Vodafone hat jetzt seinen Fernseh-Dienst Vodafone TV vorgestellt. Er vereint erstmals Fernsehen über den DSL-Anschluss (IP-TV) mit dem Empfang über Satellit und Kabel. Eine entsprechende Set-Top-Box des Netzbetreibers wählt dabei automatische die Quelle mit der besten Empfangsqualität aus.
Nach der ersten Ankündigung vor einer Woche hat Vodafone jetzt seinen Fernseh-Dienst Vodafone TV vorgestellt. Er vereint erstmals Fernsehen über den DSL-Anschluss (IP-TV) mit dem Empfang über Satellit und Kabel. Eine Set-Top-Box des Netzbetreibers wählt dabei automatische die Quelle mit der besten Empfangsqualität aus. Außerdem bietet sie noch weitere Vorteile.
Mit der Box lassen sich zukünftig Angebote des Bezahlsenders Sky über Satellit nutzen, außerdem dient sie als Festplattenrekorder und ermöglicht zeitversetztes Fernsehen. Zu diesem Zweck ist das Gerät mit einem Dual-Tuner ausgestattet, mit dem man unterschiedliche Kanäle anschauen und aufnehmen kann. Außerdem werden laufende Programme ständig auf der 320 Gigabyte großen Festplatte aufgezeichnet.
Vodafone verspricht, dass für die On-Demand-Angebote aus seiner Online-Videothek, die aus zahlreichen HD-Kanälen und 120 SD-Fernsehsendern mit niedrigerer Auflösung besteht, keine starke DSL-Leitung notwendig ist. Frank Rosenberger, Geschäftsführer bei Vodafone, erklärt: "Unser neues IP-TV Angebot können alle unsere DSL-Kunden schon ab zwei Megabit pro Sekunde nutzen - darum ist weder eine VDSL-Leitung noch ein digitaler Kabelzugang nötig." Das gilt aber nur für SD-Angebote aus der Videothek. Für den TV-Empfang über DSL ist eine Bandbreite von sechs Megabit pro Sekunde nötig, bei HD-Programmen sind es sogar 10 Megabit. Vodafone wird den Fernseh-Dienst ab morgen auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin präsentieren, er soll noch vor Weihnachten weltweit verfügbar sein. Die Preise stehen noch nicht fest.
Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.
Du bist nicht dabei?
Was hat denn LTE mit IP TV zu tun...... LTE wird in erster Linie für die digitale Dividende verwendet. Also für Internet und Telefonie. Aus welcher Quelle hats Du denn diese Info.
Es geht hier um einen Service wie die Kabelnetzbetreiber anbieten.