In den USA hat der Netzbetreiber AT&T jetzt eine Trendwende eingeleitet. Ab Montag werden alle Datenflatrates durch einen Volumentarif ersetzt. Eine feste Obergrenze für die mobile Internet-Nutzung ist in den USA ein Novum. Doch der Netzbetreiber muss reagieren, weil seine Kunden mit neuen Geräten wie dem iPad immer gieriger die Daten saugen.
In den USA hat der Netzbetreiber AT&T jetzt eine Trendwende eingeleitet. Ab Montag werden alle Datenflatrates durch einen Volumentarif ersetzt. Eine feste Obergrenze für die mobile Internet-Nutzung ist in den Vereinigten Staaten ein Novum. Doch der Netzbetreiber muss reagieren, weil seine Kunden mit neuen Geräten wie dem iPad immer gieriger die Daten saugen. In den USA ist das grenzenlose Surfen zu Ende, denn das mobile Internet kommt an seine Kapazitätsgrenzen.
AT&T verlangt ab dem 7. Juni knapp 25 US-Dollar für zwei Gigabyte pro Monat. Wer das Limit überschreitet, der muss zehn Dollar für jedes weitere Gigabyte bezahlen. Für 15 US-Dollar gibt es 200 Megabyte. Davon sind auch die neuen iPad-Tarife betroffen. Die alte Flatrate für 30 Dollar weicht dem Zwei-Gigabyte-Tarif für 25 Dollar. Der Netzbetreiber begründet diese Umstellung mit einer höheren Flexibilät für den Kunden. Denn momentan würden 65 Prozent der Flatrate-Nutzer weniger als 200 Megabyte im Monat verbrauchen. Für sie wird es tatsächlich billiger. Aber das bedeutet im Umkehrschluss, dass AT&T auf einige Einnahmen verzichtet.
Der wahre Grund für die neuen Volumentarife dürfte die Netzüberlastung sein. Weil die Zahl der mobilen Internetgeräte sprunghaft ansteigt, explodiert auch der Datenverkehr in den Mobilfunknetzen. Er bringt die Betreiber zur Verzweiflung, weil sie immer mehr Geld in ihre Infrastruktur investieren müssen. Ein gutes Beispiel dafür ist O2 in Großbritannien. Im Sommer 2009 konnten viele Nutzer im Raum London keine Anrufe empfangen oder Datenverbindungen aufbauen. Das Netz hatte die gestiegene Internet-Nutzung durch Smartphones einfach nicht verkraftet.
Seit Anfang 2009 war die Datenmenge im O2-Netz um das 18-Fache angewachsen. Um diese Nachfrage zu bewältigen, musste der Netzbetreiber 30 Millionen Pfund in die Londoner Infrastruktur investieren und 200 zusätzliche Basisstationen aufbauen. Die Ursache dafür vor allem das iPhone, das gab O2 später bekannt. Die steigenden Nutzerzahlen der kleinen Surfmaschine hatten den Daten-GAU erst ausgelöst. Vor diesem Hintergrund muss das iPad 3G ein wahrer Alptraum für die Netzbetreiber sein. Der Tablet-PC von Apple ist noch viel datenhungriger, weil man damit beispielsweise Youtube-Videos in HD-Auflösung anschauen kann.
Was haben die US-Verhältnisse mit uns zu tun ?
AM nutzt auch den letzten unwichtigen Scheiß, um bloß alles dafür zu tun, um Apple-Produkte stets in aller Munde zu halten und kräftig die Werbetrommel zu rühren.
So langsam reicht's echt; AM kann man mittlerweile fast völlig vergessen; die Apple-Hörigkeit ist einfach nicht mehr auszuhalten.
willst du mich verarschen ? wenn das auch in deutschland so weiter geht wird es hier nicht anders enden.... erst denken dann reden :D
Sowas weiß man doch vorher...
also verbrauchen tue ich meistens zwischen 350 mb - mehrere gb´s je nachdem was ich runterlade.
videopodcasts sind locker mal 100mb pro folge gross oder wenn mal über ein torrent programm das komplette album von michael jackson geladen wird als beispiel dann sind es mehrere gb´s. oder reines surfen beansprucht ca. 50-200mb.
"Ich frage mich, wieviel Zeit manche Unterwegs haben. Ich habe die 200MB Flat von Fonic und habe gerade mal 140 verbraucht."
wenn du dir ein paar Videos in guter qualli anguckst oder mal internetradio hörst sind schnell mal 500mb weg...ich habe jetzt noch mit den 1gb zu Kämpfen! Bei den 5gb vorher war's kein Problem
@Romeo
Ich habe Auch die superflat Internet, sprich 1gb fullspeed und danach begrenzten Speed aber trotzdem noch ne Flat
Das Vodafone die Pakete von vorher 5gb auf 1gb geschnürrt haben finde ich Auch dreist...weiß nicht ob das mit den apns zusammenlag denn vorher hatte ich ne WAP Flat(beim i8910) und jetzt hab ich ne Web Flat
Hallo,
ich habe hier was gefunden:
"Ein Video bei YouTube ansehen benötigt genau so viel Netzwerkkapazität wie 500.000 SMS." So steht es in diesem Bericht.
http://www.fones.de/content/datenvolumen-ist-problem-fuer-handynetze.html
Bei diesem Vergleich werden schnell die Dimensionen klar, mit denen die Mobilfunkanbieter zu kämpfen haben. Und da der Smartphone-Markt um 35 Prozent angewachsen ist, ist es durchaus nachvollziehbar, wenn die Mobilfunkanbieter nicht hinterher kommen und das Problem vorerst versuchen durch Tarifänderungen und Datenbegrenzungen die Lage zu entschärfen.