Wieder macht der App Store von Apple einigen Entwicklern Probleme. Um die kostenlose Navigationssoftware "Navigon select Telekom Edition" im App Store anbieten zu können, musste Navigon seine 70 Euro teure DACH-Variante mit Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz aus dem App Store nehmen.
Wieder macht der App Store von Apple einigen Entwicklern Probleme. Doch es sind diesmal keine Lizenzbedingungen, mit denen Apple ihnen die Werkzeuge vorschreibt, die sie für das Programmieren von Anwendungen für das iPhone, das iPad und den iPod Touch verwenden dürfen. Um die kostenlose Navigationssoftware "Navigon select Telekom Edition" im App Store anbieten zu können, musste Navigon seine 70 Euro teure DACH-Variante mit Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz aus dem App Store nehmen.
Die Folge ist ein Proteststurm der Nutzer, die sich MobileNavigator DACH gekauft haben, auf der Facebook-Seite von Navigon. Sie bleiben wahrscheinlich auf der veralteten Version 1.4 sitzen, denn das im Februar angekündigte Update auf 1.5 wird es wohl nicht geben. Schuld sei allein Apple, so Unternehmenssprecherin Angela Obermaier auf Anfrage von netzwelt.de. "Die D-A-CH Version entspricht dem neuen Navigon select, sofern ein Großteil der zur Verfügung stehenden Zusatzpakete installiert wird." Apple lasse die Bereitstellung zweier gleichwertiger Versionen eines Programms im App Store jedoch nicht zu.
Ein Wechsel zur kostenlosen Telekom Edition kommt für viele Käufer ebenfalls nicht in Frage. Zum einen kann sie nur von Kunden des Netzbetreibers genutzt werden, zum anderen enthält die Basisversion deutlich weniger Funktionen als die ehemalige kostenpflichtige DACH-Variante. Der Umfang kann zwar durch sogenannte In-App-Käufe wieder auf den gleichen Stand gebracht werden, doch die wenigsten Kunden wollen doppelt bezahlen, um ihre Software auf dem aktuellen Stand zu halten. Eine Lösung des Problems ist derzeit nicht in Sicht.
Wer in Betracht zieht, ein iPhone (oder iPad) zu kaufen, muss sich bewusst sein, dass er zwar für das Gerät bezahlt, aber trotzdem nicht selbst darüber entscheiden darf, wofür er es braucht - big brother Apple entscheidet darüber, welche Applikationen man gnädigerweise einsetzen darf. Darüber, dass man dann eventuell etwas nicht installieren kann oder keine Updates mehr hat, sollte man sich nicht wundern - beim Kauf eines iPhones hat man sich bereits für die Unfreiheit entschieden, und diese bringt es eben mit sich, dass man ein gewünschtes Programm unter Umständen nicht einsetzen kann.
Für alle anderen, die diese Knebelung durch Apple nicht mögen, gibt es ja gute Alternativen (Android, Maemo, Java ME); ein solches abgeschottetes System wie das von Apple hat längerfristig sowieso kaum eine Chance.
"Wenn Sie mit Ihren Freunden chatten wollen, haben wir da ein App für - wenn Sie die neuesten Börsennachrichten lesen wollen, haben wir da ein App für - wenn das Ding mal kaputt ist, haben wir da garantiert KEIN App für!"
Wer so ein Ding braucht, hat einen viel zu kurzen Sch....ulabschluss!
...na ihr Iphoner - ins Knie geschossen! Selbst Schuld - so ist das mit Handys für die Massen!
Wenn dann D-A-CH
Deutschland Austereich und CHweiz
D-A-CH = Dach deutschland österreich schweiz !!!
eben hier noch geschmuntzelt
und nun bei Android das gleiche mit Update auf 4.0.0 erhält man die selekt version egal welche zusatzfunktionen man sich gekauft hat.