Mit den kommenden Android-Versionen Froyo und Gringerbread will Google der drohenden Fragmentierung des Betriebssystems begegnen, schreibt das Technik-Blog engadget. Standardanwendungen und Teile des Betriebssystems sollen sich über den Android Market aktualisieren lassen.
Mit den kommenden Android-Versionen Froyo und Gringerbread will Google der drohenden Fragmentierung des Betriebssystems begegnen, schreibt das Technik-Blog engadget. Denn obwohl Android OS erst am 23. September 2008 auf dem T-Mobile G1 seine Premiere feierte, gibt es bereits vier Systemversionen (1.5, 1.6, 2.0, 2.1), die auf mehr als 30 verschiedenen Modellen laufen. Im Moment entwickelt Google die Plattform schneller, als die Partner sie an ihre Geräte anpassen können. Hinzu kommen die Software-Modifikationen durch die Netzbetreiber und durch die Hersteller, die ebenfalls Zeit benötigen. Die Folge ist, dass viele Anwendungen aus dem Android Market gar nicht mehr auf allen Android-Geräten funktionieren. Außerdem weiß der Nutzer nie, ob sein Gerät überhaupt die aktuellen Funktionen von Android unterstützt.
Google will das Problem lösen, indem es Standardanwendungen und Teile des Betriebssystems über den Android Market zugänglich macht. Ein gutes Beispiel ist Google Maps, das zwar auf allen Smartphones vorinstalliert ist, gleichzeitig aber auch über den Market zugänglich ist und Geräte-übergreifend aktualisiert werden kann. Dieses Prinzip soll auf das Betriebssystem ausgeweitet werden. Der Nutzer kann sich dann die System-Aktualisierungen einfach aus der Android-Download-Plattform herunter laden und muss nicht mehr warten, bis sie vom Hersteller angepasst und vom Netzbetreiber freigegeben wurden. Ein konkretes Beispiel ist das Motorola Milestone, dessen Besitzer bereits ungeduldig auf ein Update von Android 2.0 auf 2.1 warten. Zukünftig laden sie Neuerungen wie Live-Wallpaper, einen verbesserten Browser und eine erweiterte Sprachsteuerung einfach über den Market herunter, sobald sie von Google veröffentlicht werden.
Motorola Milestone: Ein Update auf Android 2.1 wird in Kürze erwartet. Zukünftig könnten sich Teile des Systems einfach über den Market aktualisieren lassen. / Foto: areamobile
Wie sich Systemkomponenten über den Market austauschen und aktualisieren lassen, ist allerdings noch unklar. Hinzu kommt, dass die Geräte-Hersteller nur ein begrenztes Interesse an einer Vereinheitlichung von Android haben dürften, weil sie sich mit modifizierten Betriebssystem-Versionen von der Konkurrenz abgrenzen - ein gutes Beispiel dafür sind die Oberflächen Sense (HTC) und Timescape (Sony Ericsson).
Engadget schreibt, dass die neue Update-Strategie von Google mit der kommenden Version Froyo starten und mit der darauf folgenden Version Gingerbread fortgeführt werden soll. Das hört sich nach einem langfristigen Projekt an.
finde das superklasse von google,aber auch ein eigentor fürs nexus one!
finde ich superklasse von google,aber auch ein eigentor fürs nexus one!
CPU 1000MHz zu 550, Arbeitsspeicher 576 zu 256, digitaler Kompass, höhere Video-Auflösung und - nicht zu vergessen - Sense. Da sie selbst noch bei Hero und co. updaten (wollen) finde ich es einen guten Schritt immer mehr Standardsoftware Zentral updaten zu lassen. Hauptsache das wird dann ein update auf diese neuen OS-Versionen geben die so etwas ermöglichen.
Kann bitte jemand die sinnlosen Kommentare von diesem Marketinghoschi löschen??
Der Typ hat sie doch nicht mehr alle!
Android-Hilfe.de
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ich finde den Namen nicht besonders geschickt. Klingt nach Seelsorge für Ferngesteuerte.
Heißt das für alle "Samsung - Galaxy" Besitzer, dass es Hoffnung gibt oder bleibt es dabei, dass das Galaxy angeblich nicht genügend Power hat um 2.x zu schaffen?
Grüße