Während in Deutschland erste Netzbetreiber, wie o2 in München, stellenweise HSPA+ mit einer maximalen Übertragungsrate von 28 Megabit pro Sekunde anbieten, ist Österreich schon einen Schritt weiter. Dort hat der Mobilfunkanbieter Orange in der Wiener Neustadt Bandbreiten von bis zu 42 Megabit pro Sekunde freigeschaltet.
Während in Deutschland erste Netzbetreiber, wie o2 in München, stellenweise HSPA+ mit einer maximalen Übertragungsrate von 28 Megabit pro Sekunde anbieten, ist Österreich schon einen Schritt weiter. Dort hat der Mobilfunkanbieter Orange in der Wiener Neustadt Bandbreiten von bis zu 42 Megabit pro Sekunde freigeschaltet.
"Dank iPhone & Co. und den damit verbundenen neuen Anwendungen hat sich das Datenvolumen in unserem Netz innerhalb des Jahres 2009 mehr als verdoppelt", erklärt Orange-Chef Elmar Grasser. "Das verlangt immer höhere Bandbreiten. 42 Mbit/s bedeuten eine höhere Kapazität im Netz und für jeden einzelnen Orange Kunden eine deutlich höhere Geschwindigkeit beim mobilen Surfen."
Die hohen Übertragungsraten werden durch die Verwendung der Multi-Carrier Technologie erreicht. Sie ermöglicht es, Daten gleichzeitig auf zwei, drei oder mehr Frequenzkanälen zu empfangen. Das erhöht die Datenrate für die Benutzer innerhalb der Netzabdeckung eines HSPA Netzwerks und auch am Rand des Bereichs der Netzabdeckung, dort, wo die Nutzer normalerweise niedrigere Bandbreiten erhalten.
HSPA+ mit 42 Megabit pro Sekunde soll bis Ende 2010 im gesamten österreichischen Netz zur Verfügung stehen. Aktuell arbeitet Orange an der netzweiten Erhöhung der Bandbreite auf 21 Megabit pro Sekunde. In den folgenden Jahren sollen die Übertragungsraten schrittweise auf 84 bis 168 Megabit pro Sekunde erhöht werden.
Passende Endgeräte wird Orange in diesem Jahr ebenfalls anbieten. Der Netzbetreiber betont aber, dass durch die Erhöhung der Kapazität vor allem die Stabilität der Verbindungen verbessert wird, egal wie schnell das Endgerät ist.
Hier in D-Land regiert weiter das Oligopol der vier Groben Mobilgesellschaften und deshalb wird sich weder an Preisen noch an der Leistung viel ändern. Die letzte Prepaid-Preisbrecher-Runde hat dem Initiator (e+) stark zugesetzt.
Was Anrufe, SMS und z.T. Datenverkehr den Nutzer und des Gesellschaft noch immer kosten ist ja vielen zumindest hier klar. Bei Anrufen ist der Aufschlag der Anbieter im Schnitt ca. das doppelte und SMS/Daten ohne Flat ca. Faktor 100. Aber das der Wucher unvermindert weiter geht, wärend die Nachbarn immer günstiger werden hätten viele nur bei unserem noch netteren Gas- und Energie-Oligopol in D-land gedacht.
Dabei hat man selbst in Österreich noch viel Einsparpotential: Verbindungen kann man geschickt via WLAN routen und somit fast kostenfrei telefonieren. Das können die Betreiber via Software vorinstallieren. Selbst wenn der Anbieter auch hier das 100-fache der Kosten weitergibt an den Kunden hätten beide was davon. Bei einem teureren Mobil-Telefonat haben die Anbieter aber natürlich mehr davon. klar.
Spinnst? In Deutschland die mind. 10 mal mehr Menschen da werden größere Gewinne erwirtschaftet.
man sagt bei uns "in Wiener Neustadt" nicht "in der Wiener Neustadt"... "wiener neustadt" ist eine stadt, also ohne artikel :)
weniger Leute weniger Kunden das gleicht sich somit aus!
Man muss aber auch bedenken, wievile Einwohner Österreich gegenüber Deutschland hat. Die Anzahl der Nutzer ist ja somit auch viel kleiner. Das kann man also nicht vergleichen. Wenn Lichtenstein sowas macht, wäre es ja auch keine Kunst.
Telefonieren sollte wieder Luxus werden.