Motorola versucht mit allen Mitteln, eine Veränderung der Kernsysteme seiner Android-Smartphones zu verhindern. Deshalb hat das Unternehmen in das Droid X, einem Nachfolger des Droid, dessen europäische Variante als Milestone verkauft wird, einen speziellen Chip integriert. Dessen Programmierung macht das Telefon komplett unbrauchbar, wenn man es hackt. Das sorgt bei den Fans von Android für eine Welle der Empörung.
Das Droid X gehört zur Königsklasse der Android-Smartphones in den USA. Der Nachfolger des Motorola Droid, ein Geschwistermodell des Motorola Milestone, hat einen riesigen, scharfen Touchscreen, einen schnellen Prozessor, eine hochauflösende Kamera und ordentlich Speicher. Doch der Hersteller Motorola hat auch ein paar Gemeinheiten eingebaut, die jetzt die Blogger-Gemeinde und Fans von Android auf die Palme bringen.
Das Droid X lässt sich weder hacken noch rooten oder modden. Jegliche Veränderung der Kernsysteme hat Motorola unterbunden. Dafür sorgt unter anderem ein Bootloader genanntes Startprogramm, das verschlüsselt ist. Doch das Unternehmen geht noch einen Schritt weiter: Ein spezieller Chip untersucht bei jedem Neustart, ob die Kernsysteme noch im Originalzustand sind. Die Technik heißt eFuse und macht das Droid X komplett unbrauchbar, sobald sie Veränderungen erkennt. Eine Reparatur sei nur durch Motorola möglich, zitiert das Blog Android Police einen Eintrag des Hackers p3droid im Forum mydroidworld.com.
Der Eintrag sorgt für Empörung bei den Lesern. Man habe das Gerät schließlich ordnungsgemäß gekauft und könne nun damit machen, was man wolle, fasst Devin Coldewey vom Technik-Blog Mobile Crunch die Argumente zusammen. Wenn Motorola denke, die Software sei in Ordnung, so wie sie ist, sei das eine Sache. Auch dem Hacker die Arbeit zu erschweren. Aber das Gerät vorsätzlich zu zerstören, nur weil das Unternehmen bestimmte Sachen nicht mag, die man mit dem Telefon anstellt, gehe schon in die Richtung Sabotage.
Auf Anfrage von Android Police hat Motorola sich zu den Sicherheitsvorkehrungen geäußert: "Die Software unserer Mobiltelefone zu sichern und dabei zu verhindern, dass Nicht-Motorola-Firmware aufgespielt wird, ist bei uns allgemein üblich. Diese Praxis ist durch verschiedene Geschäftsfaktoren begründet. Wenn wir von unserer Gewohnheit abweichen, wie wir es beim Droid taten, dann gibt es dafür spezielle unternehmerische Gründe. Wir verstehen, dass dies zu Verwirrungen führen kann und entschuldigen uns für jeglichen Ärger."
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Du bist nicht dabei?Dr House: Ich darf sehr wohl etwas an meinem Auto ändern, auch wenn das Mercedes und Co nicht paßt. Genauso darf ich an meinem Handy, meinem Eigentum, etwas verändern. Und wenn ich die "Software-Lizenz" von Motorola nicht nutzen möchte, steht es mir rechtlich natürlich frei, eine andere einzuspielen. Dann verlier ich die Garantie, aber das Recht dazu habe ich. Das Gerät bei Manipulationen zu zerstören, ist ziemlich der Kracher. "Normal-User" würden ihr Telefon eh nicht rooten. Aber vielleicht hat Moto Angst, jemand anderes könnte was besseres zusammenschrauben. Einen Gefallen tun sie sich jedenfalls nicht damit. Denn es sind doch hauptsächlich die Freaks, die 600 Euro für so ein Ding ausgeben.
was fummelt ihr an software rum die euch nciht gehört? die firmwar eudn alle programme, dafür hab tihr nur eine nutzungslizens! ihr kauft was ihr bestellt und habt keinerlei recht etwas daraus zu machen was ihr gerne hättet, ganz einfach!
dein auto darfst du auch nicht beliebig verändern!
also was soll der dritz hier?
