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Autor: Andreas Seeger | 09.04.2010 - 15:12 | (103)

iPhone OS 4: Apple knebelt Entwickler

Mit dem neuen iPhone-Betriebssystem in Version 4 hat Apple auch die Lizenzbedingungen für Entwickler überarbeitet. Die Änderungen stoßen auf breites Unbehagen und Verwirrung. Apple will den Programmieren jetzt genau vorschreiben, welche Software sie zum Entwickeln einer App verwenden dürfen. Das Apple-Ökosystem wird immer mehr zu einer Festung.

iPhone OS 4: Apple knebelt Entwickler

Mit dem neuen iPhone-Betriebssystem in Version 4 hat Apple auch die Lizenzbedingungen für Entwickler überarbeitet. Die Änderungen sorgen für Verwirrung und breites Unbehagen. Während die Werbeplattform iAd neue Verdienstmöglichkeiten eröffnet, werden gleichzeitig die Entwicklerwerkzeuge eingeschränkt. Apple will den Programmieren jetzt genau vorschreiben, welche Software sie zum Entwickeln einer App verwenden dürfen. Das Apple-Ökosystem wird immer mehr zu einer Festung.

Das neue Lizenzabkommen schreibt vor, dass "nur in C, C++, und Objective-C geschriebener Code direkt mit den dokumentierten APIs kompiliert oder verlinkt werden darf". Was für die meisten Menschen wie fachchinesisch klingt, lässt bei Programmierern die Alarmglocken läuten. Denn Werkzeuge wie Adobes Flash-to-iPhone-Compiler, der eine einfache Migration von Flash-Spielen zu nativen iPhone-Apps ermöglicht, sind mit diesem Passus für die App-Entwicklung nicht mehr erlaubt. Der Compiler ist eines der wichtigsten Features der neuen Adobe Creative Suite 5. Der Tech-Blogger John Gruber, der zuerst auf die neuen Lizenzbestimmungen aufmerksam gemacht hat, vermutet, dass sie eine direkte Reaktion von Apple auf die neue CS5-Software von Adobe darstellen. 

Mit dem neuen iPhone SDK schränkt Apple die Entwicklerwerkzeuge ein

Mit dem neuen iPhone SDK schränkt Apple die Entwicklerwerkzeuge ein / Screenshot: areamobile.de

Aber auch andere Werkzeuge wie Unity 3D oder Appcelerator Titanium, die bei iPhone-Entwicklern beliebt sind, könnten nun ausgesperrt werden. Doch im Moment herrscht große Verwirrung. Der Unity-Chef David Helgason hat noch gestern Nacht hastig einen Kommentar veröffentlicht. "Wir sehen keine Anzeichen dafür, dass Apple hier etwas verändert", wird er von mobile-ent.biz zitiert. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die neuen Lizenzbedingungen auswirken werden. Klarheit kann wohl nur ein Statement von Apple bringen. 

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Kommentare
  1. 14.04.10 14:49 eifon-user (Gast)

    Apple-Jünger sind halt einfach so wie religiöse Extremisten zu keiner objektiven Diskussion fähig.

    Die Zeit (und die Rechtssprechung) werden zeigen, ob die Apfel-Faschisten mit ihrem Gehabe dauerhaft Erfolg haben können. (Ich erinnere an die Zeit vor "Steve Jobs´ 2nd try"... Sie haben zwar ein gutes Konzept, aber das Image wird sich genauso abnutzen, wie alle Mode-Erscheinungen.

    A propos Image: Eigentlich wünsche ich Apple sogar dass sie noch ein bißchen weiterwachsen: Dann gelten für die auch bald die Regeln dei auch für Firmen wie MS gelten...

    Es gilt weiterhin: Apple kann das was es kann sehr angenehm, aber das ist halt nicht allzu viel.

  2. 13.04.10 00:48 qualos (Gast)
    @ruckelallergiker

    deine allergie kommt davon das apple dich zu weich gemacht hat, daher empfehle ich dir z.b. einen samsung, se oder htc gegen deine allergie.....

  3. 13.04.10 00:43 qualos (Gast)
    ?????????????????????????????????????????

    VON welchem Neid sprechen die Leute hier immer........ -.-
    --> Wahnvorstellungen der Applejünger!!!!

  4. 12.04.10 13:12 e.y. (Gast)

    ich stimme anonymous mit seinem krass langen beitrag zu.
    so langsam geht das konsumverhalten zu grunde, weil die mehrheit nicht mehr auf funktionalität, sondern nur noch auf kult-symbole achtet.

  5. 11.04.10 12:07 Ruckelallergiker (Gast)

    jau, das ist es auch schon. lol

  6. 11.04.10 10:32 Anonymous (Gast)

    @ruckelkranker
    aber nur wenns ein 4zoll display mit hoher auflösung und guter hardware hat und itunes verschwindet

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