Die Versteigerung der Funkfrequenzen geht seit Montag weiter. Insgesamt liegen Gebote in Höhe von 250 Millionen Euro vor, besonders die 800 Mhz Frequenzen sind beliebt.
Die Versteigerung der Funkfrequenzen geht in die nächste Runde. Seit Montag sitzen die Vertragspartner wieder am Tisch und verhandeln über zusätzliche Frequenzen im GSM- und UMTS-Bereich. Dabei handelt es sich sowohl um die beliebten 800 Mhz Spektren mit hoher Sendekraft, als auch um die Lizenzen für die vollkommen neuen Netze im Bereich von 2,6 Ghz. Bislang wurden insgesamt 250 Millionen Euro von T-Mobile, Vodafone und E-Plus geboten, wobei ein Großteil der zu versteigernden Funkfrequenzen im Bereich von 800 Mhz liegt. Der Anteil am gesamten Gebot: 115,6 Millionen Euro. Bislang würde der Anbieter o2 übrigens leer ausgehen.
Im Verlauf der Versteigerung von Funkfrequenzen kommen auch immer mehr Patzer ans Tageslicht. So soll das Bundesland Nordrhein-Westfalen bei der Erstellung einer Liste, welche die noch unterversorgten Orte zusammentragen soll, ordentlich geschlampt haben. Die Konsequenz: Die Dörfer, welche nicht aufgeführt werden, dürfen wohl auch in naher Zukunft kein schnelleres Funk-Internet erwarten. Die Versteigerung der Funkfrequenzen wird noch einige Tage andauern. Auch der Provider o2, der derzeit keine neue Frequenz im Portfolio hat, wird daher noch zuschlagen können.
Oh man das Land NRW ma wieder. Zum Glück wohn ich nicht in einem Kaff in NRW :D
Bin trotzdem mal gespannt wie es demnächst aussieht mit mobilen Internet.