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Autor: Martin Hähnel | 09.09.2010 - 12:07 | (38)

iOS 4.1: Neuer Exploit für iPhone-Jailbreak gefunden

Die Mitglieder der Hackergruppe Chronic Dev Team, Pod2g und Posixninja, haben bekannt gegeben, dass eine neue Lücke im Sicherheitsnetz von iPhone und Co. gefunden wurde. Um die Lücke zu beseitigen muss das Unternehmen aus Cupertino neue Hardware ausliefern.

iOS 4.1: Neuer Exploit für iPhone-Jailbreak gefunden

Kurz nach der Veröffentlichung von iOS 4.1 gaben Mitglieder der Hackergruppe Chronic Dev Team bekannt, dass eine neue Schwachstelle im Sicherheitsnetz von iPhone und Co. gefunden wurde. Es handelt sich um einen sogenannten Boot-ROM Exploit, der alle Apple-Geräte betrifft, die mit iOS 4.1 laufen: iPhone 4, 3GS, 3G und iPod Touch. Apple kann diese Lücke nicht durch ein Software-Update beseitigen. Um sie zu schließen, muss das Unternehmen seine Geräte mit neuen ROM-Speicherbausteinen ausliefern.

Ein Jailbreak, der den neuen Exploit ausnutzt, ist nur eine Frage der Zeit. Doch es wird sich um einen Tethered Jailbreak, einen angebundenen Jailbreak handeln. Er funktioniert nur, wenn das iPhone über USB-Kabel mit dem PC verbunden ist und er muss bei jedem Einschalten durchgeführt werden. Denn das Boot-ROM ist nicht überschreibbar und wird bei jedem Neustart geladen - und muss daher immer wieder neu geknackt werden.

Bis zum Jailbreak "ist noch viel Arbeit zu erledigen", schreibt Musclenerd auf Twitter. Der Dev Team-Hacker rät daher erstmal von einem Update auf iOS 4.1 ab

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Kommentare
  1. 13.09.10 10:30 Birk (Expert Handy Profi)
    Stockholm

    @Macianer

    Gerne komme ich Deiner Bitte nach. :)

    Stockholmsyndrom und iPhone:

    Das "Stockholmsyndrom" ist psychologisches Phänomen, das beschreibt, dass die Opfer einer Geiselnahme unter Umständen mit ihren Geiselnehmern sympathisieren. Das ganze ist psychologisch natürlich sehr komplex, stark verkürzt könnte man sagen:
    "Der Mensch neigt dazu sich die schlimmen Situationen schön zu reden, um sie zu ertragen."

    Der Begriff im Zusammenhang mit Benutzern des iPhones geht zurück auf diesen Artikel :http://www.strandreports.com/sw4031.asp

    Der Artikel beschreibt Ähnlichkeiten zwischen dem Verhalten von iPhone-Usern und Menschen mit Stockholmsyndrom.

    Genauer geht es darum, dass viele iPhone-Benutzer (hier im Forum kann man das Verhalten sehr gut an Sven89 und Marketinghoschi studieren) dazu neigen sich die Fehler, fehlende Feature oder Probleme ihres Smartphones schönzureden. HTC hat Macken, Nokia hat Macken und Apple hat auch Macken. Die Vehemenz mit der iPhone-User auch offensichtliche Schwächen ihres Smartphone verteidigen ist allerdings einzigartig. Besonders dem iPhone 2G fehlten viele Features, die andere Telefone schon hatten. Viele iPhone-Besitzer verteidigten vehement, dass Sie keine MMS, kein 3G, kein hochauslösenderes Display, keine Videotelefonie und kein Multitasking brauchen.

    Solange bis Apple es dann eingebaut hat. Danach sind diese Dinge die wichtigsten Errungenschaften der Smartphonewelt. Auch mit viel gutem Willen kann man die Argumentationen und die Sichtweise von Sven89 und Marketinghoschi nicht als rational ansehen. Ähnlichkeiten zum Stockholmsyndrom sind offensichtlich. Die iPhoneUser sind "gefangen" in der Apple-Welt und sympathiseren mit ihrem "Geiselnehmer". Natürlich sehr polemisch und überzogen, aber die Grundstrukturen ähneln sich.

