Bei den Medien findet das iPad ein geteiltes Echo. Der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) warnt vor der restriktiven Politik von Apple und sieht die Firma als einen "autoritären Herrscher" an, der sich in die Inhalte einmischt. Der Spiegel und Die Welt preisen dagegen ihre iPad-Ausgaben an.
Der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) hat vor der restriktiven Politik des Apple-Konzerns gewarnt. Pünktlich zur Einführung des iPad in Deutschland warnt Frank Schirrmacher in einem Gastbeitrag für die deutsche Ausgabe des Musikmagazins Rolling Stone: "Alles, was man aus den USA hört, klingt weniger nach der Entwicklung und Vermarktung eines Gerätes, als vielmehr nach Schaffung und Gründung eines Staates."
Das fange schon damit an, dass Apple auf Inhalte Einfluss nehmen will oder sich zumindest vorbehält, über sie mit zu entscheiden. "Ein derartiges Ansinnen hätte noch vor wenigen Jahren zu einem Aufstand der öffentlichen Meinung geführt", erinnert Schirrmacher an die alten Zeiten, als Apple noch nicht das größte Technologieunternehmen der Welt war und die Medienunternehmen keine Rücksicht auf einen einzelnen Elektronik-Hersteller nehmen mussten. Der Bestseller-Autor bezeichnet das iPad wegen der Geschlossenheit des Systems als eine Insel im Strom des Geschehens. Er warnt: "Es könnte durchaus sein, dass Apple versucht, der autoritäre Herrscher auf dieser Insel zu werden."
Das hält andere Medien aber nicht davon ab, sich den Bedingungen von Apple zu unterwerfen, selbst wenn sie früher als "Sturmgeschütz der Demokratie" bezeichnet wurden. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel hat das Video-Angebot auf seiner Website extra umgebaut, damit es auch auf dem iPad funktioniert. Die Filme gibt es nicht mehr nur in Flash, sondern auch im HTML5-Format, das der Tablet-PC von Apple und auch die iPhones darstellen können.
Das soll ein "Signal für offene Standards" sein, schreibt der Spiegel-Verlag in seiner Ankündigung und schlägt sich damit auf die Seite des Apple-Chefs Steve Jobs, der Flash boykottiert. Eine extra iPad-App hat Der Spiegel jetzt auch veröffentlicht. Sie kostet 3,99 Euro und ist damit 19 Cent teurer als die Papier-Ausgabe. Der Springer-Verlag hat auch seine Tageszeitung Die Welt in eine iPad-Ausgabe umgewandelt. Nach einer kostenfreien Einführungsphase von 30 Tagen kostet sie 11,99 Euro pro Monat.
Endlich mal jemand der das iPad nicht in den Himmel lobt. Bei Apple mag vielleicht alles funktionieren, schränkt aber in vielen Dingen die Nutzer totale ein. Zudem fehlen teilweise die einfachsten Features(Multitasking, Mails mit Anhängen öffnen). Ok Apple-Fans ich warte auf eure Hass Antworten. Viel Spass dabei.
Facebook ist schlimmer!
Aber auch:
Endlich Komma normale Leute.
Internet rules.
Aber analog ist besser.
Analog Komma im Sinne von nicht digital.
Endlich normale Leute.
Man, das ist ja geiler als Talkshowsgucken.
Macht weiter, ich amüsier mich grade köstlich ;) Ich kann übrigens auch etwas Nachhilfeunterricht gebrauchen: Wie umschreibt man im guten Dudendeutsch, was mittlerwile der verwerfich-moderne Smiley ausdrückt? ;)
Genau so ist das. Früher meckerten alle,die telefone sind zu groß. Dann wurden sie kleiner,waren auch alle unzufrieden weil ihre finger zu dick waren. Und heute? Da brauchst fast nen rucksack um ein iphone unterzubekommen. Wissen die leute noch was sie wollen? Scheinbar nicht. Und außerdem kann mir keiner erzählen,das er mit nen touch schneller ist als mit nem normalen telefon. Aber das ist ja bei manchen leuten geistig nicht schlimm...