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Autor: Markus Goebel | 27.04.2010 - 09:53 | (24)

In trockenen Tüchern: Haushaltswunder aus USA soll nasse Handys retten

Wenn ein Handy ins Wasser fällt, dann geht es oft unrettbar kaputt. Doch jetzt naht Rettung aus den USA, denn die Firma HPL, LLC. aus Arizona bringt in diesem Monat das Wet Cellular Phone Emergency Kit auf den Markt. Das kleine Tüchlein macht angeblich genau das, was sein Name verspricht: nasse Handys wieder trocken, selbst wenn sie vom Boot gefallen sind.

In trockenen Tüchern: Haushaltswunder aus USA soll nasse Handys retten

Wenn ein Handy ins Wasser fällt, dann geht es oft unrettbar kaputt. Doch jetzt naht Rettung aus den USA, denn die Firma HPL, LLC. aus Arizona bringt in diesem Monat das Wet Cellular Phone Emergency Kit auf den Markt. Das kleine Tüchlein macht angeblich genau das, was sein Name verspricht: Handys wieder trocken, selbst wenn sie vom Boot gefallen sind. Es steckt in einer Tasche und trocknet nassgewordene Handys in nur 48 Stunden, behauptet der Hersteller.

Die Anwendung erscheint kinderleicht: Tasche öffnen, nasses Handy hineinstecken und Tasche wieder schliessen. Wenn das wirklich funktioniert, dann wäre der Verkaufspreis von 9,99 US-Dollar natürlich eine gute Alternative zum Kauf eines neuen Handys. "Das The Wet Cellular Phone Emergency Kit verfügt über eine hervorragende Erfolgsquote", lobt der Marketingchef Aime Gutierrez sein Notfallpäckchen. "Auch iPods, Nintendo DSs und PSPs haben wir damit schon gerettet." Wenn man solche Sätze liest, dann ist das wie Fernsehen. Auch deutsche Kanäle preisen nachts solche Haushaltswunder in Dauerwerbesendungen an. Am besten werden sie von einem Typen  mit Schnurrbart und Wuschelkopf präsentiert, der sich mit einem Staubsauger-Aufsatz die Haare schneidet.

Wet Cellular Phone Emergency Kit

Wet Cellular Phone Emergency Kit

Und wer die Geschichten nicht glaubt, der muss eben mit Waffengewalt überzeugt werden. HPL, LLC.  verweist darauf, dass sie schon seit Jahren "hochwertige Anzeige-Molekularentfeuchter" herstellen. Allerdings erklären sie nie so genau, was das überhaupt ist. Die Technik sei ursprünglich zum Schutz von feuchtigkeitsempfindlicher Militärausrüstung verwendet worden, steht in der Pressemitteilung. Damit wurden Waffensafes trocken gehalten und täglich die Feuchte aus Hörgeräten entfernt.

Das könnte natürlich erklären, warum die Firma jetzt ein Produkt für Handy-Besitzer anbietet, obwohl sie doch bisher auf schwerhörige US-Soldaten spezialisiert war: Die Zielgruppe ist einfach viel größer. Und was meinen die Leser von Areamobile? Würden Sie das Wet Cellular Phone Emergency Kit für umgerechnet 7,50 Euro kaufen? Wir freuen uns auf die Kommentare.

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Kommentare
  1. 27.04.10 16:59 Gojira (Handy Profi)

    würd ich gern mal testen...natürlich mit nem alten handy ; )

    hab schon oft von leuten gehört, die ihr handy einfach auseinander gebastelt haben und auf die heizung gepackt haben...ging auch aber so muss man eben technisch etwas fit sein....

    Ich würd den spass auf jeden fall gern mal testen : )

  2. 27.04.10 12:16 Anonymous (Gast)

    wenn das handy vom boot fällt müsste man erstmal tauchen gehen...

  3. 27.04.10 12:02 Anonymous (Gast)

    ob das Tuch bei Salzwasser auch eine so hohe Erfolgsquote hat?

  4. 27.04.10 11:55 tobbbie
    Kellerenfeuchter tut es auch

    Es gibt verschiedene Materialien die Wasser anziehen (Silika-Gel, Kellerenfeuchter). Mit abstand das meiste Wasser kann der "Kellerentfeuchter" binden. Das ist ein spezielles Salz daß der Luft den Wasserdampf entzieht (so bei 50% hält) und dabei selbst feucht wird (daher die Abtropfschale). Wer also sein Handy nicht aufmachen will (oder kann) der kann sich auch den kleinsten Kellerentfeuchter Set im Baumarkt kaufen, das Teil mit dem Handy daneben in eine dichte Plastiktüte und alles in die Sonne stellen.
    Wenn die Typen das ganze so miniaturisiert haben daß die Entfeuchtermenge im Päckchen auch das ganze Wasser das so in ein Handy eindringen kann bindet - dann sind 7.5 Euro sicher nicht zu viel.
    Ich fürchte aber daß die auch nur Silika Gel nehmen (die Tütchen liegen of in Verpackungen drin) - das kann kaum Wasser aus der Luft binden.
    Der Trick mit dem Reis funktioniert nur für das Wasser mit dem der Reis in Kontakt kommt - aus der Luft nimmt der trockene Reis keine Feutigkeit auf. Die Sache mit dem Salzstreuer ist wohl eher mechnisch.

  5. 27.04.10 11:34 Marketinghoshi (Member)

    :)

  6. 27.04.10 11:28 the_black_dragon (Advanced Handy Master)

    "Kann ja gar nicht sooo hart sein, wohne doch nur 200km entfernt und hier kann man das Leitungswasser sogar trinken ^^"

    trinken kann man das hier auch.... haben auch nen wassermax mal gehabt aber die flaschen waren iwann so verkalkt dass wir net nachkaufen wollten xD

    btw: hab mir trotz vieler stürze nie was gebrochen ^^ muss am vielen kalk.... ähm kalcium liegen xD

    ach ja 200km machen schon ganz schön was aus... übrigens bin ich noch sachsen-anhaltiner aber bin in thüringen geboren ^^

    bekommen unser wasser aber glaube trotzdem von da

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