    Zum Beispiel oben im Thread. ("Zensur" von Apple): Der iPhone-User hat gewiss einen Vorteil davon, dass Apple die Apps auf Sicherheit überprüft. Wer allerdings behauptet, es wäre im Sinne des Users, dass Apple einen *inhaltliche* Zensur betreibt, der redet sich die Sache schön bzw. will nicht wahrhaben, dass nicht alles toll an Apple ist. -> Stockholmsyndromartiges Verhalten

    Die Argumentation, wer es nicht mag, muss es ja nicht nutzen, ist keine Argumentation. Wenn das alle Argumente sind, dann müssen wir gar nicht mehr über die verschiedenen Handys und Betriebssystem diskutieren.

    Ich habe ein Android-Telefon (HTC Desire) und finde, dass es lange nicht perfekt ist. Allerdings kann ich sehr genau argumentieren, welche Details ich positiv und welche negativ finde. Vielen iPhone-Nutzern geht diese Diffenerzierung ab und man findet des Typus des blinden Fans deutlich häufiger, als bei anderen Herstellern.

  2. 13.09.10 09:20 Nikwalter (Member)
    Der Jailbreak!

    Hey, ist jetzt ein jailbreak draußen?!?
    http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&DEST=http%3A%2F%2Ftipsneeded.com%2Funlock-iphone-3gs-41-firmware%2F

  3. 10.09.10 17:49 Macianer (Gast)

    <>

    Stimmt ! Das sehe ich auch so.

  4. 10.09.10 16:55 Nokia 3110 Fanboy (Member)

    @Macianer
    Wenn das deine Meinung ist. Warum gibt es dann überhaupt einen Jailbreak. Ist dann doch per se eine überflüssige Sache.

  5. 10.09.10 16:24 Macianer (Gast)

    @ Birk: Habe meine Frage bereits an anderer Stelle in diesem orum an einen anderen User gestellt und bisher keine Antwort erhalten. Da Du dieselbe Formulierung bereits mehrfach in dem fraglichen Zusammenhang verwandtest, möchte ich sie auch Dir stellen:

    Könntest Du mir bitte mal mit eigenen Worten erklären, was das Stockholmsyndrom ist und wie es im Zusammenhang mit Apples Kunden steht ? - Ich verstehe es nämlich, ehrlich gestanden, nicht. Vielleicht, weil ich (zu) blond bin.

  6. 10.09.10 16:17 Macianer (Gast)

    Birk, noch einmal, es geht nicht um potentielle Anwendervorteile durch eine Beschränkung des inhaltlichen Angebots auf bestimmte Themen oder Darstellungen. Niemand verspricht dem (potentiellen) Kunden ein unbeschränktes Angebot. Im Gegenteil: jedem iPhone-(Neu-)-Kunden sollte spätestens durch die mittlerweile 3 Jahre andauernde Berichterstattung klar sein, daß er mit dem iPhone ein im Prinzip *untrennbares Komplettpaket* aus Hardware (Gerät), Software (iTunes) und Geschäft für iPhone-"Futter" (iTunes-Store) erwirbt.
    Jeder Kunde hat schließlich die Möglichkeit, zwischen einem Erwerb dieses und eines anderen Paketes (bspw. Android) abzuwägen und sich zu entscheiden. - Wo ist also das Problem ?
    - Ich sehe darin ebensowenig Unredliches wie in der Tatsache, daß auch bei jedem Leasing- oder Finanzierungsvertrag für ein Neufahrzeug der Käufer für die Vertragsdauer dazu gezwungen wird, alle Wartungsintervalle einzuhalten und die Inspektionen in einer Vertragswerkstatt durchführen zu lassen.

    Das eine, was man will, das andere, was man muß ! So is' das nun mal im Leben.

    Wer sich VOR einem Geschäftsabschluß nicht ausreichend über die Bedingungen informiert, kann doch für seine eigene Nachlässigkeit / Dummheit nicht den Vetragspartner verantwortlich machen. Sowas nennt man Eigenverantwortung.… 8-|

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