Yshoo beendete im ersten Quartal 2010 seine Talfahrt. Umsatz und Gewinn konnten gesteigert werden. Gründe sind die Zusammenarbeit mit Microsoft, der Verkauf von Zimbra und steigende Werbemaßnahmen der Unternehmen im Internet.
Für Yahoo geht es bergauf. Der Internet-Konzern steigerte seinen Gewinn im ersten Quartal 2010 auf 312 Millionen US-Dollar (232 Millionen Euro), was einer Steigerung um mehr als 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dafür gibt es im wesentlichen drei Gründe: die abklingende Wirtschaftskrise, der Verkauf des E-Mail-Anbieters Zimbra und die Zusammenarbeit mit Microsoft. Besonders wichtig ist für Yahoo das Werbegeschäft, denn ebenso wie Konkurrent Google verdient Yahoo hier einen Großteil seines Umsatzes. Der Gesamtumsatz stieg leicht um 1 Prozent auf 1,6 Milliarden US-Dollar (1,19 Milliarden Euro).
Wie Yahoo mitteilt, legte die Zahl der Online-Anzeigen im Jahresvergleich um 20 Prozent zu, zudem stabilisierte sich der Marktanteil bei der Internet-Suche. Für Yahoo und andere Werbefirmen im Internet ist diese Entwicklung extrem wichtig, denn im Rahmen der Wirtschaftskrise waren die Ausgaben der Unternehmen für Werbemaßnahmen drastisch reduziert worden. Yahoo reagierte darauf mit der Entlassung von 2.000 Mitarbeitern. Zudem verstärkte der ehemalige Suchmaschinengigant seine Zusammenarbeit mit Microsoft und nutzt künftig dessen Suchmaschine Bing. Für das laufende Quartal rechnet Yahoo mit einem weiteren Anstieg beim Umsatz auf 1,7 Milliarden US-Dollar, beim Gewinn rechnet der Konzern mit keiner Veränderung.