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Autor: Rene Melzer | 12.05.2010 - 16:23 | (74)

37 Megaflops: Android 2.2 ist 450 Prozent schneller

Android 2.2 wird deutlich schneller. Das lassen erste Benchmarks vermuten, die vom Blog androidpolice.com durchgeführt wurden. Es hat ein Nexus One mit dem neuen Google-Betriebssystem bekommen und einem Geschwindigkeitstest unterzogen. Ihm zufolge ist das unter dem Projektnamen Froyo entwickelte System fast fünfmal schneller als Android 2.1 (Eclaire).

37 Megaflops: Android 2.2 ist 450 Prozent schneller

Android 2.2 wird deutlich schneller. Das lassen erste Benchmarks vermuten, die vom Blog androidpolice.com durchgeführt wurden. Es hat ein Nexus One mit dem neuen Google-Betriebssystem bekommen und einem Geschwindigkeitstest unterzogen. Ihm zufolge ist das unter dem Projektnamen Froyo entwickelte System fast fünf Mal schneller als Android 2.1 (Eclaire).

Die mit dem Test-Tool Linpack errechnete Geschwindigkeit von Android 2.2 ergab beeindruckende 37,6 Megaflops (Millionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde). Mit Android 2.1 schafft das Nexus One nur 6,5 bis 7 Megaflops, das HTC Hero bringt es auf gerade einmal 2 Megaflops.

Linpack-Benchmark von Android 2.2 | Foto: androidpolice.com

Linpack-Benchmark von Android 2.2 | Foto: androidpolice.com

Grund für den Geschwindigkeitszuwachs soll der neue JIT-Compiler sein. Er übersetzt die in Java geschriebenen Befehle in Echtzeit (JIT=Just In Time) in maschinenlesbaren Code um. Der Übersetzer ist ein zentraler Bestandteil des gesamten Systems. Wird er verbessert, profitieren alle Anwendungen von Android davon. Unter anderem auch der Flash Player 10.1 von Adobe, der mit Android 2.2 herauskommen soll.

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Kommentare
  1. 10.10.10 23:58 Anonymous (Gast)
    perso

  2. 15.05.10 16:59 Shankar (Member)
    ah, sorry :P

    Ja, klar, meinte natürlich optimierung :P Sorry :(

  3. 15.05.10 15:42 Anonymous (Gast)
    Optimisierung???

    Was ist eine Optimisierung?
    Kenne nur Optimierung...
    Bitte um Aufklärung ;)

  4. 15.05.10 12:58 Shankar (Member)
    Optimisierung

    Die Sache mit der Optimisierung ist die: Damit ein Programm schneller läuft, muss man nicht nur Megaflops/sekunde verbessern. Es gibt halt auch noch andere sachen, wie z.B. die Grafikleistung (hat man schon in einem früheren kommentar erklärt: zwar erlaubt die erhöhte Megaflops/sek zahl eine höhere Objektzahl, dafür leidet aber die Texturauflösung). Und in einem Programm ist das ähnlich.

    Vllt kann ich das anhand eines Beispiels besser erklären: Wenn ihr ein Haus baut (das Programm) könnt ihr zwar die Planierung schneller durchführen (Erhöhung der Megaflops/sek) aber die Arbeiter (die eigentliche Hardware, wie Grafikchip) arbeiten immer noch genauso schnell. Also wird zwar die Planung (was eigentlich auch nicht wenig zeit einnimmt schneller, die Arbeiter aber nicht. Lol. Hoffe ich konnte das iwie verständlicher machen (nicht umgekehrt, lol)

  5. 15.05.10 00:24 Anonymous (Gast)

    Ahja meinen ersten Komment muß ich damit zurrücknehmen

  6. 15.05.10 00:13 Ffm Knack(( ) (Gast)

    "wieso cortex A8? c.O
    der QSD8250 und der MSM7200 chip basieren doch nicht auf nem Cortex A8 kern oder hab ich da was total verpasst????

    beim MSM7200 hat das ja auch nen enormen zuwachs gebracht diese optimierungen von 2 auf 15 MFLOPS...."

    Jain, der QSD8250 ist ein (Overclocked) CortexA8, der MSM7200 nur ein ARM11er, aber beide haben einen VFP (Vektor Floating Point) Coprozzessor, der die Numerische Berechnungen übernimmt und bspw bei Grafik,Audio,Video die Mulitimediaerweiterung SIMD unterstützt. Ich vermute einfach mal, daß Google den JIT Compiler direkt auf den VFPU ausgelagert hat. Wie ich darauf komme?
    Es gab eine ähnliche Geschichte beim OmniaII, Damals hatte "Chainfire" versucht den Windows CE Kernel, das standardmäßig keinen HardwareFPU kennt, umzumodden. Es hatte funktioniert, zwar war das nur ein Proof-off und der unterschied kaum merkbar aber es hatte funktioniert und zum mind. die Benchmarks haben sich leicht verbessert. leider hab ich keine Ahnung was darausgeworden ist.

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