Der Hacker HyperX hat eine Custom-Firmware für das Samsung i8910 HD veröffentlicht, die endlich das ermöglichen soll, womit Samsung schon zum Verkaufsstart des Handys geworben hatte: Flüssige Videoaufnahmen mit 1280x720 Pixel. Um das zu schaffen, hat der Programmierer kurzerhand Foto- und Video-Engine des Sony Ericsson Vivaz portiert und an die Hardware des Samsung-Handys angepasst.
Das Samsung i8910 HD gehört zu den Geräten, die trotz sehr guter Hardware weit hinter ihren Möglichkeiten zurück bleiben. Das liegt vor allem an der Software und offenbar ist Samsung nicht in der Lage, alle Fehler und Kritikpunkte zu beheben. Daher kursieren bereits zahlreiche sogenannte Custom ROMs im Internet. Das sind von Hobbyprogrammierern selbst erstellte Versionen des Betriebssystems, die oftmals deutlich leistungsstärker sind, als die der großen Hersteller.
Einer dieser Hacker ist HyperX und er hat seine Firmware HX-V3-16 veröffentlicht, mit der endlich das möglich sein soll, womit Samsung schon zum Verkaufsstart des i8910 geworben hatte: Flüssige HD-Videoaufnahmen mit 1280x720 Pixel. Um das zu schaffen, hat der Programmierer kurzerhand Foto- und Video-Engine des Sony Ericsson Vivaz portiert und an die Hardware des Samsung-Handys angepasst.
Die Portierung in das HyperX-ROM sollte auch die Qualität von Fotos und der Tonaufnahmen beim Video-Dreh verbessern, wodurch das i8910 HD ebenso gute Ergebnisse liefern könnte wie das Vivaz im Test von areamobile. Der Entwickler hat zahlreiche weitere Veränderungen vorgenommen, unter anderem beim Bildlauf (Scrolling) in den Menüs. Eine genaue Auflistung findet man auf der Seite von HyperX. Dort gibt es auch die Download-Links für die maßgeschneiderte Firmware. Allerdings verliert man seine Garantie, wenn die Original-Firmware des i8910 durch ein ROM ausgetauscht wird, das nicht von Samsung zertifiziert ist.
Ich konnte mich bisher, was die Qualität der Fotos und Videos angeht nie beklagen. Als ich mir dann die Seite von HyperX angeschaut habe, war mir klar, dass es wohl nicht ganz so einfach ist das Update durchzuführen. Außerdem Verlust der Garantie, dazu noch ein neues Skin von HyperX. Finde ich alles nicht so toll, vor allem da die Installationsanleitung komplett auf englisch ist und die Beschreibung mehr als kompliziert aussieht. FINGER WEG!
Klosterfritze hat genau den Finger drauf! Es ist ein Armutszeugnis für ein Multi-Milliarden-Unternehmen, wenn wichtige Fehlerbehebungen von Hackern gemacht werden müssen. Und wenn Teile der Verbesserungen von einem anderen Hersteller übernommen werden mussten, wirft das nur ein schlechteres Licht auf Samsung. Das ist ja sowas von peinlich.
Hier ein Bspvideo:
http://www.youtube.com/watch?v=VZUD2WOi3Cs
Samsungs Problem: Sie werfen gute Hardware auf den Markt, liefern dazu extrem fehlerhafte Software, die NIE korrigiert wird. Ist ein Handy erst auf dem Markt, wird es sofort vergessen, alles konzentriert sich nur noch auf Neuvorstellungen. Kundendienst NULL.
Das ist das, was mich an Samsung echt - pardon - ankotzt und mich den nächsten Kauf sehr, sehr gründlich überlegen lässt. :/
Das ist schon interessant...
Anscheinend war des Rätsels Lösung einfach den Treiber von Texas Instruments zu nehmen, der bereits am Anfang installiert war und mit dem das Gerät in der Lage war bei 24 Fps aufzunehmen. Als durch ein Firmware Update ein aktuellerer Treiber mitgeliefert wurde, sind die Bilder pro Sekunde auf 20 bis 22 eingebrochen. Total bescheuert.
Und jetzt hat er einige Bibliotheken vom Vivaz importiert, was zu ebenfalls noch besseren Ergebnissen beim Fotografieren und bei der Videoaufnahme führt. Ist auf der Seite von Hyperx dokumentiert.
Ist schon traurig, das Samsung weit unter seinen Möglichkeiten bleibt und der Nutzer bei einem so teuren Gerät auf Custom Firmwares, bei denen man meist auch die Garantie aufs spiel setzt, zurück greifen muß, um wenigstens etwas mehr Freude am i8910 zu empfinden.
Samsung sollte entlich damit beginnen, wenigstens seine Spitzengeräte regelmäßig mit Updates zu versorgen. Nokia macht es seit vielen Jahren vor und hat mit diesem Service auch riesen Erfolg. "Kundenservice" heist das Zauberwort