Wer meint, übers Mobilfunknetz jederzeit mit rasantem Tempo im Internet arbeiten und surfen zu können, hat sich getäuscht. Denn wie die Zeitschrift Computerbild jetzt berichtet, liefern T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus eine weitaus niedrigere Geschwindigkeit, als versprochen.
Die Zeiten sind längst vorbei, als Notebook-Nutzer ein Netzwerk-Kabel oder einen WLAN-Hotspot benötigten, um im Internet zu surfen. Mit einem UMTS-Stick oder einem Handy können sie fast überall in Deutschland darauf zugreifen. Theoretisch bietet die die neueste HSDPA-Technik Übertragungsraten von bis zu 7200 Kilobit pro Sekunde (kbps), an vereinzelten Standorten sollen sogar bis zu 14.400 kbps möglich sein.
Doch wer meint, übers Mobilfunknetz jederzeit mit rasantem Tempo im Internet arbeiten und surfen zu können, hat sich getäuscht. Denn wie die Zeitschrift Computerbild jetzt berichtet, liefern T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus eine weitaus niedrigere Geschwindigkeit, als versprochen.
Die Zeitschrift wertete über 27.000 Messungen aus, die von ihren Lesern zwischen November und Februar über Notebooks mit UMTS-Empfängern vorgenommen wurden. Keiner der Anbieter konnte die versprochene maximale Geschwindigkeit bieten, so das eindeutige Ergebnis des Computerbild-UMTS-Tests. T-Mobile schafft im Schnitt nur knapp 1.800 kbps, Vodafone etwa 1.700 kbps und o2 rund 1.400 kbps. E-Plus kommt nach Ansicht von Computerbild mit durchschnittlich 356 kbps immerhin fast ans versprochene Maximum heran. Diese Erkenntnisse gelten im Prinzip auch für die Internetnutzung per Smartphone.
Für das Schneckentempo bei UMTS gebe es Gründe, berichtet die Zeitschrift. Die Datenrate wird umso schlechter, je mehr Nutzer gleichzeitig über dieselbe Mobilfunkzelle Daten übertragen. Dazu kommt, dass UMTS-Verbindungen erst nach einer gewissen Anlaufzeit das volle Tempo bringen. Das ist den Mobilfunkanbietern bekannt – unverständlich, dass viele dennoch mit der maximalen Datenrate von 7.200 kbps werben. Das Nachsehen hat auch, wer einen älteren UMTS-Stift nutzt, der für maximal 3.600 kpbs geeignet ist.
Außerdem steht die schnellste Übertragungsvariante nicht flächendeckend zur Verfügung. Bei E-Plus kommt beispielsweise fast ausschließlich veraltete UMTS-Technik ohne HSDPA zum Einsatz. Computerbild stellte hohe regionale und lokale Tempo-Unterschiede im UMTS-Netz fest. So zählt Nürnberg im T-Mobile-Netz mit durchschnittlich rund 4.600 kbps zu den schnellsten UMTS-Städten Deutschlands, im o2-Netz setzt sich dagegen Chemnitz mit durchschnittlich fast 2.400 kbps an die Spitze. Im E-Plus-Netz liegen dagegen selbst die Städte mit der besten UMTS-Datenrate weit abgeschlagen hinter der Konkurrenz, sogar Spitzenreiter Magdeburg schafft bei E-Plus nur etwas mehr als 800 kbps.
Damals mit ihren tollen UHS-Zellen, um pseudomäßig die Lizenzauflagen zu erfüllen. N Witz!
Egal, wir reden hier über n Bild-Artikel, da geb ich eh nich besonders viel drauf...
Den meisten ist anscheinend nicht klar, das gerade bei den Funkzellen die Bandbreite sich entsprechend verringert je mehr Nutzer telefonieren oder das I-Net nutzen. Gerade in den Ballungsgebieten ist das der Fall. E-Plus hat eh die schlechteste UMTS Versorgung, das diese vor einigen Jahren UMTS vernachlässigt hat, und jetzt erst das Netz aufrüsten.
Computerbild "Tests" kann man als reine Spekulationen bewerten. CB kann zum Beispiel nicht wissen wie Stark der Empfang beim jeweiligen Test gewesen ist, welche Programme im Hintergrund liefen, und so weiter... Klar, ich hab in meiner Wohnung mit dicken Wänden und nur 1-2 Balken Empfang auch nur etwa 1000-1500 kbit/s empfangen.
Anonymous an die Macht!!!
Naja als Base benutzer braucht man sich nicht wundern. Preise Ok Eplus Netz kann man in da Pfeife Rauchen wenn man nicht in der Nähe von nem Funkmasten wohnt. Wobei ich sagen muss mit fast nen Mbit kannste doch zufrieden mit dem Eplus Netz sein.
Von einer schlechten UMTS-Datenübertragung kann ich ein lautes Lied singen. Leider muss ich mangels DSL auf eine UMTS zurückgreifen. Dummerweise habe ich dafür Vodafone auch noch gewählt. Bis vor ein paar Wochen war das auch halbwegs zufriedenstellend. Heute habe ich, wenn ich überhaupt noch eine Datenübetragung habe, einen Download von 112 Kbps und einen Upload von 232 Kbps (eben getestet). Wenn es für ISDN eine Flatrate gäbe würde ich glatt dahin wechseln. Ich kann nur jeden dringend vor dem roten Tropfen warnen!