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Autor: Stefan Schomberg | 02.03.2010 - 11:24 | (61)

Apple: Kinderarbeit und Ausbeutung bei iPhone-Produktion

In einem Bericht über die Arbeitszustände bei seinen Zulieferern räumt Apple etliche grobe Verstöße gegen geltendes Recht ein, schreibt das Nachrichtenmagazin dailymail.co.uk. So wurden in mehreren Fabriken Minderjährige beschäftigt, Mindestlöhne nicht eingehalten und von den Arbeitern mehr als 60 Stunden an sieben Tagen pro Woche verlangt. Apple kündigte an, sich von entsprechenden Zulieferern zu trennen.

Apple: Kinderarbeit und Ausbeutung bei iPhone-Produktion

Apple hat einen Bericht veröffentlicht, der grobe Verstöße gegen Arbeitsrecht in Zulieferfabriken einräumt, die Teile für iPhones und iPods herstellen. Das schreibt das Nachrichtenmagazin dailymail.co.uk. Den Standort der Zulieferer nannte der Konzern nicht, aber da die Firma mit Sitz in Kalifornien viele Produkte in China fertigen lässt, wird es sich vermutlich um dort ansässige Fabriken handeln. Von dort sind auch schon früher einige brisante Zwischenfälle bekannt geworden.

So sorgte der Selbstmord des Mitarbeiters eines Apple-Zulieferers nach dem Verlust eines iPhone-Prototypen für Schlagzeilen. Erst kürzlich waren mehrere Dutzend Arbeiter während des Herstellungsprozesses in einer chinesischen Fabrik vergiftet worden, die für Apple und Nokia produzierte. Doch wie der Bericht jetzt aufdeckt, verstießen einige Zulieferer anscheinend systematisch gegen den Verhaltenskodex, den Apple sich und seinen Geschäftspartnern auferlegt, und auch gegen im jeweiligen Land geltende Gesetze.

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In mehreren Fabriken wurden Kinder unter 16 Jahren beschäftigt, Mindestlöhne nicht eingehalten und von den Arbeitern mehr als 60 Arbeitsstunden an sieben Tagen pro Woche verlangt. Andere Firmen entsorgten ihren Giftmüll nicht sachgemäß und von Frauen wurden Schwangerschaftstests vor ihrer Einstellung gefordert. Einige Hersteller haben sogar über längere Zeit Unterlagen gefälscht, um ihre Machenschaften zu verbergen. Apple kündigte an, sich von entsprechenden Zulieferern zu trennen. Bislang ist aber noch nichts geschehen.

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Kommentare
  1. 10.04.11 16:04 Anonymous (Gast)
    schreklich

    apple verdient doch so viel und will nicht mal die mindestlöne rausrüken.

  2. 03.03.10 20:26 Anonymous (Gast)

    Oh mein Gott! Was ein Bullshitartikel! Mehr muss man dazu wohl nicht sagen! :)

  3. 03.03.10 12:36 Aktiv gegen Kinderarbeit (Gast)
    Apple

    Nicht das erste Mal sieht sich auch Apple mit schweren Verstößen gegen (sowieso nicht sonderlich Arbeitnehmer freundlichen) Arbeitsrechte in Asien konfrontiert. Dass Apple das selbst veröffentlicht ist mutig und anerkennenswert, aber natürlich ist es auch die richtige Kommunikationsstrategie, die den Konzern vor noch härterer Kritik an seinem Geschäftsgebahren bewahren hilft.
    Sich von Zulieferern einfach zu trennen hilft allerdings den Ausgebeuteten nicht im Geringsten. Apple darf sich auf diese Art nicht einfach seiner - zumindest moralischen - Verantwortung entziehen. Die Firma hat von der Ausbeutung (vielleicht unwissentlich) profitiert und sollte sich nun darum kümmern, das möglichst wieder gut zu machen. Das wäre glaubwürdiges Handeln.
    Apple wie auch alle anderen Konzerne der Computer-Branche haben große strukturelle Probleme, um Kinderarbeit und andere ausbeuterische Arbeitsbedingungen zuverlässig vermeiden zu können: Sie haben praktisch keine eigenen Produktionsstätten mehr und sind oft zu 100% abhängig von Zulieferern. Preis- und Zeitdruck bei der Entwicklung immer neuer Modelle werden an die Zulieferer weitergegeben. Strukturelle Probleme, die oft auch hausgemacht sind.
    Glaubwürdige Unternehmenspolitik für faire Arbeitsbedingungen heißt deshalb, selbst zu produzieren und damit selbst auch für die Produktionsbedingungen gerade zu stehen.

  4. 03.03.10 11:00 Anonymous (Gast)

    Tja das Steve Jobs nicht nett zu den Menschen sein will sondern nur das Geld haben will und Macht das sollte doch schon jedem aufgefallen sein.

  5. 02.03.10 20:17 Anonymous (Gast)

    "So, jetzt haben alle Kinder was zur Kinderarbeit gesagt.
    In der Demokratie kann jeder seine Meinung verbreiten und sich ein Telefon kaufen! Blabla-Society.
    "Freedom of Speach"!
    Nächstes Thema."
    Tipp: Englisch nur verwenden wenn man es kann.
    Es heißt natürlich "freedom of speech"! ;-)

  6. 02.03.10 18:27 Ffm Knackarsch (Gast)

    "Mit dem Schiff huahahahaha... LOL selten so gelacht...
    Kohle & Rohmaterialien kommen noch mit dem Schiff... der Rest... zu 75% mit dem Flieger, zumindest Elektronik etc."

    Hier wird dir geholfen:

    http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/transport/data/main_tables

    2008 EU
    Seegutverkehr : 3.918.647.000 t
    Luftfrachtverkehr : 12.905.310 t

    Lachst du immer noch?

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