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Autor:
Stefan Schomberg
| 6

Brandgefahr: Garmin ruft weltweit 1,25 Millionen Navis zurück

Garmin ruft wegen defekter Akkus eines Zulieferers mehr als eine Millionen Navis zurück. Es habe wegen Überhitzung bereits knapp 10 Fälle mit leichtem Personen- oder Sachschaden gegeben, erklärte der Hersteller, der die Batterien jetzt kostenlos austauschen will. Ob das eigene Navi betroffen ist, kann man auf der Website von Garmin herausfinden.

Brandgefahr: Garmin ruft weltweit 1,25 Millionen Navis zurück

Der Navigationgerätehersteller Garmin ruft weltweit etwa 1,25 Millionen Navigationsgeräte der nüvi-Serien 200W, 250W, 260W, 7xx und 7xxT zurück. Grund sei eine potentielle Brandgefahr durch die Überhitzung der Akkus, die von einem Zulieferer stammen, teilte das Unternehmen mit. Es lägen knapp 10 Fälle vor, in denen leichter Sach- oder Personenschaden entstanden sei.

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Garmin hat daher alle bekannten Kunden angeschrieben und sie über das Problem unterrichtet. Außerdem bietet das Unternehmen aus Sicherheitsgründen die kostenlose Rücksendung aller betroffenen Navigationsgeräte an. Der Hersteller tauscht dann den Akku aus und setzt einen Abstandshalter am Kopfende der Batterie neben der Leiterplatte ein. Garmin rät dringend davon ab, selbst einen Akkuwechsel vorzunehmen.

das nüvi 200W gehört zu den Geräten, die von der Rückrufaktion betroffen sind | Foto: Hersteller

Das Garmin nüvi 200W gehört zu den Geräten, die von der Rückrufaktion betroffen sind | Foto: Hersteller

Ob das eigene Navi zurück geschickt werden muss, lässt sich leicht auf der Internet-Seite www.garmin.de/batterie überprüfen. Dort muss man nur die Seriennummer eingeben, die auf dem Gehäuse des Gerätes zu finden ist. Danach wird man informiert, ob das Modell von der Rückrufaktion betroffen ist und erhält bei Bedarf Anweisungen zur weiteren Vorgehensweise für den Versand. 

Garmin entschuldigte sich wegen der Akkuprobleme bei seinen Kunden. Das Unternehmen geht aber nicht davon aus, dass die Rückrufaktion negative Auswirkungen auf die Geschäftsergebnisse haben wird, da sich der Zulieferer der defekten Akkus an den entstandenen Kosten beteiligt wird. 

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Kommentare
  1. 30.08.10 10:10 Networker (Advanced Handy Profi)
    @Underc0ver

    Stimmt ja, wegen der DV-Scheiben.

  2. 28.08.10 15:15 Underc0ver (Handy Profi)

    bei toyota doch auch...wegen den bremsen

  3. 28.08.10 15:08 Networker (Advanced Handy Profi)

    Damals gab es doch auch eine riesige Rückrufaktion bei Mercedes mit der E-Klasse, wo di Bremsen anfingen zu Rosten(oder war es die Achse?). AUf jeden Fall ist so eine Rückrufaktion sehr teuer und nicht grade förderlich für den Ruf!

  4. 27.08.10 15:43 M.a.K (Handy Master)

    @ Noticed,

    hatte schon einige navis, auch von garmin und bei keinem konnte man den akku einfach auswechseln.


    bei navis gilt:

    wenn schrott, dann schrott.

  5. 27.08.10 15:31 Handyonkel (Advanced Member)

    Ich meine ein Konzern, der "Nüviphone" als Namen verwendet kann auch nur einen an der Murmel haben oder??

    Das solche Patzer im 21. Jahrhhundert passieren können ist schon traurig!

  6. 27.08.10 13:57 Noticed (Handy Master)

    Das ist der Vorteil bei Wechselakkus: Einfach nen neuen schicken, fertig.

    Hat eigendlich das Nüviphone nen Wechselakku?

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