betrachtet keine gigantische Änderung zu Vista (SP 2), sondern vielmehr ein Feinschliff.
    Das soll aber nicht heißen, dass Windows 7 ein schlechtes System ist, denn das ist es definitiv nicht.
    Viel mehr ist es so, dass Vista nicht so schlecht ist/war wie es oft dargestellt wird.

    Mit dem Rest stimme ich dir allerdings zu.

  2. 07.02.10 23:38 konst8 (Gast)
    was muss ein betriebssystem können!

    Also, für alle die denken ein betriebssystem muss immer bunt und alle spielerein haben, DAS IST FALSCH!

    Es wird halt heute so gemacht weil man damit die leute beeindruckt genauso, wie eine BILDZEITUNG mehr beeindruckt als die ZEIT, obwohl jeder der beide gelsen hat weiß, welches besser ist! Die schlaumeier dürfen ja jetzrt mal raten.

    EIN BEtriebssystem muss für die neuen hrdwarenafprderung der nächsten jahre sowie für programme ausgelegt werden! Bedienbar muss es dabei bleiben, auch für den leien.

    WIndows sieben ist dafür besser ausgelegt als vista, und jeder der meint 7 wäre nicht viel besser als vista, hat da keine ahnung. klar ist die oberfläche gleich geblieben, aber im kernel wurde viel gemacht, und darum funzt das system viel besser.

    UNd vergleicht wieder nicht die schicki micki vom mac mit microsoft. MS muss ein system anbieten für 90 prozent der PC-User, dabei zählen auch ältere menschen und die werden niemals den ganz schnick schnack nutzen.

    Apple ist zum teil eine design marcke. klar ist für apple das die meisten benutzer jung sind und auf sowas stehen, und deswegen gehen sie diesen weg.

    glaubt mir bei microsoft wird genauso entwickelt wie bei apple, den schicki miicki super duppa effekte können sie auch einbauen, die sind nicht von gestern, aber es nicht so leicht, den sie haben ein großeo problem, sie müssen nähmlich mit ihrem system 90 % und mehr glücklich machen, währeden aplle nur 5% und etwas der pc anhänger beeindrucken soll!

    Hört auf zu vergleichen.
    Achtet lieber mal das google nicht den marckt übernimmt^^
    google ist cool, aber irgendwie auch unheimlich

  3. 07.02.10 23:34 Ffm Knackarsch (Gast)

    Naja das ist doch ein guter Grund upzugraden vor allem für die noch vielen XP Nostalgiker oder auch Linuxer, die extra auf W7 gewartet haben, weil sie Vista überspringen wollten.
    Und für Gamer wird besonders DirectX11 ausschlaggebend sein, denn das ist es was W7 von Vistas abhebt.

  4. 07.02.10 22:45 sven89 (Handy Profi)

    und dann? selbst wenn man nur die home premium für 100€ kauft bekommt man net viel mehr geboten als bei vista...hätte ich mir win7 gekauft wäre ich auch enttäuscht gewesen aber so kann man es ja akzeptieren ;)

    der einzige vorteil an win7 gegenüber vista ist wohl das win7 nicht so hardwarelastig ausgelegt ist und auch auf kleineren systemen wie netbooks läuft

  5. 07.02.10 21:40 Anonymous (Gast)

    Warum vergleichst du auch die Ultimate?
    Die kannst du nicht ernathaft als Maßstab verwenden, da im Privatbereich meistens Windows7 HP die PCs betreibt und die gibts fürn hunni bei Amazon.

  6. 07.02.10 20:32 Anonymous (Gast)

    Natürlich wollte ich damit nicht sagen, dass Mac OSX super ist und Windows schlecht. Auch Windows hat seine Vorteile, der Finder nervt mich z.B. enorm, vor allem beim öffnen von Bildern.... Erst alle auswählen statt einfach wie unter Windows weiterzugehen nervt. Aber dass die "unglaublichen neuen Features" bei Windows 7 bei Mac's schon seit Jahren vorhanden sind (auch wenn das vllt. schon wieder von anderen inspiriert ist) wird gerne und oft übersehen, stattdessen wird Microsoft in hoch gelobt... Und das nervt mich. Und Windows 7 war für mich keine Enttäuschung, weil es die Features vorher schon gab, sondern weil man für die 300€ nur genau das gleiche bekommt wie vorher mit einer leicht anderen Oberfläche (und dazu zähle ich die Popups auch). Und weil Vista schon mindestens auf dem Niveau (weniger Popups) hätte sein sollen und mich Windows 7, da fast gleich wie Vista enttäuscht hat bin ich umgestiegen. Jeder meckert über Vista, aber niemand erkennt, das 7 genau das gleiche ist wie vorher.

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