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Autor: Markus Goebel | 07.05.2010 - 11:36 | (6)

Alles klar für OPK: Nokia-Chef bleibt trotz Krise im Amt

Der Vorstandsvorsitzende von Nokia hat die gestrige Hauptversammlung seiner Aktionäre gut überstanden. Trotz seiner mageren Erfolgsbilanz am Aktienmarkt wurde Olli-Pekka Kallasvuo in seinem Amt bestätigt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Jorma Ollila sagte, die Nokia-Führung sitze "sicher im Sattel".

Alles klar für OPK: Nokia-Chef bleibt trotz Krise im Amt

Der in die Schusslinie geratene Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo (OPK) ist trotz seiner mageren Erfolgsbilanz gestärkt aus der gestrigen Vollversammlung hervorgegangen. Statt des befürchteten Aufstands der Aktionäre wurde er wiedergewählt und bekam vom Aufsichtsrat ein Vertrauensvotum. Der Aufsichtsratsvorsitzende Jorma Ollila sagte, die Nokia-Führung sitze "sicher im Sattel". Nach der Bekanntgabe von enttäuschenden Quartalszahlen war der Aktienkurs im April um 14 Prozent eingebrochen. Neben sinkenden Profiten musste das Unternehmen auch bekanntgeben, dass der Start des neuen Betriebssystems Symbian 3 um drei Monate verschoben wird.

In seinem Geschäftsbericht verkündete Kallasvuo gestern, dass Nokia im vergangenen Jahr 432 Millionen Geräte verkaufte. Das sei mehr, als bei den drei größten Konkurrenten zusammen. Nokia sei schon seit zwölf Jahren der weltgrößte Handy-Hersteller, aber dennoch sei 2009 ein schweres Jahr gewesen. Die weltweite Rezession hätte das Unternehmen genau dann getroffen, als es sein Geräteangebot umbaute. "Gemeinsam haben diese Faktoren bewirkt, dass die operativen Gewinne und die Profite pro Aktie im Vergleich zu 2008 sanken", musste Kallasvuo eingestehen.

Neuer Hoffnungsträger: Nokia N8 | Foto: Nokia

Neuer Hoffnungsträger: Nokia N8 | Foto: Nokia

Nokia werde hart daran arbeiten, wieder der Marktführer bei Highend-Smartphones und mobilen Computern zu werden. Sein Unternehmen soll in diesem Jahr eine neue Generation von Geräten einführen, die den Rückstand zur Konkurrenz bei den Hochpreis-Smartphones wieder aufholt. Nokia wird sich auf weniger Modelle konzentrieren, die aber konkurrenzfähiger sind. Zwar sei noch viel Arbeit nötig, aber Nokia habe ein solides Fundament für zukünftige Erfolge aufgebaut.

An der bestehenden Kombination aus Geräten und Services will OPK festhalten. Seine große strategische Wende, mit der Nokia vom reinen Handy-Hersteller zu einem Internet-Unternehmen umgebaut wird, hat bisher mehr als zehn Milliarden US-Dollar gekostet. Aber ein Nutzen ist bisher schwer erkennbar. Dennoch sagte die Gartner-Analysting Carolina Milanesi, dass es unfair wäre, OPK für alle Probleme verantwortlich zu machen. Er habe die Zeichen der Zeit erkannt, indem er Nokia zur Internet-Firma umbaue. Nur habe es eben lang gedauert, eine Antwort auf das iPhone zu finden. Deshalb könnte OPK zum Sündenbock gestempelt werden, obwohl nicht seine Visionen das Problem sind, sondern ihre mangelhafte Umsetzung.

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Quelle: Jorma Ollila
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Kommentare
  1. 07.05.10 14:13 Alex87 (Newcomer)

    für mich auch TOT

  2. 07.05.10 13:28 Anonymous (Gast)

    Nokia ist tot
    für mich jedenfalls lol

  3. 07.05.10 12:16 Anonymous (Gast)

    Tja nokia warten wir mall was ihr so neus macht wie da

  4. 07.05.10 12:15 M.a.K (Advanced Handy Profi)

    Bitte sachlich bleiben. Danke

  5. 07.05.10 11:57 M.a.K (Advanced Handy Profi)

    Du vergleichst Äpfel mit Birnen, nicht jeder der z.B ein 100€ Nokia hat kann oder will sich ein iPhone leisten. Wenn es von Apple Geräte für vergleichbares Geld geben würde, dann wären die Verkaufszahlen auch bei Apple um einiges höher.

  6. 07.05.10 11:52 Anonymous (Gast)

    mmmh hat hier nicht jemand geschrieben das IPhone würde am 06 Juni den Handymarkt auffressen...

    mmmh 50 Mio. IPhones über mehrere Jahre und knapp ca. 400 Mio. Nokias in einem Jahr (!!!!!) sind doch ein gewaltiger Unterschied.

    Man kann über Nokia sagen was man will. Sie wissen wie man Telefone in Massen herstellt und an den Mann/die Frau bringt.

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