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Autor: Rene Melzer | 13.07.2010 - 12:52 | (66)

iPhone 4 Empfang: Verbraucherschützer bestätigen Antennenfehler

Der Verdacht auf einen Fehler beim Antennendesign des iPhone 4 wurde nun durch einen Labortest bestätigt. Die rennomierte US-Zeitschrift Consumer Report hat ihn durchgeführt, um die widersprüchlichen Aussagen zum Empfangsproblem des neuen Apple-Smartphones zu überprüfen.

iPhone 4 Empfang: Verbraucherschützer bestätigen Antennenfehler

Nach den vielen widersprüchlichen Berichten von Nutzern über das Empfangsproblem des iPhone 4 hat nun das renommierte US-Verbrauchermagazin Consumer Report das Apple-Smartphone unter Laborbedingungen untersucht. Der Test bestätigt den Verdacht, dass es sich um einen ein Design-Fehler handelt und nicht die Software daran schuld ist, wie Apple in einem offenen Brief behauptet. Zum ersten Mal gibt das Magazin deshalb keine Kaufempfehlung für das iPhone ab.

In der Vergangenheit berichteten viele Käufer des iPhone 4, dass die Empfangsqualität stark zurück geht, wenn sie das Telefon in die Hand nehmen. An Orten, wo ohnehin nicht der beste Empfang herrscht, führte das sogar zum Abbruch der Verbindung. Als Usache wurde die neue Antennenkonstruktion vermutet. Apple hat den Metallrahmen des iPhone 4 zum Bestandteil der Antennen gemacht. Er besteht aus zwei Teilen, die durch einen dünnen Steg aus Plastik voneinander getrennt sind. Der eine Teil ist für den Mobilfunk-Empfang gedacht, der andere die Antenne für Bluetooth, WLAN und GPS.

iPhone 4: Apple-Chef Steve Jobs stellt neues Antennen-Design vor | Foto: engadget.com

iPhone 4: Apple-Chef Steve Jobs stellt neues Antennen-Design vor | Foto: engadget.com

Überbrückt man diesen Plastiksteg mit der Handinnenfläche oder den Fingern, sinkt die Empfangsqualität ab. Das hat auch der Test von Consumer Report bestätigt. Die Zeitung untersuchte dazu drei iPhone 4, die in unterschiedlichen Geschäften in den USA gekauft wurden, in einem speziellen Raum, der von elektromagnetischen Einflüssen von Außen vollkommen abgeschirmt ist.

Der Labortest ergab, dass das iPhone 4 tatsächlich starke Einbußen beim Empfang hat, wenn man die Trennung der Antennen auf der linken unteren Seite überbrückt. Die Zeitung bestätigt, dass es sich um einen Fehler des Antennendesigns handelt. Zum Vergleich überprüften die Ingenieure auch andere Handys von AT&T, darunter das iPhone 3GS und das Palm Pre. Bei keinem der Vergleichsmodelle war der Signalverlust so stark, wenn man sie in die Hand nimmt, wie beim iPhone 4.

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Kommentare
  1. 16.07.10 18:14 pixelflicker (Expert Handy Profi)

    Es ist ja nicht nur der Gerätepreis und der Vertrag.
    Ich muss z.B. für mobileME extra zahlen und dann muss ich mir auch noch einen Mac dazu kaufen, bzw. die meisten machen das.
    Ich müsste sowieso weil ich für mein Handy Entwickeln möchte.

  2. 14.07.10 20:15 Niklasnick (Advanced Member)

    * - "in england", ich sollte nicht so übermüdet bei der Hitze schreiben...

  3. 14.07.10 20:13 Niklasnick (Advanced Member)

    "Nur weil das jemand anders sieht als du kannst du noch nicht sagen, dass seine Ansichten perse verkehrt sind."

    Tu ich doch gar nicht. Android ist doch auch ok, und wer mit der Datensammelwut klarkommt soll es nutzen - aber ich bevorzuge halt das iPhone.

    "Bei Apple werden weniger Daten gesammelt, dafür zahlt man für alles extra und damit etwa das 10-fache wie für ein Android-Handy."

    Naja, das liegt hauptsächlich an der Telekom.
    http://www.pcworld.com/article/199844/iphone_4_vs_droid_x_a_headtohead_comparison.html
    In den USA ist z.B. das Droid X 360$ teurer als das iPhone 4.
    Mit etwa 600€ in England ist das iPhone in England auch noch gut vergleichbar zu den "Superphones" in Europa, mit Vertrag ist es bei den Briten noch etwas günstiger.

  4. 14.07.10 17:30 pixelflicker (Expert Handy Profi)

    @Niklasnick:
    Einerseits gibt es für die Meisten Punkte die du bringst keine eindeutigen Grundlagen und zweitens muss man es halt einfach so sehen:
    Bei Apple werden weniger Daten gesammelt, dafür zahlt man für alles extra und damit etwa das 10-fache wie für ein Android-Handy.
    Google sammelt mehr Daten aber dafür ist alles kostenlos.

    Am Ende ist es einfach nur - wie so oft - die Suche nach dem kleineren Übel. Hier muss halt einfach jeder seine eigenen Prioritäten setzen.
    Nur weil das jemand anders sieht als du kannst du noch nicht sagen, dass seine Ansichten perse verkehrt sind.

  5. 14.07.10 15:11 Niklasnick (Advanced Member)

    "- Du kannst GPS ausschalten, nur wird das nicht jeder bei 100 Apps machen, normalerweise müsste es von Anfang an deaktiviert sein"

    Ich habe über hundert Apps, aber seltsamerweise nur 6 die auf GPS zugreifen. Dies liegt daran, dass iAds erst in wenigen amerikanischen Apps eingebaut sind, und ich nur 6 Apps habe die wirklich GPS nutzen (Kamera - Geotagging, Maps - Standort, Around Me usw - ist ja klar für ortsbezogene Apps).

  6. 14.07.10 12:31 schoeberli3 (Youngster)
    @thunder

    Nein, dass kanns echt nich sein.......
    Wobei es funzt ja anyway....
    Aber es nervt.... verstehe Dich.....

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