Deutschlands drittgrößter Mobilfunkanbieter E-Plus ist bei der gestern beendeten Versteigerung der begehrten Frequenzen im 800-Megahertz-Bereich leer ausgegangen. Mehr als 500 Millionen Euro wollte er nicht ausgeben, um eines der sechs Pakete zu ersteigern. Ob das eine kluge Entscheidung war, muss sich noch herausstellen. LTE ist auch mit anderen Frequenzen möglich.
Deutschlands drittgrößter Mobilfunkanbieter E-Plus ist bei der gestern beendeten Versteigerung der begehrten Frequenzen im 800-Megahertz-Bereich leer ausgegangen. Mehr als 500 Millionen Euro wollte er nicht ausgeben, um eines der sechs Pakete zu ersteigern. Deshalb ließ E-Plus den Konkurrenten O2, Deutsche Telekom und Vodafone am Ende der Auktion den Vortritt. Ob das eine kluge Entscheidung war, muss sich noch herausstellen. Auf jeden Fall spart sie viel Geld.
Während alle anderen Auktionsteilnehmer mehr 1,3 Milliarden Euro investierten, muss E-Plus nur 283,6 Millionen bezahlen. Dafür bekommt der Netzbetreiber sechs Frequenzblöcke zugeteilt, die jeweils fünf Megahertz groß sind. Sie liegen paarweise in Sendebereichen, die in Deutschland bereits für Mobilfunk genutzt werden: im GSM-Band von 1,8 Gigahertz, im UMTS-Bereich von 2,0 Gigahertz und bei der Frequenz um 2,6 Gigahertz, die meistens für Wimax oder LTE genutzt wird.
E-Plus darf damit nicht im Frequenzbereich der Digitalen Dividende senden, der nach der Abschaltung des Analogfernsehens in Deutschland frei wurde und besonders große Funkzellen erlaubt. Das macht es zwar schwer, deutschlandweite Datendienste anzubieten, aber es hat auch einen großen Vorteil: E-Plus muss nicht zuerst das platte Land mit 800 Megahertz versorgen, wie es die Bundesregierung den Konkurrenten vorschreibt, sondern kann sich gleich auf den Ausbau von HSPDA und LTE in den Großstädte konzentrieren. Dort lässt sich mehr Geld verdienen, weil es mehr Kunden gibt.
Die neuen Frequenzen sichern E-Plus einen "kosteneffizienten Ausbau" seines mobilen Datennetzes, erklärt die Pressemitteilung. "Das zusätzliche Spektrum passt sehr gut zu unserer Herausforderstrategie", sagt CEO Thorsten Dirks. "Wir werden die Steigerung der Reichweite, der Kapazität und der Geschwindigkeit unseres Netzes beschleunigt fortsetzen und damit eine echte mobile Alternative zum Breitbandfestnetz schaffen."
Bereits jetzt versorge der Mobilfunkanbieter 90 Prozent der deutschen Bevölkerung mit mobilen Datendiensten über EDGE, UMTS oder HSPA. Beim mobilen Telefonieren besteht die "Herausforderstrategie" von E-Plus darin, seine Netze möglichst spät und preisgünstig auszubauen und so die Konkurrenz mit billigen Tarifen zu unterbieten. Vielleicht gibt es schon bald ein Großstadt-Angebot mit LTE von Simyo oder Aldi Talk.
Ja Theoretisch, dann schau dir mal die Netzabdeckuns-Karte an und schalte mal auf Indoor-Abdeckung um, dann wird auf einmal viel weiß.
Ich rede hier nicht von Theoretischen Zahlen sondern von tatsächlichen Erfahrungen. Als es noch D1-Roaming gab war O2 in der Tat interessant, aber jetzt nicht mehr.
Die Netzabdeckung von O2 beträgt 99%
So ein schmarrn, O2 hat zwar das schnellere Netz, aber eine viel schlechtere Abdeckung. Deswgen ziehe ich E-Plus doch vor. Lieber überall etwas langsamer als kaum wo richtig schnell.
det tiel sagt schon alles ;)
E-PLUS ist fast so billig wie O2 blos das o2 das bessere netz hat. die müssten da um die hälfte billiger werden.
was für ein quatsch. lte hängt NICHT an der 800 mhz frequenz!
die ersteigerer der 800 mhz frequenzen MÜSSEN diese erst dort einsetzen wo noch "weisse flecken" sind (was auch immer das heisen mag). das hat nichts mit lte zu tun. lte ist nur eine neue technik für die es noch nicht mal handys gibt. das dauert eh noch paar jahre bis sich das duchsetzt.
ich hoffe jedenfalls das grps dann bald durch umts ersetzt wird und lte das neue umts wird.
aber wer weis das schon. wir werden sehn.
sicher hat vdf die bessere abdeckung aber keine vernünftigen angebote für meine ansprüche. dann lieber etwas langsamer aber günstiger. BLAU!