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Autor: Markus Goebel | 21.05.2010 - 10:49 | (5)

Vodafone-Schnäppchen: Frequenzversteigerung kostete 1,43 Milliarden Euro

Der Netzbetreiber Vodafone hat bei der Versteigerung nicht nur bei den begehrten 800-Megahertz-Frequenzen zugeschlagen, sondern auch im UMTS-Bereich. Dadurch könne die 3G-Kapazität bereits kurzfristig um 50 Prozent erhöht werden. Der Preis der Vodafone-Frequenzen war sehr günstig.

Vodafone-Schnäppchen: Frequenzversteigerung kostete 1,43 Milliarden Euro

Der Netzbetreiber Vodafone ist zufrieden mit der gestern beendeten Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen und möchte seinen neuen Sendebereich schnell nutzen. "Internet für alle wird jetzt Realität", sagt der Deutschland-Chef Friedrich Joussen. "Deutschland ist ein High-Tech-Land, das überall eine High-Tech-Infrastruktur braucht." Vodafone hat 1,43 Milliarden Euro in die Ersteigerung seiner Frequenzen investiert. Das ist ein wahres Schäppchen, denn bei der UMTS-Auktion vor zehn Jahren musste die Firma fast sechsmal soviel Geld (8,42 Milliarden Euro) auf den Tisch legen, obwohl sie viel weniger Frequenzen ersteigern konnte.

Der Düsseldorfer Kommunikationskonzern sicherte sich zwei Frequenzblöcke im Band der so genannten Digitalen Dividende. Außerdem baut Vodafone seine starke Position bei UMTS aus, weil der Konzern weitere Blöcke in diesem Frequenzbereich ersteigern konnte. Bereits kurzfristig könne dadurch die UMTS-Kapazität um 50 Prozent erhöht werden. "Damit werden wir den erhöhten Bedarf der Kunden an mobilen Datenservices auf dem hohen Vodafone-Qualitätsniveau garantieren und weiterentwickeln", sagt Joussen. 

Viel mehr Kapazität für mobiles Internet. | Foto: Sony

 

Viel mehr Kapazität für mobiles Internet. | Foto: Sony

 

Auch im Frequenzband um 2,6 Gigahertz ersteigert Vodafone einen Frequenzblock, der 20 Megahertz breit ist und für die LTE-Versorgung in Städten genutzt wird. "Internet und mobile Datendienste sind die Wachstumsbringer unserer Industrie", sagt Joussen. "Wir investieren in Kapazität und Qualität." Weitere 25 Megahertz ungepaartes Spektrum in diesem Frequenzband sollen zusätzliche Kapazitätsreserven für das erwartete Wachstum der Zukunft bieten.

Vodafone werde in den kommenden Monaten zuerst die Auflagen der Auktion erfüllen und die unversorgten Regionen mit schnellem Internet über Funk erschließen. Damit werden die Vorgaben der Bundesregierung und der Länder erfüllt. Für diese Aufgabe sind besonders die Frequenzen im Bereich um 800 Megahertz geeignet, die im Zuge der Digitalisierung des Rundfunks freigeworden waren. Vodafone hat in diesem Bereich zwei Blöcke mit je fünf Megahertz ersteigert.

Quelle: Vodafone
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Kommentare
  1. 26.05.10 15:45 Anonymous (Gast)

    Wieso schreiben die hier von Schnäppchen. Ein Vertag bei VF kostet ja auch richtig Geld im Vergleich zu anderen Anbietern.

  2. 21.05.10 16:42 Mööp90 (Member)

    Naja, erstmal gemeckert und dann?

    Nun hat Areamobile doch nachgelegt und auch über die anderen Anbieter geschrieben. Aber so kennen wir die Anonymouse

  3. 21.05.10 11:45 Versteckte Werbung (Gast)
    Versteckte Werbung

    Der Artikel riecht mir sehr nach versteckter Werbung. Wieso wird hier nur von Vodafone geschrieben? Dazu noch wie gut deren Netz bald ausgebaut ist und welch hohe Qualität die haben. Das ist arm Areamobile.

  4. 21.05.10 11:30 Anonymous (Gast)
    Nicht jeder erkennt die Zukunft.....

    Schön, das Vodafone erkannt hat, dass der Weg in die Zukunft via Internet und mobile Datendienste geht und nur mit Geschwindigkeit einher geht. Leider ist Eplus wohl noch nicht zu dieser Erkenntnis gelangt und wird wohl in Kürze dies mit einem Schwund an Teilnehmern und Geldeinbußen zu spüren bekommen. Ich bin seit Beginn an mit einer Rufnummer bei Eplus dabei, aber bei den Perspektiven wohl auch nicht mehr lang.....

  5. 21.05.10 11:24 bando (Gast)
    Wieso spricht ihr nur von Vodafone

    Da sind ja mehrere Betreiber an dem Kauf beteiligt gewesen, o2 u. dtag haben auch Fq ersteigert, wieso schribt ihr nur von vodafone

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