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Autor: Rene Melzer | 10.08.2010 - 13:01 | (19)

Härter, leichter und flexibler: Neue Materialien für Apple-Produkte

Apple ist auf der Suche nach neuen Materialien für seine Produkte. Der iPhone-Hersteller kooperiert jetzt mit dem Unternehmen Liquidmetal Technologies, das eine Metall-Legierung entwickelt hat, die leichter, stärker und flexibler ist, als herkömmlicher Stahl oder selbst Titan-Legierungen.

Härter, leichter und flexibler: Neue Materialien für Apple-Produkte

Apple ist auf der Suche nach neuen Materialien für seine Produkte. Der iPhone-Hersteller kooperiert jetzt mit dem Unternehmen Liquidmetal Technologies, das eine Metall-Legierung entwickelt hat, die leichter, stärker und flexibler ist, als herkömmliche Bauteile. Wie das Forum macrumors.com berichtet, darf Apple gegen eine Lizenzgebühr exklusiv alle Patente von Liquid Technologies für die Herstellung von Unterhaltungselektronik nutzen.

Liquid Technologies hat eine Möglichkeit gefunden, Metall in einer anamorphen Struktur herzustellen. Sie ist der kristallinen Struktur von Metall aus herkömmlicher Produktion deutlich überlegen, so das Unternehmen. Als Beispiele gibt die Firma eine höhere Festigkeit bei Zug und Verformung an, dazu eine große Härte bei gleichzeitig geringem Gewicht. Außerdem ist es äußerst korrosionsbeständig und fast so einfach in die gewünschte Form zu bringen wie Kunststoff.

Vertu Motorsport Edition Vorder- / Rückseite auf Reifen

Luxus-Handy mit Liquidmetal-Gehäuse: Vertu Ascent Motorsport Edition | Foto: Hersteller

Obwohl Liquid Technologies bisher kaum bekannt ist, gibt es das Unternehmen schon länger. Bereits 2005 bewies der Luxushandy-Hersteller Vertu, wie widerstandsfähig daraus hergestellte Produkte sind, als er das Ascent Motorsport Edition von einem Porsche überfahren ließ. Das Handy überstand die Prozedur unbeschadet. 2008 stellte Samsung ein Luxus-Modell vor, dessen Gehäuse aus dem Metall gefertigt ist. Das damals 1500 Euro teure Dual-SIM-Handy trägt die Bezeichnung Samsung Ego.

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Kommentare
  1. 10.08.10 16:29 M.a.K (Advanced Handy Profi)

    Übrigens wirbt z.B MSI bei ihren aktuellen High-End Mainboards und Grafikkarten schon mit "Military Class Components"

    Daher wäre Apple oder wer auch immer dieses Material verbauen würde, nicht der Erste.

    Aluminiumoxynitrid wird ja laut Wikipedia hauptsächlich vom Militär als Fenstermaterial eingesetzt.

    Jede Wette, dass ein iPhone 4 mit ALON mehr als 3 Stürze aushält als mit diesem komischen Gorilla Glas? :)

  2. 10.08.10 16:25 the_black_dragon (Advanced Handy Master)
    stimmt auch wieder ^^

    aber ich finds schon recht witzig, dass es das wirklich gibt c.O

    ich hab echt immer gedacht, das war nen hirngespinst von den filmemachern aber ist echt interessant :D

  3. 10.08.10 16:21 M.a.K (Advanced Handy Profi)

    Ok das war vor 5 Jahren, da hat sich bis Heute bestimmt einiges getan und was gibt es besseres, um einen hohen Preis zu rechtfertigen? ;)

    Muss halt nur in die Massenproduktion gehen, dann purzeln auch die Preise.

  4. 10.08.10 16:18 the_black_dragon (Advanced Handy Master)
    najaaaa....

    "Wird es als Fensterglas geformt und poliert, betragen die derzeitigen Materialkosten (2005) ungefähr 12.500–23.000 € pro Quadratmeter."

    unter den umständen würde allein der austausch der glasteile des iPhone 4 150€ pro gerät kosten was schon so viel in etwa ist wie im mom die gesamten herstellungskosten des gerätes..... und das nur allein für die reine fläche, das korrekte zuschneiden und verarbeiten noch nicht eingerechnet ;)

  5. 10.08.10 16:07 M.a.K (Advanced Handy Profi)

    Also mein Vorschlag mit dem Transparentem Aluminium war eher ernst gemeint, dieses Material, auch Aluminiumoxynitrid oder unter dem namen ALON bekannt, eröffnet völlig neue Möglichkeiten wenn es um das Design geht.

    Man stelle sich mal vor, das Handy würde durch SMD's oder LED's die Farbe wechseln können, einfach so, heute in schwarz, morgen in blau, und übermorgen in rot usw...

    Und das wäre nur eine Möglichkeit.

  6. 10.08.10 15:42 Handyonkel (Advanced Member)

    Es wäre auch ganz gut mit Kautschukproduzenten in Verbindung zu treten, damit man günstigere lausige Gummihüllen produzieren kann.

    Und vielleicht wäre auch einer gut, der sich mit Farbmischungen besser auskennt.

    Ach ja und ein Produzent für miese Ausreden wäre auch nicht schlecht, aber die sind ja aus eigenem Hause schon TOP.

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