Apple hat in den vergangenen Tagen mehrere tausend Fun-Applikationen aus dem App Store verbannt. Es handelt sich um sogenannte Bikini-Apps, die meist leichtbekleidete Modelle präsentieren. Nach Meinung von Apple sind sie zu freizügig. Eine klare Regelung gibt es allerdings nicht, große Verlage dürfen ihre Sexy-Programme weiterhin im App Store anbieten.
Nach ersten Berichten über die Verbannung von Fun-Applikationen mit leicht bekleideten Frauen aus dem App Store von Apple kommt nun langsam das gesamte Ausmaß ans Tageslicht. In den vergangenen Tagen hat das Unternehmen über 5000 der sogenannten Bikini-Apps in seinem Download-Shop gesperrt. Als Grund gab der iPhone-Hersteller Beschwerden über "offensichtlich sexuellen Inhalt" an.
Meist traf es jedoch eher harmlose Programme mit Modellen in Bikinis oder Unterwäsche. Selbst Sportler sind nicht mehr sicher. Unter den gesperrten Anwendungen war auch die Werbe-App eines Herstellers, der Nahrungsergänzungsmittel für Sportler verkauft. Sie zeigte ein Fitness-Modell in ihrer Sportbekleidung.
Verbindliche Richtlinien, nach denen Programme für das iPhone und den iPod Touch entwickelt werden können, suchen Entwickler jedoch weiterhin vergeblich. Apple scheint auch die neuen Regeln recht willkürlich anzuwenden, denn nicht alle Bikini-Apps sind verschwunden. So ist Swimsuit 2010 vom Magazin Sports Illustrated weiterhin erhältlich, ebenso die mit Bikini-Mädchen und sexy Videos vollgestopfte Anwendung vom Männermagazin FHM und das noch freizügigere Programm vom Playboy.
In einem Interview mit der New York Times erklärt Phil Schiller, Marketing-Chef bei Apple, warum große Verlage leichtbekleidete Frauen zeigen dürfen und kleine Entwickler nicht: "Der Unterschied ist, das ist ein bekanntes Unternehmen mit vorher veröffentlichtem Material, das weithin in einem akzeptierten Format erhältlich ist."
Jugend schützen? JA!
Erwachsene bevormunden? NEIN!
Wenn es weiterhin nach Apple geht, muss man sich in ferner Zukunft wohl erst kastrieren lassen oder nachweislich im Zölibat leben, bevor man sich ein iPhone kaufen darf.
Es wundert mich eigentlich schon, dass es die Amerikaner mit ihren derat prüden Moralvorstellungen überhaupt schaffen, Kinder zu kriegen.
Eine scheinheilige Bande von Moralaposteln welche man endlich zum Teufel jagen sollte.
Jeder der ein iPhone kauft, akzeptiert auch automatisch diese prüden Geschäftsbedingungen und fördert diese negative Entwicklung.
Lieber lebe ich ohne Handy in der digitalen Steinzeit, als dass ich eine solche Bevormundung mit den kauf eines solchen Handys über mich ergehen lasse.
Wer Zensur bewusst akzeptiert, der hat die Freiheit nicht verdient.
Wehret den Anfängen!
ein glück das ich nicht so bescheuert bin mir ein iphone zu kaufen. nur idioten haben sich da verarschen lassen. hallo sven.
Die kranken Amis mit ihrer Doppelmoral !!! Auf der einen Seite sowas verbieten auf der anderen User TAufrisch per App Informieren weviel gefallene es in Afghanistan gab
So geil das alleine schon nur die "Sex apps" ca 1/4 des android Stores ausmachen :D
aber wer sie weiterhin haben will kann sie wahrscheinlich Auch im cydia Store oder auf unzähligen Seiten im inet laden ;)
Und alle Apple-Fans so "Yeaaah."
Oder um Rammstein zu Zitieren.
"We are living america (applerica), oh wunderbar."
"Jugend schützen? JA!"
Undenkbar was passieren würde, wenn Jugendliche mit offensichtlich sexuellem Inhalt :D in Berührung kommen WÜRDEN..
Das ist doch keine Schutz, würde ich eher als Vorenthalten bezeichnen.