Der Blackberry-Hersteller Research In Motion hat die Zahlen für das erste Geschäftsquartal 2011 veröffentlicht, das im Mai endete. Umsatz und Gewinn sind kräftig gewachsen. Außerdem stieg die Zahl der verkauften Geräte sowie der Kunden. Die Anleger sind trotzdem enttäuscht. Der Grund ist Apple.
Der Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) hat neue Quartalszahlen vorgestellt. Das Unternehmen konnte im ersten Geschäftsquartal 2011, das von März bis Mai 2010 ging, wieder Umsatz und Gewinn steigern. Die Anleger waren trotzdem unzufrieden. Grund ist die große Abhängigkeit vom US-Markt. Dort wächst Apple mit seinen iPhone-Modellen deutlich schneller.
RIM steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um über 24 Prozent auf 4,24 Milliarden US-Dollar (3,4 Milliarden Euro). Der Gewinn betrug 768,9 Millionen US-Dollar (628 Millionen Euro) Das Unternehmen verkaufte 11,2 Millionen Blackberrys, ein Zuwachs von 43 Prozent im Vergleich zum ersten Geschäftsquartal 2010. Außerdem konnte der Hersteller ein Jubiläum feiern: Im vergangenen Vierteljahr wurde der 100-millionste Blackberry verkauft.
Mittlerweile nutzen weltweit 46 Millionen Kunden den Blackberry-Service. 4,9 Millionen kamen allein im vergangenen Quartal hinzu, vorrangig im Ausland. Der Anteil des Geschäftes außerhalb der USA stieg auf 40 Prozent. Im Interview mit Investoren kündigte RIM-Chef Jim Balsillie zwei neue Geräte für das dritte Geschäftsquartal an, das im August endet. Im September soll dann das neue Betriebssystem Blackberry OS 6 folgen, das mit einem besseren Browser und Gestensteuerung ausgestattet ist.
Jeder der Blackberry sucht der sollte sich mal in die 1. Klasse der Deutschen Bahn setzte bzw. in größeren Unternehmen gucken...ein Blackberry ist ein Business Handy und wird es bis jetzt auch immer bleiben. Die Multimedia Funktionen werden langsam mehr...und was gut an Blackberry ist sind regelmäßige Updates...und jeder der sagt das du mit einen IPhone mehr Business machen kannst, die haben noch nie eins in der Hand gehabt und wenn ja dann verstehen se die Fachbegriffe nicht. Ein IPhone ist für Normal User, Apple könnte es nur schaffen RIM zu überholen ein Business IPhone auf den Markt zu werfen, aber davor habe sie angst, denn es könnte ja floppen.
mfg
Also ich hatte vorübergehend 2 Blackberrys und bin nicht so begeistert von der Benutzerführung und den Funktionen. Blackberry ist besonders stark in den U.S.A. und daher sollte man sich auch nicht wundern, dass man nicht so viele hier in Deutschland antrifft.
Ich bin schon auf das neue OS gespannt und auf den Storm 3.
Dann flieg mal in die USA, da sieht das ganz anders aus als hier.
Die Zahlen von RIM finde ich echt immer faszinierend... Ich kenne NIEMANDEN, der einen Blackberry besitzt. Ich erinnere mich auch nicht daran, in jüngster Vergangenheit mal jemanden mit einem in der Hand gesehen zu haben...
Sehr mysteriös... Scheinbar statten große Firmen all ihre Bonzen immernoch mit den Teilen aus...
Wer meint ein BlackBerry ist im BIS scheiße, der hat von Handys so wenig Ahnung wie Zidane von Fussball...
Aber das Gute ist, auf solche Leute muss man nicht eingehen, da deren Horizont und technisches know how eh nur auf hören sagen beruhen.
in diesem sinne
In meinem Freundeskreis finden sich eigentlich nur zwei Telefonhersteller: Apple und RIM. Auch wenn RIMs Marktanteil in Europa weit hinter dem amerikanischen liegt, man sieht mittlerweile fast überall welche und RIM drängt schließlich auch mit Nachdruck in den Consumermarkt, s.d. man in größeren Städten regelmäßig entsprechende Werbung sieht.
Mir persönlich missfällt diese Entwicklung, Modelle wie der neue Pearl sind zwar hübsch anzusehen, erfüllen aber in meinen Augen nicht die Ansprüche der Zielgruppe, da RIM bei jedem Telefon versucht die "Businesskompatibilität" vollständig zu erhalten, was per se widersinnig ist.
Der Typ, der den BIS hier einige Posts zuvor als großartige technologische Errungenschaft darstellte, darf mir übrigens gerne mal erklären, wie ich mit dem BIS-BB nativ (ohne Google sync) MEHRERE Kalender mit meinem Computer drahtlos synchron halte. Push und Verschlüsselung sind natürlich selbstverständlich.
Sollte für den großartigen BIS ja kein Problem sein - oder doch? …