Der Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) hat seinen Push Service für Entwickler von Zusatzprogrammen geöffnet. Das gab das Unternehmen jetzt in seinem Developer Blog bekannt. Sie können nun Anwendungen entwickeln, mit denen der Anwender in Echtzeit Informationen bekommt, auch wenn die Applikation nicht geöffnet ist.
Das Beispiel iPhone zeigt, dass ein Betriebssystem ohne Zusatzprogramme nichts wert ist. Unternehmen wie Google, Microsoft und Apple buhlen deshalb heftig um die Gunst von Entwicklern, die mit frischen Ideen die jeweilige Smartphone-Plattform bereichern sollen. Auch der Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) ist in den Ring gestiegen und öffnet dazu sogar sein Heiligstes für Drittentwickler, den Push Service. Das gab das Unternehmen jetzt in seinem Developer Blog bekannt. Sie können nun Programme entwickeln, mit denen der Anwender in Echtzeit Informationen bekommt, auch wenn die Applikation nicht geöffnet ist.
Zwei Modelle bietet RIM an. Push Essentials ist die kostenlose Basisvariante. Push Plus ist kostenpflichtig und erlaubt mehr als 100.000 Nachrichten pro Tag durch die Blackberry-Server zu pushen. Die Kosten für den Plus-Service berechnet Blackberry nach der Menge der Übertragungen. Darüber hinaus haben die Entwickler mehr Möglichkeiten der Kontrolle und Auswertung. In beiden Varianten können die Mitteilungen bis zu 8 Kilobyte groß sein. Das ist deutlich mehr, als Apple für seinen Nachrichtendienst Push Notification auf dem iPhone erlaubt. So ist nach Angabe von RIM auch die Übertragung von Bilder, E-Mails oder Audio-Daten möglich.
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