Nach der Ankündigung des iPad durch Apple scheinen die kleinen Tablet-Computer der nächste große Trend zu sein. Microsoft konterte bereits die Gerüchte über das Apple-Tablet mit einem eigenen Touchscreen-Rechner. Mit Windows 7 ausgestattet, verspricht er die volle Funktionalität, die man vom PC oder Laptop gewohnt ist. Das IT-Magazin Wired hat sich ein sogenanntes Slate genauer angeschaut.
Nach der Ankündigung des iPad durch Apple scheinen die kleinen Tablet-Computer der nächste große Trend zu sein. Microsoft konterte bereits die Gerüchte über das Apple-Tablet mit einem eigenen Touchscreen-Rechner. Mit Windows 7 ausgestattet, verspricht er die volle Funktionalität, die man vom PC oder Laptop gewohnt ist. Das IT-Magazin Wired durfte sich ein solches Slate genauer anschauen. Der Tester Charlie Sorrel ist allerdings reichlich enttäuscht.
Als Testgerät kam nicht das HP Slate, sondern ein Prototyp der französischen Firma Stantum zum Einsatz, einem Spezialisten für Multitouch-Lösungen. Das Modell hat die Ausstattung eines Netbooks, hat aber statt einer Tastatur einen 10 Zoll großen Touchscreen. Das erste, was Wired bemängelte, ist das Gewicht. Der Slate PC von Stantum wiegt zwar nur knapp über 1 Kilogramm und ist damit kaum schwerer als das iPad mit seinen 0,73 Kilo, doch das scheint bereits zu viel, um es in allen Lebenslagen bequem zu benutzen.
Das wirkliche Problem des Tablets ist nach Meinung von Wired jedoch nicht sein Gewicht oder die Größe, sondern das Betriebssystem Windows 7. Das System ist hardware-hungrig und die Touchscreen-Unterstützung ist generell nicht gut umgesetzt. Auf dem 10-Zoll-Display sind die Symbole und Bedienfelder so klein, dass sie mit dem Finger kaum zu bedienen sind. Sie müssen außerdem pixelgenau angesteuert werden, wie man es normalerweise mit der Maus macht. Auf der virtuellen Tastatur sei schwerer zu schreiben, als auf dem kleinen Touchscreen des iPhone, so das Magazin.
Außerdem wurden lange Ladezeiten bemängelt, ebenso lahme Reaktionen der Software und die Verwendung von Sondertasten wie F11 für die Bedienung, die auf dem tastaturlosen PC allerdings nicht zur Verfügung stehen. Den Touchscreen bezeichnet Wired dagegen als sehr reaktionsfreudig, obwohl Stantum sich für ein resistives Panel entschieden hat. Auch die vom Hersteller zusätzlich installierte Software ließ sich einfach bedienen.
wäre ich markenfixiert, hätte ich alles von apple, habe ich das? nein...
aber falls du zu viel geld über haben solltest kannst du mir ja etwas von apple schenken denn ich freue mich über hochwertige produkte ;)
Du tust mir schon ein wenig leid Sven ^^ Gott sei Dank bin ich nicht so markenfixiert, daher warte ich erstmal ab welche Alternativen es zum iPad gibt und treffe meine Kaufentscheidung dann.
zum text den ich meinte...wurde gestern um 00:25 von elektro geschrieben...
"Die Reaktion der Computerwelt auf das iPad ist nichts weniger als ein Zukunftsschock".
Das ist natürlich ziemlich weit ausgeholt, aber ich will versuchen zu erklären, warum das so ist. Für die meisten von uns ist ein Computer ein Gerät, das wir ziemlich frei konfigurieren, zusammenbauen, installieren, tweaken und tunen können und mit dem wir fast alles machen können, was wir wollen. Das macht uns Spaß, wir kennen uns damit aus und einige von uns verdienen unser Geld damit.
Jetzt kommt plötzlich ein Gerät, das iPad, das ein Computer sein soll, aber so gar nicht dem entspricht, was wir unter einem Computer verstehen. Man kann es kaum frei konfigurieren, man kann es schon gar nicht selbst zusammenbauen, tweaken und tunen ist ebenfalls nicht möglich und die Anwendungsmöglichkeiten sind vergleichsweise eingeschränkt.
FÜR UNS ist das iPad also ein völliger Fehlgriff, ein Flop, völlig unbrauchbar und absolut nutzlos.
