Handys spielen eine besondere Rolle bei der Bekämpfung der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Mit ihrer Hilfe werden das Ausmaß der Verschmutzung und die Auswirkungen auf die Umwelt kartografiert. Die Verbreitung der Telefone ermöglicht das Sammeln von Daten durch viele Freiwillige.
Langsam scheint es so, als ob die Ölkatastrophe im Golf von Mexico ein Ende findet. Am vergangenen Donnerstag konnte der britische Ölkonzern BP mit einer neuen Glocke erstmals das Leck komplett abdichten. Doch die Aufräumarbeiten an der großflächig verschmutzten Küste werden noch Jahre dauern, sind sich Experten sicher. Handys sollen dabei helfen.
So hat das US-Unternehmen Agilis Systems eine Software entwickelt, die Handys zu ausgeklügelten und einfach zu bedienenden Aufnahmegeräten macht. Die Telefone werden an die Fischer ausgeteilt, die für BP arbeiten, berichtet der Nachrichtendienst ksdk.com. Diese sammeln mit ihrer Hilfe Daten über Öllachen im Wasser, verschmutzte Tiere oder verseuchte Gebiete und geben diese an die Einsatzleitung weiter, so dass sie ihre Ressourcen effektiver verteilen kann. Die Software überträgt den Zeitpunkt, die GPS-Koordinaten und ein Foto von der Lache. Außerdem kann der Nutzer weitere Informationen wie die Konsistenz des Öls hinzufügen, oder in welcher Wassertiefe es gefunden wurde.
Es gibt weitere Projekte wie die Oil Spill Crisis Map die auf das Handy als Kommunikationsgerät setzen. So kann sich jeder an der Suche nach dem wahren Ausmaß der Katastrophe beteiligen. Ein Teil setzt auf E-Mail, SMS und MMS, um die Anforderungen möglichst gering zu halten. Andere wie Oil Spill Response oder Oil Reporter haben extra eine Software für Berichte über die Ölkatastrophe entwickelt, die jedoch nur das iPhone oder Smartphones mit Android-Betriebssystem unterstützen.
Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.
Du bist nicht dabei?Den Fisch den die da fangen möchte ich nicht essen, falls die überhaupt was fangen würden. Denn momentan gilt verständlicherweise Fangverbot, weshalb BP zum Ausgleich die Fischer als Aushilfskräfte angeheuert hat.
Naja kann mir nicht vorstellen daß dieses Handy irgendwas bringt. Gsm oder gar 3G im Küstenbereich? Ja ne is klar.
Radar, GPS und SprechFunk, was sicherlich zur Standardausstattung jedes Fischerbootes gehören dürfte und jeder Bootskapitain im Schlaf beherrscht sind klar im Vorteil.
Glaube viel eher diese Firma sieht in der Katastrophe eine Gelegenheit sich werbewirksam zu profilieren um später damit auf ihrer HP prahlen zu können.
Genau wie Kevin Kostners lächerliche Maschinchen, die höchstens nen Teich entölen können während im Hintergrund die US Navy mit ihren viel potenteren aber nicht so PR wirksamen Voraxial Maschinen filtert.
find ich an sich ne gute sache
und wenn das öl nicht alles wegkommt leiden auch irgendwann wir richtig drunter,
noch hält es sich ja in grenzen
Bis BP auf die kleinen Fischer angewiesen ist, sollten die ersteinmal die großen Ölteppiche irgendwie beseitigen, aus einem Flugzeug sieht man doch mehr als 100 Fischer.
Und was ist kevin kostners Wundermaschiene im Maßstab 1:1000 ?????
mir ist schon klar welchen ausmaß das ganze hat,hab schließlich auch i-net & tv ;)
es ging jetzt einfach nur darum ebim thema HANDY zu bleiben..
@Underc0ver, es geht hier nicht um vermeidung sondern um Eindämmung. Die Katastropheist längst da aber da sie schon so lange anhält hat sie nur noch geringen Schockierungsfaktor. Den Fischern nun eine Art Meldepflicht aufzuhalsen ist dabei nicht unbedingt die optimale Lösung da deren Hauptaugenmerkt natürlich auf dem Fischfang liegt. Wenn hier also wo ein Nest voller Vögel (Pelikane etc) betroffen ist wird das sicher gern ignoriert, genauso wenn der Fang gerade läuft obwohl nebenan ne große Ölansammlung schwimmt. Der Dang ist dann wichtiger als die Ölmeldung. Als sekundäre Meldemöglichkeit fände ich die Idee jedoch ganz gut.
Halemagdefeida!