Die Deutsche Telekom will Anbieter von datenintensiven Inhalten wie Google oder Apple zur Kasse bitten. Diese schon auf einer Investorenkonferenz im März 2010 aufgestellte Forderung bekräftigte Telekom-Chef René Obermann in einem weiteren Interview mit dem Manager Magazin. "Ein gut gemachtes Netzangebot ist am Ende auch kostenpflichtig", ist sich Obermann sicher.
Die Deutsche Telekom will Anbieter von datenintensiven Inhalten wie Google oder Apple zur Kasse bitten. Diese schon auf einer Investorenkonferenz im März 2010 aufgestellte Forderung bekräftigte Telekom-Chef René Obermann in einem weiteren Interview mit dem Manager Magazin. "Ein gut gemachtes Netzangebot ist am Ende auch kostenpflichtig", ist sich Obermann sicher.
Wenn die Telekom besondere Netzsicherheit oder höchste Übertragungsqualität zum Beispiel für Musik oder Video biete, müsse dies "auch differenziert bepreist werden", zitiert die Zeitung den Telekom-Chef. Entsprechende Diskussionen mit Dienste-Anbietern wie Google seien angestoßen.
Die Forderung, auch die Inhalteanbieter zu Zahlungen zu verpflichten, ist nicht neu und wird weltweit von den Netzbetreibern erhoben. Auch Vodafone und der o2-Mutterkonzern Telefónica äußerten sich bereits in diese Richtung. Die Unternehmen sehen sich in Gefahr, zur reinen Bit-Pipe zu werden, zu einfachen Durchleitern der Dienste an die Kunden. Im März polterte Obermann noch, dass die Telekom Milliarden in schnelle Internet- und Mobilfunknetze investiere und die Inhalte-Anbieter im Internet die hohen Renditen kassieren.
Doch der Widerstand hat sich längst formiert. Internet-Riesen wie Google, Skype, Microsoft und Intel haben sich zusammengeschlossen und fordern gemeinsam mit Verbraucherschützern von den Netzbetreibern die Neutralität gegenüber einzelnen Diensten. Auch die Politik sieht die Premium-Forderungen der Internetanbieter kritisch. Innerhalb der EU wird derzeit eine Richtlinie zur Netzneutralität im Mobilfunk erarbeitet.
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Du bist nicht dabei?Ich mag mich irren aber...
Ohne solche "Datenschleudern" würde sich niemand n sch... für dicke 6.000+ Internetleitungen interessieren, die die Netzbetreiber gerne vermarkten. So wie ich das sehe ist es jetzt schon ein Geben und Nehmen.
wie haben die herren von der telekom sich das denn gedacht?
das die betreffenden Inhalteanbieter den anbieter oder explizit der telekom das geld in den rachen wirft und der endverbraucher diese dienste weiterhin kostenfrei nutzen kann????
da spielt doch keiner mit!!
ist klar, ebay war ein doofes beispiel.
Ich kann mir aber nicht vorstellen das die telekom oder ein anderer anbieter solch eine forderung durch bekommt. Und sollte es dennoch dazu kommen wird zbs. youtube nicht mitspielen......dann gibts auf youtube kostenpflichtige (premium)accounts wie zbs. auf kino.to
[quote]Ich sehs schon kommen:
Wenn die ihre Forderung durchsetzen gibt es halt demnächst Google als neuen Mobilfunkanbieter.[/quote]
Er hat schon Recht, Google wird sich da wird sich da was überlegen, aber man muss auch bei ebay ein gewissen prozentsatz, also der verkäufer, an ebay zahlen, damit man dort verkaufen darf ;D
jo und wenn du online lotto spielst und den jackpott knackst, kriegt der internetanbieter 75% vom gewinn!:)
"Die Unternehmen sehen sich in Gefahr, zur reinen Bit-Pipe zu werden, zu einfachen Durchleitern der Dienste an die Kunden."
in meinen augen ist das doch auch sinn der sache......ich entscheide mich als endverbraucher für den provider der mir die beste "Bit-Pipe" anbietet!!!!!