Das japanisch-schwedische Joint Venture Sony Ericsson hat seinen Finanzbericht für das zweite Quartal 2010 vorgelegt. Daraus geht hervor, dass der Konzern weiterhin Gewinne schreibt. Das liegt am Sparprogramm, das bereits Mitte 2008 gestartet wurde und an der gestiegenen Verkaufszahl von Smartphones.
Das Joint Venture Sony Ericsson hat die Quartalszahlen für das zweite Viertel 2010 vorgelegt. Daraus geht hervor, dass der Konzern weiterhin schwarze Zahlen schreibt. Der Nettogewinn betrug in den Monaten April bis Juni zwar nur 12 Millionen Euro im Gegensatz zu 21 Millionen im ersten Quartal, das liegt aber vor allem an den gestiegenen Kosten für interne Umstrukturierungen von 32 Millionen Euro. Zuvor betrugen sie nur drei Millionen Euro.
Die 32 Millionen Euro sind Teil eines seit Mitte 2008 andauernden Sparprogrammes, mit dem der Hersteller seine jährlichen Ausgaben um 880 Millionen senken will. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden seit Beginn der Umstrukturierungsmaßnahmen 374 Millionen Euro ausgegeben und etwa 4000 Mitarbeiter weltweit entlassen. Derzeit arbeiten etwa noch 7800 Beschäftigte für das Unternehmen, die Barreserven des Konzerns belaufen sich auf etwa 609 Millionen Euro.
Im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 sind 12 Millionen Euro Nettogewinn ein gewaltiger Schritt nach vorn, denn vor einem Jahr hat Sony Ericsson noch einen Nettoverlust von 213 Millionen Euro eingefahren. Obwohl die Anzahl verkaufter Geräte im gleichen Zeitraum von 13,8 Millionen auf 11 Millionen gesunken ist, stieg der Umsatz von 1,69 Milliarden Euro auf 1,76 Milliarden Euro. Das liegt daran, dass Sony Ericsson mit der erfolgreichen Einführung von Xperia X10, Vivaz, X10 Mini und X10 Mini Pro mehr hochpreisige Smartphones verkaufen konnte, dadurch stieg der durchschnittliche Verkaufspreis pro Handy von 122 Euro auf 160 Euro.
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Du bist nicht dabei?Hmm Se hat sich recht schwer getan. Ich war auch ein begeisteter User dieser Geräte bevor ich mich wieder auf Nokia besinnte.
Das K850i war immer noch das beste Gerät, was ich je hatte, auch wenn viele Stimmen was anderes sagten.
Nur die Zeiten ändern sich und nun sind andere Geräte gefragt. SE muß auch hier nachlegen.
"man braucht als Unternehmen jedoch mehrere Kundengruppen um wirklich erfolgreich zu sein, Stichwort Pareto Analyse"
Den Satz unterschreib ich Dir sofort-allerdings sollte ich mich hier nicht auf die margenschwächste, sondern vielmehr die margenstärkste konzentrieren. auch sollte ich das Thema "aftersale" nicht vergessen. Genau das lebt nämlich Apple vor-Stichwort Appstore und Zubehörshop.
Ein Käufer eines 2610 wird sich mit Zusatzkäufen dagegen schwer zurückhalten- und der OVI store stockt nicht zuletzt wegen der Nokiaeigenen Kuundenstruktur.
@bocadillo, man braucht als Unternehmen jedoch mehrere Kundengruppen um wirklich erfolgreich zu sein, Stichwort Pareto Analyse. Man sollte daher alle drei Kundengruppen abdecken um möglichst stabil in einem Markt tätig zu sein und genau das versucht SE, wenn auch etwas erfolglos ;)
:-)
Gebe dir Recht, deswegen finde ich es echt schade, dass sie auf dem N8 nur Sym3 haben. Das wäre bestimmt sonst ein Knaller geworden.
Schönes WE :-)
Die Masse macht es aber halt nicht(allein) da die Masse nahezu ausschließlich über den Preis verkauft wird, die Margen zu gering sind und mittelfristig das Geld für eine gescheite F&E fehlt.
Geld wird nicht mit Kunden verdient die ausschließlich in Preis-Leistung denken , sondern ertst wenn Emotionen ins Spiel kommen(style, einzigartigkeit, Design...)
SE holt grad wieder die Keule raus-versucht ein "stylishes" Produkt mit einem dynamischem Image zu verkaufen ".Das fing an als die begannen WErbekampagnen mit DSDS zu starten.
Nokia verkauft dagegen "ordentliche Geräte mit leicht billigem Material und auch einer nicht wirklich perfekten Verarbeitung und einem "bewährtem" OS-zu einem günstigem Preis".
Wer so ein Image kreiert fällt schon im erstem Semester Marketing durch.
Das SE einen gewissen Abschwung hatte-keine Frage-aber das es Dich dann grad zu Nokia getreiben hatte wundert mich schon.War wohl vor 3 Jahren-da war so eine Zeit des luftleeren Raums. Kurz bevor das iphone kam und der Markt in Bewegung kam.
Habe noch ein K750 in der Schublade das einwandfrei funktioniert-für mich das erste Gerät mit wirklich brauchbarer Kamera.
SE muß nachlegen -keine Frage-aber sie haben das Plus das sie zumindesz schonmal vorgelegt haben. Manch andere hängen da ganz hintendran.