Das iPad ist nach ersten Anzeichen wohl nicht das erhoffte Heilmittel der kränkelnden Printmedien. Wie das Technik-Magazin IT Wire berichtet, zeigen erste Verkaufszahlen, dass die Erwartungen der Verlage von der Wirklichkeit abweichen.
Das iPad ist nach ersten Anzeichen wohl nicht das erhoffte Heilmittel der kränkelnden Printmedien. Wie das Technik-Magazin IT Wire berichtet, zeigen erste Verkaufszahlen, dass die Erwartungen der Verlage von der Wirklichkeit abweichen. Der Tablet-PC werde vorwiegend von jungen Menschen gekauft. Die aber besorgen sich ihre Informationen aus einer Vielzahl von Quellen im Internet und abonnieren nur selten einzelne Zeitungen. Die anvisierte Zielgruppe der älteren Nutzer interessiere sich dagegen kaum für das Gerät.
iPad Browser-Nutzung zwischen dem 4. März und dem 29. Mai | Quelle: Morgan Stanley / Business Insider
Seit dem Verkaufsstart des iPad konnten alle australischen Zeitungen zusammen gerade einmal 4000 Abonnements zu durchschnittlich 5 Dollar pro Monat verkaufen, zitiert das Magazin einen Insider. Das reiche nicht aus, um die Rückgänge im Printgeschäft zu kompensieren. Die größten Chancen, genügend Leser an sich zu binden, haben anscheinend Wochenzeitungen. Wie eine kürzlich veröffentlichte Browser-Statistik zeigt, greifen am Wochenende fast doppelt so viele Nutzer zum iPad, wie in der Woche.
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Du bist nicht dabei?Die Frage für die Meisten ist aber nicht ob sie ein Kindle oder ein iPad kaufen sollen, sondern ob sie überhaupt solche Geräte der normalen Zeitung vorziehen würden und dafür müsste es mehr bieten als das was derzeit geboten wird, das sind nämlich meistens Apps die einfach die vorhandene Zeitung anzeigen.
Der Punkt ist nicht was man damit machen kann, der Kindle verkauft sich auch, obwohl er streng genommen fast gar nichts kann.
@pixelflicker
Wenn nicht im Vergleich zu teuer, dann ist es nicht zu teuer, da angeblich schon mehr als 2 Mio. verkauft wurden.
Als Reader ist das I-Pad nicht zu teuer , da es in der gleichen Preisklasse wie der Kindle dx ist.
Es ging um ältere Menschen welch durch ein Pad aktiver am Leben teilnehmen könnten und welchen man das I-Pad besser und leichter erklären kann als ein Netbook.
Was haben diese Hersteller denn für ihre Tablets geboten, was konnte man damit machen (ich schätze wenig, sonst würde I-Pad Kindle etc. nicht so boomen)
In den USA kaufen viele 50+ diese Geräte da das handling und die mobilität einfach und gut sind und der Nachschub an Inhalten gewährleistet wird.
was ist bloß in so kurzer Zeit mit euch passiert? Sein einigen Wochen gibt es nur noch Apple News von euch. Habe jetzt erstmal mein iGoogle Gedget von euch gelösch weil dort permanent mind. 4 von 7 Nachrichten aus Apple news bestehen. Kommt ihr nochmal zurück in die alte Form?
@Marketinghoschi:
Wenn der Mehrwert geboten wird keine Frage, aber ich sehe diesen Mehrwert leider nicht und dann wäre auch der Produktionsaufwand sehr hoch, nicht wie "accessoire" schreibt.
@macw:
Nicht im Vergleich überteuert sondern überteuert für die Hardware die geboten wird, die ist nicht so viel wert. Außerdem muss ich für ne Zeitung gar nichts dazu kaufen, wenn ich das Gerät nur zum lesen von Zeitungen nutze ist es also auch im Anwendungssinne überteuert.
Das Argument mit der Oma die mit dem iPad so gut umgehen kann ist auch Käse, welche Oma hat denn überhaupt interesse an dem Ding? Gibts hier jemanden der seiner Oma das Ding wirklich gekauft hat? Immer sagen alle "Das Teil ist so toll für XXX, aber selber brauch ich doch ein Notebook". Ich glaube nicht, dass sich das Gerät so durchsetzen wird.
Komisch ist aber schon, dass eine Geräteklasse auf einmal total toll und neu ist obwohl schon viele Hersteller Tablets und Convertables hatten und da hatte nie jemand interesse. Aber Apple ist halt Hip und hat die Marketingmacht.
@ Sam Sung
als Text to speech auf druck der Autoren vom Kindle verschwand war aber der Protest der amerikanischen Sehbehinderten gross.
"das gabs schon längst"
nätürlich kann man E-Books auch auf Handys lesen und im Internet surfen aber wie. Mini Tasten . mini Bildschirm
schlechtes handling.
Natürlich hat mein Nokia 5800 einen Touchscreen und mein Samsung Pixxon auch aber wie. Lesen möchte ich auf diesen dingern nicht.
Aber mir geht es mehr darum wie ich meiner alten Mutter was zu lesen bring und eventuell meiner ebenfalls alten Tante noch nen Computer erklär.
Da ist Mac halt unschlagbar.
499€ für ein IPad zum lesen von Nachrichten, oder sonstigen Zeitschriften, ist wohl etwas überteuert.