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Autor: Andreas Seeger | 14.04.2010 - 17:30 | (30)

WePad-Fake: Hersteller um Schadensbegrenzung bemüht

Nach der missglückten WePad-Vorstellung, bei der die anwesenden Journalisten mit einem Windows-7-Fake getäuscht wurden, ist Hersteller Neofonie um Schadensbegrenzung bemüht. Auf der Facebook-Seite und dem WePad-Channel auf Youtube werden eifrig Geräte-Videos hochgeladen und Statements abgegeben. Besonders interessant ist ein Facebook-Eintrag: Am 26. April werde es eine neue Live-Präsentation geben, kündigt der Hersteller an.

WePad-Fake: Hersteller um Schadensbegrenzung bemüht

Nach der missglückten WePad-Vorstellung, auf der die anwesenden Journalisten mit einem Windows-Fake getäuscht wurden, ist der Hersteller Neofonie um Schadensbegrenzung bemüht. Auf der Facebook-Seite und dem WePad-Channel auf Youtube werden eifrig Geräte-Videos hochgeladen und Statements abgegeben. Besonders interessant ist ein Facebook-Eintrag: Am 26. April werde es eine neue Live-Präsentation geben, kündigt der Hersteller an. 

Auf der Pressekonferenz am Montag hatte das Unternehmen ein WePad präsentiert, auf dem Windows installiert war. Darüber lief ein Video in Endlosschleife, das das selbst entwickelte Android-Betriebssystem demonstrieren sollte. Doch statt auf diesen Umstand hin zu weisen, ließ das Unternehmen die anwesenden Journalisten in dem Glauben, es mit dem Original-Betriebssystem zu tun zu haben. Der Schwindel wurde später durch Fotos von Bloggern entlarvt, die eine Windows-Fehlermeldung auf dem Gerät festgehalten haben. Neofonie-Geschäftsführer Helmut Hoffer von Ankershoffen gibt sich auf Facebook selbstkritisch: "Mein persönlicher Fehler war, das Gerät mit installiertem WePad OS, Apps etc. nicht wenigstens kurz allen vorzuführen - für den Fehler büssen wir jetzt, aber Fehler werden gemacht", schreibt er. 

Das Unternehmen begründet den Windows-Schwindel mit der fehlenden Zeit für die Installation des selbst entwickelten Linux-Systems. Das Gerät hing angeblich beim Zoll fest, erst im letzten Moment sei es bei Neofonie eingetroffen. Eilig wurde jetzt eine neue Vorführung für den 26. April angekündigt, außerdem hat die Firma mehrere Videos veröffentlicht, die das funktionsfähige Linux-System zeigen. Doch der Vertrauensverlust wiegt schwer. Plötzlich ist vom "PeePad" die Rede und ein Nutzer schreibt an den Facebook-Wall des Wunder-Tablets: "Und da soll man PreOrder Gelder geben?? Solchen Schaumschlägern?? Ich glaube nicht. Wer sagt mir, dass die nicht vor Auslieferung ganz zufällig Insolvenz gehen??? (sic!)"

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Kommentare
  1. 17.04.10 17:31 xBulldozex (Newcomer)
    Abwarten und vielleicht den Untergang von Neofonie zuschauen

    Also, wenn ich mir mal so anschaue was bei e-Bay mit den iPads abgeht, sollte sich Neofonie warm anziehen. Die Leute zahlen für ein WiFi iPad mit 16GB knappe 800 EURO!!!!!!! Jetzt stellt euch vor, Apple bringen das Ding für 399 bis 449 Euro! Es wird keine Sau jucken was Neofonie für Geräte auf den Markt bringt. Wenn der Verkauf des iPads und die Vorstellung des möglichen neuen iPhones voll einschlagen dann wars das für Neofonie. So einfach ist das!

  2. 16.04.10 01:37 Anonymous (Gast)

    was ist das zweite gerät?

  3. 15.04.10 20:11 qualos (Gast)
    gääähnnn

    "Und da soll man PreOrder Gelder geben?? Solchen Schaumschlägern?? Ich glaube nicht. Wer sagt mir, dass die nicht vor Auslieferung ganz zufällig Insolvenz gehen??? (sic!)"
    Über so was kann sich nur ein Appleheini aufregen. Noch nicht mal das Gerät in der Hand gehabt und schon am dummschwätzen. Das Windows drauf laufen kann, wird einige (klügere) Menschen sogar freuen ))

  4. 15.04.10 19:03 Anonymous (Gast)
    wepad fake

    Wie kann es beim Zoll fest "hängen" ??? Andererseits heisst es "Made in Germany".

  5. 15.04.10 13:55 Marketinghoschi (Expert Handy Profi)

    die haben ja noch nicht mal begonnen Konkurrenz zu sein.LOL

  6. 15.04.10 13:27 Anonymous (Gast)

    Nicht der erste der versucht Apple zu kopieren und kläglich scheitert.

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