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Autor: Stefan Schomberg | 12.02.2010 - 16:20 | (28)

Portiert: Ubuntu auf dem Sony Ericsson X1

Manchmal hat man den Eindruck, dass Handys schon viel weiter entwickelt wären, wenn die großen Hersteller genau so engagiert an Neuentwicklungen arbeiten würden, wie die nicht-kommerziellen Hacker und Programmierer im XDA-Developer-Forum. Deren neuester Geniestreich: Ubuntu für das Sony Ericsson X1.

Portiert: Ubuntu auf dem Sony Ericsson X1

Manchmal hat man den Eindruck, dass Handys schon viel weiter entwickelt wären, wenn die großen Hersteller genau so engagiert an Neuentwicklungen arbeiten würden, wie die nicht-kommerziellen Hacker und Programmierer im XDA-Developer-Forum. Deren neuester Geniestreich: Ubuntu für das Sony Ericsson X1. Dabei handelt es sich zwar nicht um die neueste Version der auf Debian basierenden Linux-Distribution, sondern nur um Version 8.04, doch dafür erhält man selbst auf einem älteren Smartphone wie dem X1 ein lauffähiges und freies Betriebssystem.

AbiWord ist bei Ubuntu für das X1 schon mit dabei...

...und auch der Firefox-Browser | Foto: the_black_dragon

 

"Die Arbeitsgeschwindigkeit des Systems ist etwa vergleichbar mit einem Netbook im Energiesparmodus. Man könnte damit arbeiten aber viele Funktionen fehlen noch", sagt der Nutzer the_black_dragon aus dem areamobile-forum, der die Portierung schon ausprobiert hat. Gemeint ist damit besonders die derzeit noch fehlende Einbindung sämtlicher Funkverbindungen wie Bluetooth, WLAN und GSM/UMTS. Dafür enthält die Ubuntu-Version für das X1 bereits jetzt das Textverarbeitungsprogramms AbiWord und den Firefox-Browser in Version 3.

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Kommentare
  1. 25.02.10 09:19 shopsurfer (Newcomer)

    Ein Hoch auf unsere engagierten und pro ierfreudigen Spezialisten, die immer wieder neue Wege suchen und finden! Dank fuer diesen Einsatz und Aufwand. Weiter so!

  2. 14.02.10 12:16 Fozzibär (Gast)

    Und jetzt noch Compiz mit allen Plug-ins zum laufen bringen

  3. 14.02.10 05:01 Anonymous (Gast)

    @the black faker:
    Bei Linux ist es möglich es unter verschiedenen Prozessor Architekturen zu nutzen, bei Win7 geht nur unter x86-Prozessoren. PS: Eigentlich ist kein Foto nötig, man benötigt nur einen Remote-Desktop Clienten und dann kann man sogar damit arbeiten.

    Ein Port von Ubuntu Netbook-Remix wäre vielleicht fein, da ist eine GUI für geringe Auflösung der Netbooks integriert und diese entspricht in etwa denen eines Smartphones.

  4. 13.02.10 19:47 the black faker (Gast)

    Nettes Ubuntufoto.
    AM, bekomm ich auch ne News wenn ich ein Windows 7 Foto auf meinem iphone anschaue und es abfotografiere?

  5. 13.02.10 15:47 Anonymous (Gast)

    Hab mich schon immer gefragt, warum sich die Hersteller kastrierte Betriebssysteme für Smartphones und UMPCs ausdenken, anstatt PC-OSs dafür anzupassen.

  6. 13.02.10 00:26 Anonymous (Gast)

    Geil, solche Schritte liebe ich.

    Was wünsche ich mir ein Handy mit USB - Anschluss und HDMI Ausgang, auf dem möglichst alle Linux Programme laufen.

    Einfach Tastatur anstöpseln, Fernseher anschließen und schon kann ich überall weiter arbeiten, ohne immer Notebook dabei haben zu müssen

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