Apple ist der Aufforderung zweier amerikanischer Politiker aus dem Repräsentantenhaus gefolgt und hat in einem Schreiben erklärt, wie der Konzern seine Kunden ausspioniert und wozu Apple diese Daten braucht. Erschreckend ist vor allem die Tatsache, dass Besitzer von iPhone und Mac-Computern bereits seit 2008 heimlich und ohne Wissen beobachtet wurden.
Apple hat auf die Aufforderung zweier Mitglieder des US-Repräsentantenhauses reagiert und sich zum Vorwurf des unberechtigten Ausspionierens seiner Kunden geäußert. In einem 13-seitigen Schreiben erklärte Apple-Rechtsanwalt Bruce Sewell, wie der Konzern die Daten erhält und was er damit macht. Das Schreiben wurde dem Internet-Portal Cnet zugespielt und dort veröffentlicht.
Seit 2008 sammelt Apple heimlich Aufenthaltsdaten von iPhones und Macs sowie den Standort von WLAN-Netzwerken und Mobilfunkmasten, indem die Apple-Geräte entsprechende Informationen ohne Wissen des Anwenders an das Unternehmen schicken. Die Geräte messen unter anderem die Empfangsstärken der Sender, wegen der großen Menge an Apple-Geräten erhält man so eine recht genaue und umfangreiche Kartierung. Apple nutzt die mit diesen Informationen gefütterten Datenbanken unter anderem dafür, eine genauere Positionsbestimmung von iPhone&Co auch ohne GPS-Signal zu ermöglichen. Außerdem setzt der Konzern die Informationen ein, um standortabhängige Werbung für seine neue Plattform iAd verschicken zu können. Apple betont dabei die Anonymität der einzelnen Nutzer.
Steve Jobs lässt seit Jahren heimlich seine Kunden ausspionieren, wie seine Anwälte auf politischen Druck hin zugeben mussten | Foto: Apple
Erst vor etwa einem Monat ist bekannt geworden, dass Apple seine Kunden ausspioniert. Damals hatte der Konzern seine Datenschutzbestimmungen erweitert und damit offenbart, dass der Aufenthaltsort von Apple-Produkten zwar anonymisiert, aber in Echtzeit aufgezeichnet und sogar an nicht genannte Partnerfirmen von Apple weitergegeben wird. Dennoch sah Steve Jobs offensichtlich keinen Grund, auch seine Kunden über diesen Sachverhalt aufzuklären. Die Antwort Apples an die beiden Politiker wurde nur öffentlich, weil sie dem Internet-Portal Cnet zugespielt wurde.
Die Tatsache, dass Apple Daten über WLAN-Hotspots und Funkmasten sammelt, ist nicht der Grund, warum Verbraucher und Verbraucherschützer alarmiert sind. Organisationen wie das Frauenhofer Institut wenden die Methoden schon seit Jahren ganz offiziell an. Ärgerlich ist vielmehr die Art und Weise, wie Apple die Daten sammelt: Nämlich hinter dem Rücken seiner Kunden und das schon seit Jahren.
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Du bist nicht dabei?brief von apple??
Nur für dich aus dem Brief von Apple:
Which specific Apple products are being used by Apple to collect geographic
location data?
The iPhone 3G, iPhone 3GS, iPhone 4, iPad Wi-Fi + 3G, and, to a more limited extent,
older models of the iPhone, the iPad Wi-Fi, iPod touch, Mac computers running Snow Leopard,and Windows or Mac computers running Safari 5.
Apple erfasst mit dem Mac WLAN-Daten die zur Positionsbestimmung genutzt werden, Apple schreibt es selbst! Man les gefälligst erstmal die Quellen bevor du hier Unsinn schreibst!
""Ja, Crashreports werden geschickt. Aber normalerweise wird vorher gefragt. Ich rede aber von den Ortungsdaten, die Macs aufgrund fehlender GPS/Mobilfunkchips gar nicht bestimmen können."
Sag mal nutzt du einen Mac? Dann gehe mal unter einstellungen -> Sicherheit -> und da gibt es die option "Ortungsfunktion deaktivieren" - Ja OS 10.6 schickt standortinfos an Apple, Informier dich bevor du so einen Käse von dir lässt!"
Wie gesagt, Macs haben weder GPS noch Mobilfunk und werden daher nicht geortet. Außerdem geht es mir darum, dass OS X KEINE Ortungsdaten an Apple schickt. Diese sind sehr grob anhand der Internetdaten vom System ausgewertet um die Zeitzone einzustellen. Die Informationen werden NICHT an Apple geschickt, und jeder der ortsbezogene Werbung aus dem Internet kennt (Citydeals, Friendscout usw.) weiß, wie unpräzise das zum Teil ist. Hier macht OS X nichts anderes als die Seite/der Browser und wertet Serverknotenpunkte aus. Unter Windows kann man in Programmen wie Thor seinen ungefähren Standort von den Verbindungen her ansehen. Nur weil da "Ortungsfunktion" steht heißt das noch lange nicht, dass Informationen an irgendwen gesendet werden und jeder genau weiß, wo dein Mac steht.
"Und ja die Daten werden erst nach 6 Monaten anonymisiert, die Daten die Appel scannt sind anonym stimmt, aber Apple weiß durch die Apple ID des Nutzers die mit der Seriennummer verknüpft wird und zusätzlich der MAC, genau wem das iPhone gehört!"