Nur, und das ist der Knackpunkt, das iPad ist überhaupt nicht für uns gemacht! Das iPad ist für Leute gemacht, DIE SICH NICHT FÜR COMPUTER INTERESSIEREN. Es ist für Leute gemacht, denen Begriffe wie Betriebssystem, Treiber, Gigahertz, Gigabyte, Setup, Booten, Partitionen usw. völlig fremd und/oder völlig egal sind. Trotzdem wollen sie aber gerne im Internet surfen, mal eine Mail schreiben, ihre Fotos angucken oder mal ein Spielchen spielen. Und für solche Leute ist das iPad perfekt!
Warum? Weil es einfach funktioniert. Man kann vom iPhone und nun vom iPad halten was man will, aber Tatsache ist, die Dinger FUNKTIONIEREN EINFACH! Ich nehme ein iPhone und - ganz sicher - ein iPad in die Hand, und es funktioniert. Es ist einfach da. Es macht was es soll. Es muckt nicht herum. Es stürzt nicht ab, es verlangt nicht von mir, dass ich mich um es kümmere. Dinge wie Treiber, Defragmentieren, Virenscanner, Firewalls, Partitionen, Dateisysteme, Registry können mir völlig egal sein. Es ist einfach nur da, funktioniert selbst nach einem Jahr genau so gut und zuverlässig wie am ersten Tag. Die Leute "da draußen" wollen keinen Computer, mit dem man jede nur erdenkliche Aufgabe erfüllen kann und den man völlig beliebig umkonfigurieren kann - sie wollen einen Computer, der die paar gewünschten Aufgaben komfortabel, zuverlässig und schnell erledigt. Mehr nicht. WIE der Computer funktioniert, oder ob er nun 1000 oder 1500 MHz hat ist ihnen völlig egal.
Womit ich bei einem weiteren Punkt wäre: Der Hardware. Alle hier regen sich auf, dass das iPad doch nur soundsoviel MHz und nur soundsoviel GB Speicher hat, und dass doch diese und jene Anschlüsse von DVI bis HDMI und 5x USB fehlen. Ist euch schonmal in den Sinn gekommen, dass diese Dinge der Zielgruppe völlig egal sind? Es ist völlig irrelevant was für eine CPU mit wie viel MHz im iPad steckt! Es steckt genau die Hardware drin die nötig ist, um die Aufgaben, für die das iPad gedacht ist, erledigen zu können. Weil die Software perfekt darauf abgestimmt ist. ALLE Journalisten, die bisher ein iPad testen konnten haben übereinstimmend gesagt, dass das Ding rasend schnell ist - obwohl es "nur" mit 1 GHz getaktet ist. Einfach weil die Software perfekt darauf abgestimmt ist und genau das macht, was sie soll. Nicht mehr und nicht weniger. Das iPad braucht kein "vollständiges" Desktop-Betriebssystem, weil es gar kein vollständiger Desktop sein will. Alle schreien hier nach den angeblich schnelleren 1,8 GHz Atom-CPUs und vergessen dabei, dass Windows 7 50% der CPU-Zeit auffrisst, einfach nur um da zu sein. Das iPad OS ist ein minimales OS, das einfach dafür sorgt, dass die iPad Apps schnell und zuverlässig laufen - mehr braucht es nicht. Die Apps sind das, was das iPad und das iPhone ausmachen!
mir kommts fast so vor als hätte jemand von dieser seite den artikel geschrieben :D und er hatte mindestens genau so viel ahnung wie alle hier... :D
sollte es tatsächlich mit dem iphone os kommen dürfte surfen und musik hören ein leichtes spiel für das ipad sein...multitasking hat es auch, allerdings im eingeschränktem sinne was hier aber auch mehr als oft genug durchdiskutiert wurde...
vorallem frage ich mich ob du den artikel der vor nicht all zu langer zeit hier gepostet wurde gelesen hast?!
und hast du eigentlich bemerkt das du dir wiedersprochen hast? 1. "warum die Welt Apple so sehr hasst wie die Pest." 2. "Apple ist ein Trend, eine Mode. Jeder Homosexuelle und Meterosexuelle kauft sich mittlerweile Produkte von den, weil das momentan alles angesagt ist" da passt was nicht ;)
und zum thema 4:3... würdest du lieber ein äusserst hässliches tablet in der hand halten was einen lang gezogenen bildschirm hat oder eins was optisch mehr her macht? ;)
Danke. Hast es vorweggenommen. Husch Husch. Ab ins Bett.
och, ich glaub schon das ich eine Markensau bin... kostet zwar meistens etwas mehr, aber dafür sind die Sachen ja auch gut, jetzt nicht nur auf Apple bezogen...