Seit Montag werden in Mainz frei gewordene Frequenzen versteigert. Die Netzbetreiber wollen damit den Netzausbau vorantreiben und den neuen mobilen Datenübertragungsstandard Long Term Evolution (LTE) einführen. Die Auktion könnte sich allerding noch über Wochen hinziehen.
Am Montag hat in Mainz die Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen begonnen. Sie wird von der Bundesnetzagentur veranstaltet und könnte mehrere Wochen dauern, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, im Deutschlandradio. "Die Auktion hat eigentlich nicht das Ziel, die Einnahmen des Staats zu maximieren", sagte Kurth. Stattdessen gehe es darum, die leistungsfähigsten Unternehmen für den Ausbau der Mobilfunknetze zu finden.
Die Summe der Gebote lag nach der dritten Runde am Montagabend bereits bei knapp 117 Millionen Euro, wie die Bundesnetzagentur mitteilte. Experten rechnen mit mehreren Milliarden Euro Einnahmen durch den Staat. T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 versuchen derzeit, verschiedene Frequenzblöcke zu erwerben, die für die Einführung des neuen mobilen Datenstandards Long Term Evolution (LTE) benötigt werden. Er soll etwa 10 mal schneller sein, als bisherige UMTS-Verbindungen. Die Frequenzen waren durch die Abschaltung des analogen Rundfunks frei geworden.
Der Mastenwald, der derzeit für die Mobilfunknetze benötigt wird, könnte durch LTE verringert werden
Besonders das Frequenzband um 800 Megahertz erlaubt wegen seiner hohen Reichweite eine große Gebietsabdeckung trotz weniger Basisstationen. An den Erwerb dieser Frequenz hat die Bundesnetzagentur daher strenge Auflagen geknüpft. Bis spätestens 2016 muss der Käufer 90 Prozent der ländlichen Bevölkerung mit einer breitbandigen Infrastruktur versorgen. Verbraucherschützer erwarten durch die Nutzung der neuen Frequenzbereiche massive Störungen des digitalen Fernsehens via DVB-T.
Die Frequenzen werden in Blöcken von fünf MHz - entweder einzeln oder im Doppelblock von 2 x 5 MHz versteigert. Die Blöcke sind unterschiedlich lukrativ. Grundsätzlich gilt: Je höher das Frequenzband, umso teurer ist der flächendeckende Netzausbau. Allerdings müssen bei der - im Band günstig gelegenen - Digitalen Dividende strenge Auflagen erfüllt werden.
ne denk ich mal nicht du musst bedenken das T ein Staatsverein ist und die auch die meiste kohle haben
ich glaube vodafone kommt auf platz 1, die können ja bieten wie hoch sie wollen, am ende setzen sie es von der steuer ab und wir sind die gelackmeierten, mal wieder.
800Mhz für den der am meisten bietet denke mal die 800 gehen an E-Plus
800mhz für den das meiste bietet nehme an E-Plus
Was da an Summen fließt! Mein Jung!