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Autor: Stefan Schomberg | 02.03.2010 - 12:38 | (17)

Microsoft: Skinput macht die Haut zum Touchscreen

Der US-amerikanische Software-Riese Microsoft forscht an einer neuen Eingabemethode zur Steuerung von mobilen Endgeräten. Ein Armband am Oberarm fängt dabei Schwingungen und Töne auf, die durch das Berühren der eigenen Haut entstehen. So lassen sich etwa MP3-Player steuern, Telefonate einleiten oder sogar Spiele spielen, wie ein Video eindrucksvoll zeigt.

Microsoft: Skinput macht die Haut zum Touchscreen

Microsoft dürfte gerade alle Hände voll damit zu tun haben, Windows Phone 7 Series pünktlich auf den Markt zu bringen. Das hält den US-Konzern aber nicht davon ab, weiter an neuen Eingabemethoden zu forschen. Das neueste Projekt heißt Skinput, eine Zusammensetzung des englischen Begriffes für Haut (Skin) und Eingabe (Input).

Der Name ist Programm: Ein Armband, das der Nutzer am Oberarm trägt, fängt die leichten Schwingungen auf, die durch das Berühren der eigenen Haut entstehen. Neben den Schwingungen wertet das Armband auch akustische Signale aus, um zu erkennen, an welcher Stelle der Arm, die Hand oder sogar die einzelnen Finger berührt wurden. Die Berührungspunkte können überraschend exakt unterschieden werden, da die einzelnen Bereiche der Gliedmaßen wegen unterschiedlicher Knochen-, Gewebe- und Muskeldichte alle anders klingen und schwingen.

Der Entwickler sprechen bereits jetzt von einer Trefferrate von über 95 Prozent, das System funktioniert auch während des Gehens oder Joggens. Damit der Nutzer weiß, wo er hintippen muss, projiziert ein in das Armband integrierter Mini-Beamer Menüs und Grafiken auf die Innenseite des Arms oder die Handfläche. Ein Video zeigt eindrucksvoll, wie man so Anrufe tätigen, einen MP3-Player steuern und sogar Spiele spielen kann.

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Kommentare
  1. 04.03.10 11:44 Anonymous (Gast)

    Na toll! Video wurde entfernt!

  2. 03.03.10 17:20 Anonymous (Gast)

    haha gut das microsoft für ihre steuerung ein apple ipod verwenden:D

  3. 03.03.10 10:57 Anonymous (Gast)

    Ich finds lustig dann muss man nicht immer den Mp3 Player aus der Tasche holen oder zum Anrufen das Handy einfach kurz auf dem Arm rum hauen.

  4. 03.03.10 09:20 the_black_dragon (Advanced Handy Master)

    "Und an unterschiedliche Armtypen, Muskelanteile, Rückstände aus Operationen (z.B. Nägel, Metallschienen) oder gar Protesen haben die auch gedacht?"

    na das werden die wohl schon wissen oder???? schon mal überlegt dass man das teil auch ganz einfach kalibrieren kann? einfach punkte projezieren die man antippen soll und das gerät registriert den klang dafür.....

    ich denke mal schwierig wird es erst werden wenn unterschiedliche temperaturen herreschen oder man etwas in der hand hält da die muskelspannung sicher auch stark die messung beeinflussen kann.....

    ausserdem ist alles noch in einer frühen phase und es wird noch ne weile daurn bis sowas, wenn überhaupt, mal Marktreif ist....

  5. 03.03.10 08:41 Klosterfritze (Gast)

    Oh ! Habe ich den 1. April verpasst ?

  6. 02.03.10 20:20 Anonymous (Gast)

    Super, dann habe ich endlich einen Grund im Winter mit einem T-Shirt rumzurennen -.-.
    Und an unterschiedliche Armtypen, Muskelanteile, Rückstände aus Operationen (z.B. Nägel, Metallschienen) oder gar Protesen haben die auch gedacht? Da wäre doch so etwas viel sinnvoller: http://gadgetsinspector.com/i/projector_keyboard.jpg . Das gab es bei Pimp My Ride schon vor Jahren ;)

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