Der Streit zwischen Adobe und dem iPhone-Hersteller Apple hat eine skurrile Wendung genommen. Seit ein paar Stunden erscheinen plötzlich Werbebanner auf Websites wie Techcrunch oder Engadget, die wie Liebesbriefe der Flash-Entwickler aussehen. "Wir lieben Apple" steht auf den Anzeigen, die auch in Zeitungen wie der Washington Post veröffentlicht wurden.
Der Streit zwischen Adobe und Apple hat eine skurrile Wendung genommen. Seit ein paar Stunden erscheinen auf Websites wie Techcrunch oder Engadget plötzlich Werbebanner, die wie Liebesbriefe der Flash-Entwickler aussehen. "Wir lieben Apple" steht auf den Anzeigen, die auch in Zeitungen wie der Washington Post veröffentlicht wurden. Ein Klick auf die Werbung führt zur Website von Adobe, doch spätestens dort wird klar, dass die Huldigung an den iPhone-Hersteller gar nicht liebevoll gemeint ist.
"Wir lieben aber niemanden, der die Freiheit wegnimmt, selbst zu entscheiden, was man macht, wie man es entwickelt und was man im Web sehen kann", steht in der zweiten Anzeige als Reaktion auf die jüngsten Blockaden. Apple verbietet nicht nur den Flash-Player und Applikationen im Flash-Format auf seinem iPhone, weil sie angeblich unsicher sind und den Akku zu schnell leer saugen, sondern untersagt auch die Software-Entwicklung mit dem Adobe-Programm Flash CS5 für seine Geräte.
Deswegen haben sich die Adobe-Gründer Chuck Geschke und John Warnock mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit gewandt, der durch einen Klick auf die Werbebanner aufgerufen wird. Darin schreiben sie, dass Inhalte und Anwendungen für jeden Nutzer frei zugänglich sein sollten, egal welchen Computer sie haben, welchen Browser sie bevorzugen oder welches Gerät am besten zu ihnen passt. "Keine Firma - egal wie groß oder kreativ sie ist - soll Euch diktieren, was ihr entwickeln könnt, wie ihr das macht oder was man im Web alles erleben kann!", lautet der Kernsatz des Aufrufs.
In einem offenen Markt würden sich immer die besten Produkte durchsetzen und jeder habe die Chance, mit guten Ideen die Innovationen voranzutreiben und neue Kunden zu finden. Mit seiner Ablehnung von Flash arbeite Apple aber dagegen und wolle sich zum Oberkontrolleur des ganzen World Wide Web aufschwingen. Ob diese Warnung das gewünschte Echo erzielen wird, bleibt fraglich. Die iPhone-Nutzer können nur etwas davon mitbekommen, merkt Engadget spitzfindig an, wenn die Werbebanner in HTML5 ausgeliefert werden statt in Flash.
bist du langweilig!
Hulu???? ...Youtube????
Wer braucht denn diese Sche***s Seiten.
Die benutze ich noch nicht einmal am PC und mobil will ich den Flash Mist erst recht nicht.
Ich habe ein Smartphone, um E-mails zu empfangen, Termine zu verwalten, zum Nachrichten zu lesen und mal kurz etwas online zu überprüfen, neben den normalen telefonfunktionen.
Flash kann DRM, das kann der HTML5-Video-Tag nicht.
Hulu hat sich aus diesem Grund gegen HTML5 und für Flash entschieden.
In den USA ist Hulu fast stärker als YouTube.
Lies mal genauer ...er stellt es als eine Möglichkeit dar.
Und diese Möglichkeit besteht, wenn man sich einmal die Haltung von Google und Apple zu HTML5 ansieht.
"...da sie auf dem absteigendem ast sind mit ihrem flash"
aha, und das schließt du woraus?
Hulu ist halt eine kostenlose alternative zu den iTunes-Serien.
Wir sprechen von dem als Heimmultimedia-Gerät angepriesenen Tablets (iPad, AndroidTablet, WeTab) und da hat die verfügbarkeit von solchen Portalen einen großen Mehrwert.
Auf dem Smartphone in der Bahn die letzte Folge von der Lieblingsserie schauen, hätte aber trotzdem etwas, nur leider gibt es Hulu bisher nur in den USA.
Wenn man sein Handy als Business-Tool nutzen dann hat man davon nichts, dann sollte man aber auch nicht zum Multimedia-Phone iPhone greifen. Als Business Gerät haben Blackberry, Nokia E-Serie und WindowsMobile deutlich mehr zu bieten als Android und iPhone. Als Spielzeug/Unterhaltungsgerät hingegen sind Android und iPhone natürlich im Vorteil, aber dann sollte auch Flash dabei sein.