"None of these are personally identifying, as the company doesn't collect SSIDs or any data, and in the case of device coordinates they're reportedly collected and sent in encrypted batches only once every 12 hours, using a random ID generated by the phone every 24 hours that apparently can't be linked back to the device. In the case of iAd, Apple says coordinates don't even make it to a database, as they're immediately converted (by remote server) to a advertising-friendly five-digit zip code."
Wie bereits geschrieben: Es werden (angeblich) keine Nutzerinformationen mitgessammelt, sondern rohe, ortsbezogene Informationen für z.B. Werbung.
Und was denn jetzt? Werden Daten nach 6 Monaten anonymisiert oder sind sie es von Anfang an?
"Und mich nervt das Googles Datengesammel böse ist aber Apples nicht."
"Na dann ist ja alles Butter! Apple ist gut alle anderen Böse! Dumm nur das ich den AGB zustimmen muss um iTunes und iPhoen überhaupt Sinvoll nutzen zu können, grenzt an Nötigung.."
Ich habe nie geschrieben, dass Apple gut und Google böse ist. Ich habe geschrieben, dass Apple's Datensammeln aktuell von der Presse hochgespielt werden und Google deutlich mehr Nutzerinformationen hat. Und ich denke mal, dass man auch bei Androiden AGB's zustimmen muss. Wenn Google Daten sammelt, ohne dass du dazu in AGB's zugestimmt hast wäre das illegal. Apple würde mit den AGB's die Kunden theoretisch auf diese Sachen hinweisen, die jetzt so bemeckert werden.
Ja, die Bindung an iTunes ist für viele zu stark (mich störts nicht) und könnte besser sein, aber Apple will auch seinen Ecokreislauf erhalten.
Hallo Freunde,
Ich habe gerade mit dem Kunden Service von Apple telefoniert. Nach einer Nachfragerei vom dem jenigen am telefon wurde mir versprochen das absolut keine Daten von seitens Apple aufgenommen/Gespeichert werden.
Ich hoffe mal dieses Stimmt so.
Er meinte nur dass es sein kann das z.b. die GPS Daten vpm GPS anbieter gespeichert werden. oder bzw. Google Maps irgendwas speichert.
Mit freundlichen Gruß
Erol55
"Ja, Crashreports werden geschickt. Aber normalerweise wird vorher gefragt. Ich rede aber von den Ortungsdaten, die Macs aufgrund fehlender GPS/Mobilfunkchips gar nicht bestimmen können."
Sag mal nutzt du einen Mac? Dann gehe mal unter einstellungen -> Sicherheit -> und da gibt es die option "Ortungsfunktion deaktivieren" - Ja OS 10.6 schickt standortinfos an Apple, Informier dich bevor du so einen Käse von dir lässt!
"Falsch, Es stand nicht von Anfang an in den AGBs bzw. wurde/wird die Absicht Apples aus dieser Passage nicht deutlich! Wie gesagt sie sagen nicht was mit den Daten passiert."
"Ich habe nichts anderes behauptet, aber Apple hat von Anfang an geschrieben, dass Ortsbezogene Daten gesammelt werden können. Und jetzt wurde es halt präzisiert."
Na dann ist ja alles Butter! Apple ist gut alle anderen Böse! Dumm nur das ich den AGB zustimmen muss um iTunes und iPhoen überhaupt Sinvoll nutzen zu können, grenzt an Nötigung..
Und ja die Daten werden erst nach 6 Monaten anonymisiert, die Daten die Appel scannt sind anonym stimmt, aber Apple weiß durch die Apple ID des Nutzers die mit der Seriennummer verknüpft wird und zusätzlich der MAC, genau wem das iPhone gehört!
"Wenn ich als Nutzer nicht weiß das die Funktion implementiert ist wie soll ich die dann abstellen? Sie müsste von vornherein deaktiviert sein!"
"Sie ist von vornherein deaktiviert indem du bei jeder App, die GPS nutzt/Daten sendet dieses beim Start explizit bestätigen musst."
Uqark, es geht hier nicht um die Apps sondern um das iOS und dort muss ich gar nichts erlauben es ist von anfang an aktiviert! Genauso bei OS 10.6 wo ich ebenfalls nciht auf diese Funktion hingewiesen wurde!
"Wie gesagt sammelt jede Firma diese Daten anonymisiert um Crashlogs, Antennenprobleme (;-)), Abbrüche usw. zu bekommen/verbessern."
Da haben die aber ganz schön geschlammpt bis jetzt ;)
"Nope, es nervt mich nur wenn sich Android-Fanboys über Apple's Datengesammel aufregen ;-)"
Und mich nervt das Googles Datengesammel böse ist aber Apples nicht.
Sagt mal wollt ihr mich veralbern? Ihr diskutiert über ein Thema und habt keine Ahnung vom Hintergrund?
Apple schickte einen Brief an US-Kongress um einige Fragen zu beantworten Datenschutz - dadurch ist überhaupt erst offiziell geworden was da gemacht wird!
Hier der gesamt 13 Seitige Biref:
http://www.scribd.com/doc/34546602/apple-response-to-markey-barton