Hacker sind in die Konten mehrerer tausend iTunes-Nutzer eingebrochen und haben massenweise Programme bestimmter Entwickler gekauft. Die Betroffenen berichten über Schäden bis zu 1400 US-Dollar.
Offenbar sind am vergangenen Wochenende mehrere hundert oder sogar tausend iTunes-Accounts gehackt worden. Mit den Kontodaten kauften die Hacker Anwendungen im App Store ein, wie unter anderem die Technik-Blogs The Next Web und TG Daily berichten. Bisher sind davon anscheinend hauptsächlich US-amerikanische Konten betroffen. Der Fall wird derzeit durch Apple untersucht, wie der Entwickler Alexandru Brie auf Anfrage vom Unternehmen erfahren hat.
Bis dahin bittet das Unternehmen alle Betroffenen, ihr Passwort zu ändern. Außerdem haben alle Kunden die Möglichkeit, innerhalb von 90 Tagen den Kauf wieder rückgängig zu machen. Dazu wählt man in iTunes unter dem Menüpunkt Store das Auswahlfeld Meinen Account anzeigen. Nach der Anmeldung öffnet man den Punkt Einkaufsstatistik, klickt auf das entsprechende Programm und wählt dann die Option Ein Problem melden. Klickt man die entsprechende Software nochmal an, öffnet sich ein Dialogfenster mit einer Auswahlbox, die unter anderem den Punkt "Ich habe dieses Programm versehentlich gekauft" enthält, und eine Eingabemaske für weitere Hinweise.
Zu Beginn fiel die kriminelle Aktion im noch dünn bestückten iBook-Store auf. Dort hatte ein angeblich vietnamesischer Entwickler 40 Comicbücher von eher minderwertiger Qualität veröffentlicht, die von den Hackern massenweise mit den erbeuteten Kundendaten gekauft wurden. Der Massenkauf katapultierte die Comics innerhalb weniger Stunden auf die ersten Plätze im iBook-Store. Mittlerweile hat Apple die entsprechenden Angebote aus dem App Store genommen.
Doch die vietnamesischen Comicbücher scheinen nicht der einzige Fall zu sein. Auf Twitter und im Forum der Fan-Website MacRumors häufen sich die Beschwerden von Kunden, deren Konto gehackt wurde. Die rechmäßigen Inhaber berichten, dass Programme im Wert von 100 und 1400 US-Dollar auf ihrem Namen gekauft wurden. Deren Entwickler stammen nach Erkenntnissen von The Next Web bisher ausschließlich aus Asien. Es gibt auch einzelne Berichte, in dem eine kostenlose Anwendung heruntergeladen wurde und dann das fremde Konto mit einem In-App-Kauf belastet wurde.
Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.
Du bist nicht dabei?9% um genau zu sein, aber sicherlich nicht dadurch dass gestern 400 von 150.000.000 Konten (0,0003 Prozent) durch Phishing-Attacken benutzt wurden um Bücher zu kaufen (was man wiederrufen kann). Der Fall liegt an den Antennenproblemen im iPhone 4 (das kommt davon wenn man das iPhone nur in Hüllen versteckt testet), da am 20. Juli Quartalszahlen kommen ist es erfahrungsgemäß sinnvoll, jetzt wo die Aktien wieder steigen noch welche zu kaufen. Die Macverkäufe waren sehr stark in dem Quartal und es ist das erste Quartal mit iPadzahlen (dicke Margen).
Woran liegt es bloß, dass die Apple-Aktie in den letzten 2 Wochen um über 10% gefallen ist? ;)
sicherlich ist es ein Nachteil, wenn man sich an das iTunes bindet...
Jedoch ist Big Apple nun auch diesbezüglich ja ein recht kulanter Anbieter & reagiert zumindest.
Aber generell kann man das so ja auch nicht sagen...!
Ist es wirklich ein Nachteil sich an iTunes zu Binden...?
Nur um es jetzt an Apple festzumachen.
Im allgemeinen sollte man hier eher den Ausdruck nutzen;
ist der Nachteil wenn man generell im Web einkauft...?
Ob iTunes Store, Musikload, ebay oder amazone.
Überall im Web, bei denen man ein Account nutzen muss & Daten freigibt, überall können diese gehackt & missbraucht werden.
Insofern ist die Aussage einer iTunes Bindung nur auf Apple gemünzt um diesen hier möglicherweise schlecht dar stehen zu lassen nicht korrekt. Kann man also nicht so verallgemeinern.
Dies gilt eben nicht nur für Apple sondern für eben alle Webeinkäufe.
Insofern, da Apple hier reagiert, seine Kunden entschädigt, diesen überhaupt anbietet die mögliche "nicht getätigte" Einkäufe rückgängig machen zu können, finde ich dies eher als Vorteil einer iTunes Bindung als ein Nachteil.
Man stelle sich vor, Du bekommst weil Du irgend wann mal ein Webeinkauf getätigt hattest, plötzlich Deine Kreditkarte belastet & kannst den Einkauf nicht rückgängig machen, da Du dies überhaupt nur erst Durch Deine Kreditkartenrechnung mitbekommst. Dann fängt Deine Recherche erst mal an... & Du bist zuerst auf Dich gestellt.
Mit iTunes hast Du einen Anbieter der Dir hilft & Dein Kreditkartenunternehmen...
Also ich finde hier eine Bindung eher von Vorteil...!
Hm, bei 150.000.000 aktiven iTunes-Accounts könnten die 100-1000 (je nach Newsseite) betroffenen Konten auch durch Phishing oder Viren auf den Computern und nicht zwangsläufig über iTunes entstanden sein. Zum Glück können die Käufer den Kauf wiederrufen...
da haben die betroffenen kunden ja nochmal glück gehabt!!!!
Zum Glück habe ich keine Credit - Karte bei iTunes. Bei Apple hätte ich schon mehr erwartet das man seine Kunden wenigstens Schützt von solche Angriffe. Man zahlt ja immerhin sehr viel Geld bei Apple.... Bin enttäuscht hätte mehr von der Sicherheit von Apple erwartet.