Die Handysparte von Motorola hat sich wieder gefangen. Nach jahrelangen Verlusten konnte die Abteilung erstmals wieder einen Gewinn erwirtschaften. Grund ist der deutlich gestiegene Anteil der besonders lukrativen Smartphones am Verkauf.
Motorola hat mit Android offensichtlich auf das richtige Pferd gesetzt. Die Handysparte des Unternehmens macht nach Jahren der Verluste nun wieder Gewinn. Das ist vor allem den Smartphones des Herstellers zu verdanken, die sich im 2. Quartal 2010 bestens verkauften. Motorola-Chef Sanjay Jah ist zuversichtlich, dass das Unternehmen in den nächsten Monaten weiter wachsen wird: "Wir sind in einer starken Position, unsere Anteile im schnell wachsenden Smartphone-Markt weiter auszubauen."
Motorola konnte in den Monaten April bis Juni seinen Konzerngewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um 600 Prozent auf 162 Millionen US-Dollar steigern, etwa 124 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2009 hatte das Unternehmen nur Einnahmen in Höhe von 26 Millionen Dollar. Der Konzern schaffte die glänzenden Zahlen trotz leichtem Umsatzrückgang auf 5,4 Millarden Dollar (4,1 Milliarden Euro).
Alle Sparten des Konzerns trugen ihren Anteil dazu bei, auch die Mobilfunkabteilung. Insgesamt verkaufte Motorola im vergangenen Quartal 8,3 Millionen Mobiltelefone. Das war etwas weniger, als im ersten Quartal 2010. Allerdings kletterte der Anteil der besonders lukrativen Smartphones zwischen April und Juni auf 2,7 Millionen Stück. Deshalb machte die Sparte trotzdem einen Umsatz von insgesamt 1,7 Millarden Dollar (1,3 Milliarden Euro) und einen operativen Gewinn von 87 Millionen Dollar (67 Millionen Euro).
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Du bist nicht dabei?Naja, zwar ist eine 5% Umsatzrendite durchaus ausbaufähig. Ganz sooo schlecht ist ein solcher Wert aber auch nicht. Im Lebensmitteleinzelhandel soll die Umsatzrendite bei etwa 1% liegen...
Nun ja, wie soll man es erklären. Vielleicht am verständlichsten so: Wer viel an guten Geräten arbeitet und diese nach Marktreife in möglichst großen Stückzahlen an den Mann bzw. die Frau bringt, der verdient am Ende auch was. Obwohl die Motorola-Mobilfunksparte mit einem Gewinn von umgerechnet 67 Millionen Euro bei einem Umsatz von 1,3 Milliarden Euro im letzten Quartal nach eigenem Dafürhalten ein noch ausbaufähiges Ergebnis erzielt haben dürfte.
Wie ich finde kein Grund, eine Anti-Kapitalismus- oder Neid-Debatte vom Zaun zu brechen. Nur mal zum Vergleich: Der Reingewinn der marktbeherrschenden Mineralölunternehmen dürfte im letzten Quartal durchschnittlich fast so hoch ausgefallen sein wie der Umsatz des Motorola Gesamtkonzerns.
da sieht man mal wieder wie hoch die gewinnmargen bei solchen geräten sein müssen. ich mein wie kommt sowas sonst zustande?
Ich sage da nur Phönix aus der Asche...
Die Handys von einst wie diese unsäglichen schlechten Razors und Pebls und wie der ganze Rotz heisst, waren eine elektronische Frechheit.
Sie verschwanden in der Versenkung und feiern hier ein Comeback
Freue mich, dass sie wieder mitmischen
ich muss mbart zustimmen. geht mir genau so.
motorola hatte schon immer gute hardware, sehr robust und schön. leider war die software alles andere als gut. mit android haben sie das software problem beseitigt, und tolle geräte auf dem markt. thumb up for motorola!
Bei Nokia lag die Umsatzrendite bei 3 %.
Im Baustoffhandel bei 1 -2,5 %