Der Börsenrückzug der Telekom in den USA ist beschlossene Sache. Die dafür nötigen Anträge wurden bereits gestellt, durch den Rückzug erhofft man sich deutliche Kosteneinsparungen.
Ein Börsenrückzug der Telekom in den USA steht kurz bevor. Damit will das Unternehmen vor allem Kosten einsparen, schließlich entfallen die Pflichtberichte an die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Comission (SEC). In vergangener Zeit verabschiedeten sich bereits mehrere deutsche Unternehmen vom US-amerikanischen Aktienmarkt, unter anderem BASF, Bayer, Eon, Infineon und der Versicherungskonzern Allianz. Der Börsenrückzug der Deutschen Telekom ist insofern besonders interessant, als dass der Telekommunikationsanbieter zu den ersten deutschen Firmen zählte, die sich an der New Yorker Wallstreet eintragen ließen.
Ungeachtet des Börsenrückzugs der Deutschen Telekom will man laut eigenen Angabe aber auch in Zukunft in American Depositary Shares investieren. Damit ist eine Art Zertifikat gemeint, das eine vorgegebene Anzahl ausländischer Aktien repräsentiert. In Deutschland sind die Aktien der Telekom wie gehabt an der Frankfurter Börse, weiteren regionalen Börsen sowie über das Handelssystem Xetra verfügbar.