Terry Gou, Chef des Auftragsfertigers Foxconn, der unter anderem Apple, Dell und Nokia beliefert, denkt offen über vollautomatisierte Fabriken in den USA nach. "Wenn ich automatisierte Fabriken in den USA haben kann und die Produkte nach China verschiffe, wäre das Geschäft immer noch rentabel", sagte der reichste Mann Taiwans in einem Interview.
Terry Gou, Chef des Auftragsfertigers Foxconn, der unter anderem Apple, Dell und Nokia beliefert, denkt offen über vollautomatisierte Fabriken in den USA nach. "Wenn ich vollautomatisierte Fabriken in den USA haben kann und die Produkte nach China verschiffe, wäre das Geschäft immer noch rentabel", sagte der reichste Mann Taiwans der Finanznachrichtenagentur Bloomberg in einem Interview. Solche Automatik-Werke kommen ohne menschliche Arbeitskraft aus, die Arbeit wird von Robotern erledigt.
Foxconn hatte in der Vergangenheit alle Hände voll zu tun, sein angeschlagenes Image aufzupolieren, nachdem in der ersten Jahreshälfte in kurzer Zeit mehr als 10 Fabrikarbeiter Selbstmord begingen. Dem Unternehmen wurde damals vorgeworfen, dass der militärische Führungsstil und die niedrigen Gehälter Schuld am Tod der Arbeiter seien. Foxconn hob die Löhne daraufhin um dreißig Prozent an, in einigen Fabriken wurden die Gehälter sogar verdoppelt. Durch die neuen Ausgaben und im Zuge der Weltwirtschaftskrise musste der Auftragsfertiger allerdings seine Wachstumsprognose für 2010 von 30 Prozent auf 15 Prozent nach unten korrigieren.
Terry Gous Vision, elektronische Bauteile und ganze Geräte in voll automatisierten Fabriken zu produzieren, folgt dem Wunsch, das Unternehmen weniger von menschlicher Arbeitskraft abhängig zu machen, schreibt Bloomberg. Bereits in den nächsten fünf Jahren sollen erste Roboterfabriken gebaut werden.
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Du bist nicht dabei?Umsatzprognose ist hier wohl der ?political-correctness-terminus für umsatzrendite :)
Wenn man die richtig programmiert, dann machen die bestimmt auch tolle Gummihüllen:-)
"Durch die neuen Ausgaben musste der Auftragsfertiger allerdings seine Umsatzprognose von 30 Prozent auf 15 Prozent nach unten korrigieren."
Wer hat denn im BWL-Kurs nicht ganz aufgepasst? Der Umsatz sinkt ganz sicher nicht wegen höheren Ausgaben. Wenn dann sinkt der Gewinn (Umsatz/Erlös-Kosten). Umsatz =! Gewinn. Setzen. 6.
Willkommen in der Zukunft! Den Typen sollte man einfach einbuchten und nie wieder raus lassen! Wortwörtlich eine Gefahr für die Allgemeinheit!
ja ich weiß...nicht nur du! ;)
Wir haben den Text nochmal geändert. Danke für den Hinweis.