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Autor: Rene Melzer | 21.04.2010 - 16:55 | (11)

Chrome OS: Google setzt für sein Betriebssystem auf Billig-Laptops

Google sieht neue Gerätekategorien als große Chance für sein zukünftiges Betriebssystem Chrome OS. Wie Eric Schmidt, CEO des Unternehmens, auf der Entwicklermesse Athmosphere dem Publikum erklärt, setzt der Suchmaschinenbetreiber vor allem auf Netbooks und Tablets, die zwischen 300 und 400 US-Dollar kosten sollen.

Chrome OS: Google setzt für sein Betriebssystem auf Billig-Laptops

Google sieht neue Gerätekategorien als große Chance für sein zukünftiges Betriebssystem Chrome OS. Wie Eric Schmidt, CEO des Unternehmens, auf der Entwicklermesse Athmosphere erklärt, setzt der Suchmaschinenbetreiber vor allem auf Netbooks und Tablets, die zwischen 300 und 400 US-Dollar kosten sollen.

Google sei sich bewusst, dass neue Betriebssysteme es schwer haben, sich in einem Markt zu etablieren, der seit fast 20 Jahren von Microsoft dominiert wird. Man wisse auch um die Herkules-Aufgabe, ein Betriebssystem an die unterschiedlichsten Erfordernisse der Hardware-Hersteller anzupassen. Deshalb wolle sich das Unternehmen zu Beginn auf wenige Plattformen wie Netbooks und Tablets konzentrieren. Bei den Geräten, die vorrangig auf Internet-Aufgaben optimiert sind, sieht Schmidt die größten Chancen von Chrome OS.

Google Chromium OS, kurz: Chrome OS | Quelle: ecisneros.wordpress.com

Schmidt betont, dass der Preisrahmen allein davon abhängt, wie die Hardware-Hersteller ihre Geräte ausstatten. Chrome OS wird für sie kostenlos sein. Google wird auch den Quellcode des Systems veröffentlichen. Der Suchmaschinenbetreiber hofft, dass die Produzenten wegen des hart umkämpften Marktes lieber zu dem kostenlosen Chrome OS greifen, als zu lizenzpflichtigen Alternativen.

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Kommentare
  1. 22.04.10 09:22 Anonymous (Gast)

    Der Vorteil ist ganz klar. Netbook-Hersteller klagen haben bei ihren Geräten eh keine großartigen Margen. Wenn jetzt noch die 30- 40 Dollar für die OS- Lizenz wegfällt, steigt der Umsatz und am Ende der Gewinn der Hersteller. Selbst wenige Cent die in der Produktion gespart werden können, werfen am Ende einen ganz netten Batzen ab.

    Sollten jetzt noch die Lizenzkosten fürs OS wegfallen so kann man sich leicht ausrechnen welches OS zukünftig zum Einsatz kommt.

    MS wird sich da wirklich was einfallen lassen müssen. Denn vor allem bei Netbooks brauchen die meisten Leuten den Browser, E-mail, nen Kalender und noch die ein oder andere Funtion die mit einer Android- App sicherlich abgedeckt werden könnte.

  2. 22.04.10 08:58 Boca (Gast)
    "Einsteigernotebooks"

    sind nunmal Billignotebooks-nur in "political correctness" umformuliert.

    Genauso woe ein LG POp, Samsung Star/Nokia 5230 BIllighandys sind-aber aus Marketinggründen "Einsteigersmartphones" tituliert werden-wer möchte denn schon ein Billignutzer sein-die Klassifizierung ist ja lesbar.

    Das hat also nix mit Bashing zu tun-vielmehr einfach mal rational, faktisch richtig formuliert

  3. 21.04.10 23:51 sven89 (Handy Master)

    @mobilefreak

    ich sehe die sache auch eher skeptisch...aber wiederrum frage ich mich warum du es nicht aufm notebook haben willst, dafür aber ein betriebssystem aufm smartphone...? irgendwie passt das nicht so ganz...^^

    der einzigsten vorteile die das os haben könnte wäre das keine leistungsstarke hardware benötigt wird und das es schnell bootet´

    nunja...wir können gespannt sein...könnte aber auch sein das es schneller wächst als osx da günstige hardware verlockender sein wird als sehr teuere hardware ;) wirkt sich allerdings auch auf die qualität aus

  4. 21.04.10 21:33 illuminat (Gast)

    bin mal auf das os gespannt..

  5. 21.04.10 19:39 Gojira (Handy Profi)

    Ich bin mir sicher, dass Eric Schmidt nicht "Billig-Laptops" gesagt hat.

    Ich weis nicht sorecht was ich von dieser Überschrift halten soll.......

  6. 21.04.10 18:46 Anonymous (Gast)
    Marktanteil 2011: 0,5%

    Ich traue dem System einen Marktanteil 2011 von etwa 0,5% zu, in Europa mehr (siehe Linux), China wohl eher nicht und Rest der Welt 0,000568 oder so ...

    mit konsequenter Weiterentwicklung könnte sich dass bis 2015 steigern ...

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