@gusn
ja das sind gerüchte--noch---
aber das handy auch wirklich das kann was nokis schreibt bleibt offen und sind spekulationen, und nicht mehr.
und mich per. stört es nicht das Moto das gemacht hat weil wenn eine verbesserung geht wird sie auch von moto verteilt.
siehe milestone und Android 2.1 oder 2.2 ;)
@Sai85
ja... aber Nokia mit dem N9 und Meego ist ein gewaltiger Lichtblick. Komplett offenes Handy+QWERTZ+geile Hardware(HDMI, FM-Transmitter,...)
leider dauerts noch bis es raus kommt =(
Man das ist echt schwach. Android lebt doch von den Modifizierungen. Das war doch von vorneherein schon das wichtigste, das man sehr viel verändern kann und das nicht nur für die Nerds sondern für jedermann. Un jetzt bringt Motorola nach Jahren was brauchbares und macht solche Limitierungen. Könnte man grad an ne Verschwörung glauben.
Ich besitz jetzt seit einigen Monaten das Milestone und es ist echt gut. Allerdings etwas langsam. Bißchen schnellermachen hilft da schon sehr gut und die jetzigen Custom Roms sind Spitze man darf nur nicht die unausgereiften nehmen.
Der Witz von wegen Milestone is ja das die Signierung des Bootloader bei dem gleichen Modell aus den Staaten nicht vorhanden ist und die alles erdenkbare schon verändert und verbessert haben.
Aber dieses eFuse wiederspricht allem, was Android heilig ist, war oder sein sollte?
Seit Monaten arbeiten die Hacker jetzt an dem Bootloader des Milestone und ich verfolge die Schritte immer wieder. Aber es gibt nur wenig Hoffnung, dass die den in absehbarer Zeit knacken.
Und einen Hardwareseitigen Block auszuschalten wird dann beinahe unmöglich.
Traurig was Motorola seinen Hightech hungrigen Fans antut.
Und wenn das schon beim Droid X so ist, dann setzen die das auf jeden Fall fort.
Was mich dann letztendlich zwingt ein teuereres HTC, das Qualitativ nicht so hochwertig ist zu kaufen. Außer die trennen sich bald von ihren Plastikbombern.
Hochwertige Fullquerty Slider sind auch nicht allzu viele angekündigt.
Oh da muss ich mich schon sehr zusammenreißen aber um sachlich zu bleiben...
Gefährde ich mit dem aufspielen von Zusatzsoftware Dritte? (von wegen vergleich mit Auto)
Die Stvo. und der Tüv hat schon seinen Sinn im Bezug auf die Verkehrssicherheit aller Teilnehmer.
Während ich nicht glaube das Handys durch Software*manipulation* andere gefährden.
Oder MOment vllt. kann ich mein Milestone auf 3 Ghz übertakten es in die Sonne legen und das wird dann so heiß das der Akku explodiert und Leute in der Nähe verletzt...
Also bitte ein bißchen nachdenken bevor man solche Vergleiche aufzeigt.
Ich kauf das Ding und wie syntax schon sagte is das dann auch meinsund was ich damit tue geht ab dem abgeschlossenen Kauf niemanden mehr was an. Wobei die Garantie verfällt und ich finde es erstaunlich, dass Motorola daraus keinen Nutzen erkennt.
Keine Garantie + Gerätebrick = evtl. neuer potentieller Käufer.
Wie schon gesagt sollte Android solche Limitierungen überprüfen und gegebenfalls ablehnen.
Aber ich denke die Freiheit haben die einzelnen Anbieter.
Die Freiheit uns der selbigen zu berauben...