Zwei junge Forscher haben eine Erfindung vorgestellt, die eine bis zu 30-mal längere Laufzeit des Handys ermöglicht. Für ihr Projekt erhielten Sven Breidenbach (20) und René Eschenweck (22) aus Bad Mergentheim den Sonderpreis Mobilfunk. Der vom Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) gestiftete Preis wurde am vergangenen Freitag bei der Preisverleihung des Landeswettbewerbs Baden-Württemberg von „Jugend forscht“ vergeben.
Zwei junge Forscher haben eine Erfindung vorgestellt, die eine bis zu 30-mal längere Laufzeit des Handys ermöglicht. Für ihr Projekt erhielten Sven Breidenbach (20) und René Eschenweck (22) aus Bad Mergentheim den Sonderpreis Mobilfunk. Der vom Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) gestiftete Preis wurde am vergangenen Freitag bei der Preisverleihung des Landeswettbewerbs Baden-Württemberg von „Jugend forscht“ vergeben.
Seit vier Jahren schon arbeiten die beiden Tüftler an ihrem Projekt. In dieser Zeit entwickelte das Team ein neuartiges Empfangsteil, basierend auf langwelligen Funkfrequenzen, welches an das Handy montiert wird. Der Clou der Entwicklung: Die neue Komponente schaltet das Handy erst dann an, wenn ein Anruf oder eine SMS eingeht. Ist das Telefonat beendet, schaltet sich das Gerät automatisch wieder aus. Mit dieser Erfindung müssen Handys nur noch drei Mal im Jahr aufgeladen werden.
„Während normale Handys im Jahr mehr als 70-mal aufgeladen werden müssen, ist das bei unserem Handy nur dreimal im Jahr notwendig“, erklärt Sven Breidenbach die Vorteile der Entwicklung. Dadurch wird auch die Umwelt geschont und der Akku hält länger. Und es soll noch weiter gehen: Momentan arbeiten die beiden an der Verkleinerung des Empfangsteil. Das Patent haben sie bereits angemeldet.
Finde es gut wenn sich junge Leute gadanken über technische Probleme machen. Auch wenn die Technik noch nicht ganz ausgereift sein sollte, kann man ja weiter daran forschen und entwickeln. Früher wurden die Erfinder des Handys auch ausgelacht und als unglaubwürdig angesehen, als sie die Idee hatten ein Gerät zu entwickeln mit dem man über weite Entfernungen per Funk komunizieren kann. Und was ist heute?!
Lasst euch nicht unterkriegen und macht euer Ding.
@Klosterfritze
Wir haben uns nicht speziell auf Langwellen festgelegt, falls es realisiert werden sollte, kann man auch andere Signale verwenden, die eventuell besser geeignet sind. Das System ist außerdem nicht für Funklöcher gebaut, sondern soll nur zeigen, dass die Netzabdeckung besser als das Handynetz ist.
Falls es noch Fragen oder Anregungen gibt, ist hier meine E-Mail
sven.breidenbach@h-s-a-e.de
Grüße Sven
@klosterfritze
jetzt wissen wir endlich wo du wohnst und wo du rumhängst.ich wohn nicht weit,ich krieg dich und dann bist du fällig für den ganzen müll hier
Sven: Eigentlich sollten wir dasselbe unter "Langwelle" verstehen: Den Frequenzbereich zwischen 30 und 300 kHz bei Wellenlängen von einem bis 10 Kilometern. Da steht so gut wie keine Bandbreite zur Verfügung, das zwingt schon mal zur Amplitudenmodulation; FM kann man da wohl getrost vergessen, weil einfach der Platz fehlt. Bei AM aber überwiegen die Nachteile: Hier bekommt man einfach keine verlässliche Datenübertragung bei schmaler Bandbreite hin - und dadurch ergeben sich die extremen Engpässe und Verzögerungen, die ich bereits erwähnte.
Nenn doch mal den genauen Frequenzbereich - schließlich sind ja immer nur gewisse Teile eines Frequenzbandes für bestimmte Nutzungen vorgesehen; damit verrätst Du kein großes Geheimnis. Wenn wir dann noch die ungefähre Länge der Datenpakete kennen, können wir leicht ausrechnen, wie viele Nutzer man in welcher Zeit bedienen könnte. Ohne diese Angaben kann man kaum weiter darüber diskutieren.
Du schreibst jetzt auch so, als richtete sich das System speziell auf den Empfang in Funklöchern aus; dafür sind langwellige Signale selbstverständlich die erste Wahl, da diese anders als kurzwellige Signale kaum von festen Gegenständen absorbiert werden.
Aber auch dann stellt sich immer noch die Frage: Wozu das Ganze ? - Wenn ich im tiefsten Tal hocke und signalisiert bekomme, dass eine SMS für mich angekommen ist, nutzt mir das recht wenig, da ich sie eh nicht empfangen kann. Und was nutzt es mir, wenn sich mein Handy bei einem ankommenden Anruf per Langwellensignal einschaltet, wenn ich sowieso nicht mit GSM-Signalen telefonieren kann ?
Und: Ich wohne im Ruhrpott (ey). Ich kenne genau ZWEI Stellen, an denen ich nicht telefonieren kann: In einem kleinen Wald an der Stadtgrenze Duisburg/Mülheim und auf der Schießbahn meines Lieblingsschießstandes in Duisburg. Das war's aber auch schon.
Im letzten Urlaub war ich auf einer winzigen Insel vor der Westküste Thailands nahe der Landesgrenze zu Burma; hier gab's nicht mal Strom. Aber GSM-Empfang hatte ich trotzdem.
Hätte ich keinen GSM-Empfang gehabt, so hätte mir Euer System zwar einen Anruf signaliert - aber um den annehmen oder beantworten zu können, hätte ich mich erst zwei Stunden lang ins Boot setzen und zum Festland schaukeln müssen.
Daher erschließt sich mir der Sinn der Sache einfach nicht. :(
Ich merke an Deiner Reaktion, dass Du mittlerweile ein wenig säuerlich wirst; kann ich gut nachvollziehen, da ich es auch hasse, wenn mir jemand eine Idee ausreden will. Ich finde es toll, dass Ihr Euch Gedanken um Funkanwendungen macht, während der größte Teil der Menschheit aus einer Herde reiner, unwissender Konsumenten besteht. Aber ich fürchte, dass es einfach keine echte Anwendung für Euer Projekt gibt; Einzelfälle natürlich ausgeschlossen.
Wenn Ihr eine Idee braucht, die sich fast garantiert verkauft, die es noch nicht gibt und die so ziemlich jeder haben will - ich hätte da was; baut ebefalls auf Funk auf, lässt sich auch (ohne zusätzliche Hardware) in Handies integrieren.
blödsinnige erfindung.würde beim alten 3310 vielleicht funktionieren,aber sicher nicht bei neuen handys,mit denen man fotografiert,rumspielt,musik hört,mit gps rumsucht,ständig im inet rumhängt (wlan/3g) oder nur wegen facebook ständig on ist.
zum Glück ist hier kein OT!