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Autor: Frank Kabodt | 12.05.2010 - 12:11 | (4)

Bilanz: Deutsche Telekom verliert Festnetz- und Mobilfunkkunden

Die Bilanz der Deutschen Telekom zeigt für das erste Quartal ein durchwachsenes Bild. Der Konzernüberschuss stieg im Jahresvergleich zwar um 36 Prozent. Gründe sind sinkende Investitionen und das starke Auslandsgeschäft. Die Bilanz für das Inlandsgeschäft ist dagegen ernüchternd. Die Deutsche Telekom verlor sowohl Festnetz- als auch Mobilfunkkunden. Der Umsatz ging zurück.

Bilanz: Deutsche Telekom verliert Festnetz- und Mobilfunkkunden

Die Bilanz der Deutschen Telekom für das erste Quartal 2010 ist durchwachsen. Demnach stieg der Konzernüberschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 36 Prozent auf 891 Millionen Euro. Grund dafür waren Einsparungen bei Investionen, diese Ausgaben wurden um 25,9 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro reduziert. Leicht rückläufig war dagegen der Gesamtumsatz: er fiel um 0,6 Prozent auf 15,8 Milliarden Euro. Wesentlichen Anteil daran trägt der um 2,9 Prozent geringere Umsatz im Inland (6,7 Milliarden Euro), im Ausland steigerte die Telekom ihre Einnahmen hingegen um 1,3 Prozent auf neun Milliarden Euro. Innerhalb eines Jahres sank die Zahl der Beschäftigten bei der Telekom um ein Prozent auf 258.240 Mitarbeiter.

Unternehmenszentrale der Deutschen Telekom

Unternehmenszentrale der Deutschen Telekom

Der Inlandsumsatz im Festnetz sank um 4,1 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Leicht zulegen konnte dagegen der Mobilfunkbereich: Plus 2,5 Prozent auf zwei Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis sank um 11,6 Prozent auf 1,17 Milliarden Euro. Auch das sonst so erfolgsverwöhnte US-Geschäft schwächelte im ersten Quartal. Der Umsatz ging um 7,8 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro zurück, dennoch stieg das Betriebsergebnis leicht um 2,6 Prozent auf 544 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter in den USA stieg um 2,5 Prozent auf 38.663 Angestellte.

Zugpferd der Telekom war das Segment Süd- und Osteuropa. Der Gesamtumsatz legte um 21,5 Prozent auf 2,38 Milliarden Euro zu, vor allem Griechenland (plus 52,2 Prozent auf 997 Millionen Euro) und Rumänien (plus 42,6 Prozent auf 291 Millionen Euro) erzielten ein starkes Wachstum. Das konnte aber nichts daran ändern, dass das Betriebsergebnis des Segments um 39,7 Prozent auf 304 Millionen Euro zurückging.

Die Kundenzahlen der Deutschen Telekom sind im Inland rückläufig. Sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk ging die Zahl der Kunden zurück. Das Festnetz verlor im Jahresvergleich 6,6 Prozent auf 25,8 Millionen Anschlüsse, im Mobilfunk lag der Rückgang bei 1,1 Prozent auf 38,5 Millionen Kunden. Zulegen konnte T-Mobile USA mit 1,6 Prozent auf 33,7 Millionen Teilnehmer im Mobilfunknetz. In Europa verlor die Telekom vor allem in den Niederlanden massiv Kunden: minus 16,1 Prozent auf 4,39 Millionen Kunden innerhalb eines Jahres.

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Kommentare
  1. 12.05.10 14:09 hunter (Gast)

    @Irrelevant
    frag mal deine stadt oder gemeinde
    die müssen dort nämlich was dazu bezahlen beim ausbau.
    und manche können es sich halt net leisten.
    nicht immer wir die bösen

  2. 12.05.10 13:40 Anonymous (Gast)
    @Das-Korn

    Als hätte man bei T-Offline nicht auch Probleme. Gerade weil die so bescheiden sind, wechsel ich zu denen nicht.
    Nebenbei hat man noch Internetzensur und DNS-Werbung, alles zum doppelten Preis.
    Wer seine Kunden wie den letzten Scheiß behandelt, bekommt irgendwann die Quittung.

  3. 12.05.10 13:17 Irrelevant (Gast)

    Ich würde ja zu der Telekom wechseln, wenn die hier endlich mal neue Internetleitungen verlegen würden, aber Pustekuchen! Deshalb auch kein Geld von mir!

  4. 12.05.10 12:51 Das-Korn (Advanced Handy Profi)

    Geiz ist halt geil... und da wechselt der Deutsche doch gerne zu anbietern wie 1und1 o.Ä. und schlägt sich mit den Problemen rum die dadurch entstehen!
    Hauptsache weniger bezahlt ;)

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