Twitter Facebook Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
 
 
Autor: Markus Goebel | 10.05.2010 - 17:46 | (41)

Angst vor Info-Bombardement: US-Präsident Obama warnt vor dem iPad

Der US-Präsident hat vor der Benutzung des iPad und anderer Elektronik-Geräte gewarnt. Informationen würden dadurch zu einer Ablenkung verkommen, statt ein Werkzeug der Emanzipation und der Selbstentwicklung zu sein, sagte Barack Obama bei einer Rede. Obwohl er selbst kaum ohne seinen Blackberry auskommt, sieht der Präsident große Gefahren in einer dauervernetzten Lebensweise.

Angst vor Info-Bombardement: US-Präsident Obama warnt vor dem iPad

Der US-Präsident Obama hat vor der Benutzung des iPad und anderer Elektronik-Geräte gewarnt. Durch iPods, iPads, Xboxen und Playstations "werden Informationen zu einer Ablenkung, einem Spaß, einer Form der Unterhaltung, statt zu einem Werkzeug der Emanzipation und Selbstentwicklung", sagte Barack Obama am Sonntag bei einer Rede vor Studenten der Hampton-Universität im US-Bundesstaat Virginia. Obwohl er selbst kaum ohne seinen Blackberry auskommt, sieht der Präsident große Gefahren in einer dauervernetzten Lebensweise, bei der wir "rund um die Uhr mit allen möglichen Inhalten und Argumenten bombardiert werden, die längst nicht alle wahr sind".

Seine Rede sollte aber keine Kritik an Apple, Microsoft oder Sony sein, die diese Geräte verkaufen, sondern ein Aufruf zum Schutz der Demokratie. Denn zweifelhafte Informationen aus dem Internet würden nicht nur die Studenten unter einen neuartigen Druck setzen, sondern auch auf den Staat mit seiner Demokratie. Damit bezog er sich auf seinen Amtsvorgänger Thomas Jefferson, der schon vor 200 Jahren gewarnt hatte, dass keine Nation frei sein kann, wenn sie dumm ist. Amerika könne nicht funktionieren, wenn seine Bürger uninformiert und teilnahmslos wären, sondern nur "wenn sich jeder von uns informiert und engagiert, die Regierungsarbeit kritisch bewertet und seine Bürgerpflichten erfüllt".

Das iPad 3G bringt rund um die Uhr neue Informationen. | Foto: Apple

Das iPad 3G bringt rund um die Uhr neue Informationen. | Foto: Apple

Das sind starke Worte für einen Präsidenten, der den digitalen Informationswettstreit selbst angeheizt hatte. Seine Wahl gewann Obama nur, weil er das Internet stärker als sein Gegner einsetzte und Millionen von SMS verschickte, um Spenden zu sammeln und Wähler zu gewinnen. Vor allem junge Stimmberechtigte konnte er so überzeugen. Seine Wahlkampfrede bei Youtube haben mehr als sechs Millionen Menschen gesehen und bei Facebook hatte Obama während seiner Kampagne 6,4 Millionen Anhänger sowie 1,7 Millionen Follower bei Twitter. Jetzt bittet er plötzlich um Vorsicht bei Nachrichten, die aus solchen Quellen kommen.

Quelle: AFP
Kommentar schreiben
  1. Du bist nicht dabei?
    Werde Teil der Community
    Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
    Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
    Benutzername:
    Hinweis: Da Du nicht angemeldet bist, kannst Du hier einen alternativen Namen angeben.
    Titel: (optional)
    Kommentar:
    Bitte gib hier die Buchstaben vom nebenstehenden Bild ein.
 
Lesen Sie alle 41 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 22.05.10 03:00 Anonymous (Gast)
    aufwachen !!!

    Also ich hätte euch eher vor der Lügenmaschine im Wohnzimmer gewarnt. Aber ich habe ja auch nicht die Absicht euch mit Lügen und Propaganda zu manipulieren und wie eine Schafherde zu treiben.

    Lest mehr Blogs!

  2. 20.05.10 19:11 Anonymous (Gast)

    Die wahrheit schmeckt selten!

  3. 14.05.10 19:59 Anonymous (Gast)

    Völliger Schwachsinn! In welchem Jahrhundert lebt den Präsident Obama? Genauso könnte er vor Büchern warnen, denn beides ist ja nur eine Art Transportmedium. Jeder muss letztlich selbst entscheiden, mit welchen Informationen er sich beschäftigt. Das iPad oder das Internet sind an sich nicht schlehct. Wahr ist aber, dass man damit viel Zeit "verschwendet" und die Zeit wie im Flug vergeht.

    Vielleicht hat Obama aber auch wenig Freude daran, dass Studis zuviel über die wahren Kräfte mitbekommen ... etwa, wenn sie sich mit den Hintergründen von 9/11 auseinandersetzen.

    Das Internet hat den großen Vorteil an Informationen abseits eines kontrollierten Mainstreams heranzukommen. Schwierig fällt jedoch die qualitative Einordnung dergleichen, weil so gut wie jeder Informationen veröffentlichen kann.

  4. 13.05.10 11:19 Bär (Gast)
    Obamas Kritik

    Er hat absolut Recht!

  5. 11.05.10 19:36 Anonymous (Gast)

    obama,bla bla bla bla bla..........
    nix erreicht,nur gelabert,aber nobelpreis bekommen.DAS IST EINE INFORMATIONS bzw. TATSACHEN-VERFAELSCHUNG!!!!!!!!!!

  6. 11.05.10 15:49 Anonymous (Gast)
    Schon klar!

    Die Menschen sollen den Stimmen im Internet nicht trauen, welche ihn und seine Kumpane an der Wallstreet langsam aber sicher als das entlarven, was sie sind: Marionetten zur Verwirklichung einer Weltregierung, die aus Vertretern Globaler Konzerne bestehen wird.Wenn das geschieht, sind wir Völker der Erde frei zum Abschuss, es wird Milliarden von uns die Existenz und gar das Leben kosten.

antworten
 
Aktuelle Handys im Test
Samsung Galaxy Xcover Test Harter Kerl mit schlappem Akku
Archos 80 G9 Turbo Test Viel Power für wenig Geld
Asus Transformer Prime Test Vier gewinnt
Nokia Lumia 710 Test Billig-Windows Phone ohne große Schwächen
Weltbild-Tablet im Test Android-Tablet für 160 Euro
Nokia N9 Test Totgeburt trotz guter Gene