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Autor: Rene Melzer | 12.04.2010 - 10:56 | (43)

Adobe vs. Apple: Der Streit spitzt sich zu

Apples Verbot von CS5 als Entwicklerwerkzeug für das iPhone, das iPad und den iPod Touch hat bei Adobe zu teilweise scharfen Reakitonen geführt. Apple ist sich jedoch sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, wie Unternhehmenschef Steve Jobs in einer E-Mail erklärt.

Adobe vs. Apple: Der Streit spitzt sich zu

Apples Entscheidung, die Technologien zu begrenzen, mit denen Entwickler Anwendungen programmieren können, hat bei Adobe teils scharfe Reaktionen ausgelöst. In einem privaten Blogeintrag auf der Website des Unternehmens bezeichnet Plattform Evangelist Lee Brimelow die Entscheidung des iPhone-Herstellers als pure Tyrannei und einen Schlag in das Gesicht aller Entwickler. Er ist sogar so sauer über die Entscheidung von Apple, dass er seinen Eintrag mit der deftigen Aufforderung abschließt: "Go screw yourself Apple." (auf Deutsch soviel wie: "F*** dich selbst Apple".)

Wie berichtet hat der iPhone- und iPad-Hersteller seine Lizenzbedingungen für Entwickler überarbeitet. Das neue Lizenzabkommen schreibt vor, dass "nur in C, C++, und Objective-C geschriebener Code direkt mit den dokumentierten APIs kompiliert oder verlinkt werden darf". Werkzeuge wie Adobes Flash-to-iPhone-Compiler, der eine einfache Migration von Flash-Spielen zu nativen iPhone-Apps ermöglicht, sind mit diesem Passus für die App-Entwicklung nicht mehr erlaubt. Der Compiler ist eines der wichtigsten Features der neuen Adobe Creative Suite 5. 

apple os4 pressekonferenz

Riesen-Auswahl: 185.000 Apps im App Store für das iPhone, iPad und den iPod Touch | Quelle: Apple

Eine erste Erklärung zu diesem Schritt liefert Apple-Chef Steve Jobs höchstpersönlich in einer E-Mail. Das Unternehmen habe diese Entscheidung getroffen, weil die Hilfswerkzeuge nur "Sub-Standard-Apps produzieren und die Entwicklung der Plattform behindern", zitiert der Entwickler Greg Slepak aus der Mail. Slepak gibt allerdings zu bedenken, dass nicht nur das Werkzeug über die Qualität einer Anwendung entscheidet. Er glaubt, dass viele Entwickler sich nun nach anderen Plattformen umschauen, die ihnen mehr Freiheiten lassen.

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Kommentare
  1. 13.04.10 00:38 Gusti (Gast)

    Peinlich sind nur schlechte verkaufszahlen und verluste für jobs & co. Alles andere interessiert die nicht wirklich.

  2. 12.04.10 19:55 Das-Korn (Advanced Handy Profi)

    Der Kleinkrieg da ist doch total peinlich! Ich kann es nur immer wieder sagen...die beiden Unternehmen sollten lieber zusammen arbeiten... da haben doch alle was von! Hier das bringt den Nutzer überhaupt nichts! (Und den Firmen auch nicht!)

  3. 12.04.10 19:09 SonyEricsson4Ever (Handy Profi)

    Das ist schon klar, ich bin ja nur auf die Vorwürfe eingegangen ;).

  4. 12.04.10 18:57 Anonymous (Gast)
    Es geht hier nicht um den Flash Player

    Wenn die Flash Anwendungen mit dem Adobe Tool kompiliert wurden, sind es danach *native* Anwendungen für iPhone OS. Sie brauchen dann keinen extra Player mehr.

    Es geht also hier nicht um Flash auf dem iPhone, sondern um die Verwendung alternativer Tools zum Programmieren für das iPhone, z.B. dem Flash Builder http://www.adobe.com/products/flashbuilder/

  5. 12.04.10 18:42 Anonymous (Gast)

    also ich misse flash nicht so wirklich auf dem iphone, aber naja wers halt braucht.
    viel geiler find ich immer die action von adobe die konter sind schon lustig, ich will da mehr von ^^

  6. 12.04.10 18:40 Anonymous (Gast)
    Apple? Wer ist das?

    Ein NEUES Betriebssystem mit Multitasking! WOW! Willkürliche App-Standards, iAd damit jetzt Apple richtig absahnen und mich mit Werbung zumüllen kann?

    Ich verrat euch was: Ein Android-Phone kann schon lange Multitasking und zwar OHNE Probleme und Restriktionen für Entwickler. Ach ja, Flash gibt's auch Android auch... Auch wenn's jetzt in videos noch etwas ruckelt - BESSER ALS NICHTS!

    iPhone for show - Android for a Pro!

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