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Autor: Markus Goebel | 26.04.2010 - 17:07 | (10)

Starpianist überrascht Konzertbesucher: Lang Lang spielt auf dem iPad

Das iPad ist ein Erfolg auf ganzer Linie. Das zeigt sich nicht nur, weil Apple kaum mit der Produktion nachkommt. Der neue Tablet-PC begeistert auch Hunde, Katzen, 100-jährige Omas, Nachrichtensprecher, Ärzte und berühmte Pianisten. Da ist es kein Wunder, dass es sich so gut verkauft.

Starpianist überrascht Konzertbesucher: Lang Lang spielt auf dem iPad

Das iPad ist ein Erfolg auf ganzer Linie. Das zeigt sich nicht nur, weil Apple kaum mit der Produktion nachkommt. Der neue Tablet-PC begeistert auch Hunde, Katzen, 100-jährige Omas, Nachrichtensprecher, Ärzte und berühmte Pianisten. Da ist es kein Wunder, dass es sich so gut verkauft.

Steve Jobs bezeichnet sein neues Baby ja sogar als "magisch und revolutionär". Damit regt er anscheinend die Phantasie vieler Nutzer an, die jetzt das iPad ganz neuen Nutzungsformen zuführen, die Apple gar nicht geplant hatte. So blieb den Besuchern der vornehmen Davies Symphony Hall in San Francisco der Mund fast offen stehen, als der chinesischen Star-Pianist Lang Lang plötzlich sein Steinway-Piano verließ und stattdessen ein iPad hervorzog. In rasender Geschwindigkeit spielte er bei seinem Konzert am vergangenen Montag plötzlich den "Hummelflug" von Rimski-Korsakow mit der Software Smule Magic Piano.

Das zugehörige Video hat schon mehr als eine halbe Million Abrufe bei Youtube, doch auch im Fernsehen hält das iPad Einzug. Vor zwei Wochen schafften die Moderatoren und Produzenten des TV-Senders WFXL in Albany im US-Staat Georgia ihre ausgedruckten Skripte ab und verwenden nur noch iPads. Damit lassen sich hunderttausende Blatt Papier sparen, rechnet der Nachrichtenchef Terry Graham vor, wodurch sein Sender jedes Jahr 9.600 Dollar einsparen will. Die Moderationstexte werden einfach als PDF abgespeichert und per E-Mail auf die iPads in der Redaktion verteilt.

Sechs iPads hat sein Sender bisher angeschafft, doch das ist gar noch nichts gegen die 100 iPads, welche die Krankenhäuser des Kaweah Delta Health Care District im kalifornischen Visalia demnächst einsetzen wollen. Bisher haben sie allerdings erst drei bekommen, weil Apple die Abgabemenge beschränkt hat. Mit seinen zehn Stunden Akkulaufzeit und einem Gehäuse, das genau in die Tasche der Arztkittel passt, soll das iPad die sogenannten Workstations ersetzen. Das sind die Computer, zu denen die Ärzte immer zur Dateneingabe flitzen müssen, nachdem sie einen Patienten behandelt haben. Demnächst können sie ihre Röntgenbilder, EKG-Messungen und Patientenakten überall drahtlos mit dem iPad abrufen. Dazu muss keine spezielle Medizin-App installiert werden, sondern es wird einfach die Terminal-Software Citrix XenApp verwendet, die schon seit Jahren im Einsatz ist.

Wir sind gespannt, über welche neue Anwendung demnächst berichtet wird. Selbst beim Schreddern im Mixer machte das iPad eine gute Figur.

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Kommentare
  1. 27.04.10 17:01 Gojira (Handy Profi)

    ...nur wenn sich auf deiner arschgeige ein Apfel-loggo befindet^^

    Spass bei seite, werd mir das video heut abend nach der arbeit auf jeden fall mal ansehen!!!

  2. 27.04.10 08:19 ahref2 (Advanced Member)

    ouhh wie spannend lang lang sspielt auf dem ipad.
    ich spiele heute auf meiner arschgeige. moechte jemand kommen? ;D

  3. 26.04.10 19:45 macw

    ich frag mich nicht was herr lang lang bekommen hat sondern ob es alternativen von der Konkurrenz gäbe?
    @Nicklasnick
    schonmal damit auf die Nase gefallen? wann noch?
    Apple war halt seiner Zeit früher schon voraus.

  4. 26.04.10 18:29 Niklasnick (Advanced Member)

    "Was mich allerdings wundert ist, dass es bisher noch kein eigenes Gerät in solchen Kliniken gab.
    Das hätte sich ja schon seit Jahren angeboten.
    Also entweder war man all die Zeit über dumm und hat gar nicht erst daran gedacht die elektronische Eingabe dieser Daten zu vereinfachen, oder es war bereits so einfach, dass es keiner weiteren Vereinfachung bedurfte."

    Da gibt es einen ganz einfachen Grund, warum Apple das iPad nicht damit beworben hat: Die sind vor 14 Jahren schonmal damit auf die Nase gefallen. Die hatten einen "Medical Tablet" mit 10" Display gebaut, und Prototypen an Krankenhäuser verteilt. Das Konzept kam aber nicht an, was wohl auch zu einem Großteil daran lag das Apple das normale MacOS-Interface benutzt hatte, welches schlecht auf so kleinen Displays und unruhiger Hand (z.B. beim Gehen) zu bedienen war. Schließlich wurden die Tablets nicht mehr in Krankenhäusern sondern nur noch privat genutzt, und aufgrund der miesen Verkaufszahlen hat Apple das Projekt eingestellt. So sah das Teil aus:
    http://www.softsailor.com/news/16887-the-original-apple-tablet-dates-14-years-ago-why-the-project-haven’t-seen-the-market.html

    "Und warum hat man dann nicht bereits den iPod Touch dazu genutzt?"

    Gibt es zum Teil seit der Vorstellung von OS 3 letzten Sommer, wo bei der Keynote auch Medizinapps/Technologie am iPhone/iPT gezeigt wurden.

    "Das ist doch das gleiche Gerät in kleiner. Sollte also noch besser zu transportieren sein."

    Aber da Ärztekittel sehr große Taschen für die Notizblöcke haben (In den USA werden sehr viele Blöcke mit harter Rückseite und einer Klammer oben zum anklippen von A4-Seiten benutzt) macht das iPad viel mehr Sinn, da man vielmehr Bildschirmfläche hat.

  5. 26.04.10 18:15 EDoubleDWhy (Handy Profi)

    Finde aber auch, dass der 2. Teil eine Überschrift verdient, um so mehr aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, denn der macht aus einer gewöhnlichen kleinigkeiten News erst eine richtig interessante Anzeige.

  6. 26.04.10 18:12 Frankfurter Knackarsch (Handy Profi)

    ich denke an Autos mit ipad-dock im Armaturenbrett. Da kann man sich den integrierten Bildschirm vom Hersteller sparen, die ja dafür ordentlich Aufpreis verlangen und oft nur ab kompaktlklasse
    zu haben sind

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