Videokonferenzen als Alternative zur Geschäftsreise. Damit sparen Unternehmen viel Geld und schonen die Umwelt. Besonders wichtig: Videokonferenzen sparen auch wertvolle Zeit der Mitarbeiter.
Das Flugverbot über Europa ist besonders für die Wirtschaft ein harter Schlag. Geschäftsreisen fallen aus oder müssen verschoben werden, dabei sind Videokonferenzen eine praktische, günstige und zeitsparende Alternative. Das haben auch die Anbieter von Videokonferenz-Diensten mitbekommen, sie verzeichnen im Rahmen des Flugverbots über Deutschland und Europa einen großen Anstieg bei der Nachfrage nach Videokonferenzen, schreibt BITKOM. Teilweise haben Dienstleister auf das Flugverbot mit eigenen Marketing-Maßnahmen reagiert und Sonderaktionen eingeführt. „Wer das erste Mal an einer Video-Konferenz mit den neuen Highend-Geräten teilgenommen hat, will am Ende des Gesprächs seinem Gesprächspartner die Hand schütteln", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Demnach habe der Teilnehmer vergessen, dass "der Partner mehrere tausend Kilometer weit weg sitzt". So habe sich die Qualität von Videokonferenzen in den vergangenen Jahren deutlich verbessert, vor allem dank schneller Datenübertragung und Bilder in HD-Qualität ohne Verzögerung.
Während Videokonferenzen besonders in großen Unternehmen bereits häufig genutzt werden, hat der Mittelstand diese Technologie bisher kaum wahrgenommen, so Scheer: „Hier werden Chancen verpasst, auf die wir anlässlich der aktuellen Einschränkungen im Luftverkehr aufmerksam machen möchten“. Angebote für Videokionferenzen gibt es viele, von komplett gestalteten Räumen bis hin zu fast kostenlosen Internet-Anwendungen ist für jeden Geldbeutel das passende Produkt verfügbar. Durch den Einsatz von Videokonferenzen werden Kosten gesenkt und die Umwelt geschont.