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App Store: Apple knebelt die Entwickler

App Store Apple knebelt die Entwickler

Autor: Rene Melzer | 11.03.2010 - 09:45 | (33)

Apple hält die Entwickler an der kurzen Leine. Wer Programme für das iPhone entwickeln will, muss etliche Zugeständnisse machen, wie die Bürgerrechtsbewegung Electronic Frontier Foundation (EFF) jetzt bekannt gemacht hat. Bisher war nur wenig über den Knebelvertrag an die Öffentlichkeit gelangt. Das könnte auch daran liegen, dass jeder Entwickler seine Verschwiegenheit erklären muss, bevor er dem Programm beitreten darf. 

Die EFF hat das iPhone Developer Programm License Agreement nun auf ihrer Seite veröffentlicht und einige der haarsträubendsten Paragraphen erläutert. Sie räumen Apple weitreichende Freiheiten ein und gestehen dem Nutzer kaum Rechte zu. So behält sich der App-Store-Anbieter vor, Programme ohne Begründung abzulehnen, auch wenn es die formalen Kriterien erfüllt. Das Unternehmen kann auch bereits auf einem iPhone installierte Software nachträglich für jegliche Benutzung sperren, in dem das Zertifikat entzogen wird.

App Store: Kaum Rechte für Entwickler | Foto:areamobile.de

App Store: Einmal drin, keine Alternative erlaubt | Foto: areamobile.de

 

Außerdem ist es dem Entwickler verboten, Programme auf anderen Downloadplattformen außer dem App Store anzubieten, die mit der von Apple bereitgestellten Software erstellt wurden. Entfernt das Unternehmen die Applikation, hat der Programmierer also keine Alternative. Auf der anderen Seite begrenzt das Unternehmen die eigene Haftung auf 50 US-Dollar. 

Das sei angesichts des Reputations- und Geschäftsrisikos, das bei den Entwicklern liege, bemerkenswert, so EFF-Anwalt Fred von Lohmann. Nach Abgabe der App haben sie keine Kontrolle mehr über dessen Verbreitung. Verpfuscht Apple ein Update, löscht versehentlich das Programm oder leitet die komplette Kundenliste an die Konkurrenz weiter, versucht das Unternehmen dich mit den Kosten für ein nettes "Dinner for One" in Cupertino abzuspeisen, so von Lohmann.

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Lesen Sie alle 33 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 12.03.10 11:05 DanaFones (Member)

    Hey,
    Apple scheint momentan, was die Apps im Store angeht, ziemlich sprunghaft zu sein. Laut diesem Artikel

    http://www.fones.de/content/nackte-tatsachen-fliegen-raus.html

    schmeißt Apple die Apps auch gerne im Nachhinein raus.

    Richtlinien werden spontan geändert und dann aber wohl so wage gehalten, dass Apple jede Menge Spielraum hat und schon fast willkürlich handeln kann.

  2. 12.03.10 11:00 DanaFones (Member)

    Hey,
    Apple scheint momentan, was die Apps im Store angeht, ziemlich sprunghaft zu sein. Laut diesem Artikel

    [URL=http://http://www.fones.de/content/nackte-tatsachen-fliegen-raus.html] über den Apps Store[/URL] schmeißt Apple die Apps auch gerne im Nachhinein raus.

    Richtlinien werden spontan geändert und dann aber wohl so wage gehalten, dass Apple jede Menge Spielraum hat und schon fast willkürlich handeln kann.

  3. 11.03.10 22:51 Milestoner (Youngster)

    Hmm weiss echt nicht warum sich hier darüber aufgeregt würd.Es würd ja kein Entwickler gezwungen seine App für Apple zu entwickeln.Wer es trotzdem macht muss halt mit den Bedingungen von Apple leben.

  4. 11.03.10 21:10 Anonymous (Gast)

    Hat hier jemand schon mal mit einer selbst entwickelten App auf einer Plattform auserhalb des Appstores Geld verdient? ??? Genau das meine ich.
    Ich habe es versucht. Weder Symbian noch Android bieten einem Entwickler eine Basis Geld zu verdienen. Ein gutes App im Appstore erreicht nicht nur viele Leute sondern wird auch bezahlt.

  5. 11.03.10 21:05 Anonymous (Gast)

    Das mit der Kinderarbeit ist nicht "rausgekommen" sondern durch ein von Apple selbst in Auftrag gegebenen Jahresbericht über die Arbeitsbedingungen seiner Lieferanten bekannt geworden. Die Zusammenarbeit mit diesen Unternehmen wurde beendet.

  6. 11.03.10 19:52 Captain Falc0n (Newcomer)
    In dem Apple ist der Wurm drin!

    Erst Kinderarbeit, dann sowas. Naja, was soll man dazu sagen. Das iPhone war ein technische Meilenstein. Aber die Ausbeutung kreativer Köpfe ist einfach widerlich.

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