Sony hat in der japanischen Hauptstadt Tokio einen E-Paper-Prototypen gezeigt, der wie ein herkömmliches Blatt Papier zusammengerollt werden kann. Der Hersteller verwendet dafür ein Kunststoff-Substrat, dadurch wird das Produkt leichter und widerstandsfähiger.
Sony hat auf einer Händler-Messe in der japanischen Hauptstadt Tokio einen hauchdünnen E-Paper-Prototypen gezeigt, der wie ein herkömmliches Blatt Papier zusammengerollt werden kann. Möglich macht das ein Kunststoff-Substrat, das der Hersteller statt des üblichen Glas verwendet. Dadurch wird das elektronische Papier leichter und weniger anfällig für Beschädigung. Sony hat noch nicht angekündigt, wann oder in welcher Form Geräte mit dieser Technologie auf den Markt kommen werden.
Andere Hersteller haben bereits ähnliche Produkte auf verschiedenen Messen präsentiert, in den Handel ist aber noch keines der flexiblen e-Paper gekommen. LG zeigte vor wenigen Wochen ein 19 Zoll großes Produkt, das mit seinen Ausmaßen an eine Zeitungsseite erinnert. Ein weiteres elektronisches Papier des Herstellers kann sogar Farben darstellen. Dieses Modell hat aber nur eine Diagonale von 9,7 Zoll. Toshiba, IBM und HP entwickeln ebenfalls aufrollbare e-Paper-Displays.
Sony hat auf einer Händler-Messe in der Japanischen Hauptstadt Tokio einen hauchdünnen E-Paper-Prototypen gezeigt, der wie ein herkömmliches Blatt Papier zusammengerollt werden kann | Foto: Sonyinsider
Bei der elektronisches Papier (e-Paper) genannten Anzeigetechnik versuchen die Hersteller, Grafiken oder Texte aussehen zu lassen als ob sie auf herkömmlichem Papier gedruckt sind. Die Darstellung ist meist sehr scharf und kontrastreich, dadurch ermüdet das menschliche Auge beim Lesen längerer Texte weniger schnell, als bei Displays mit LCD-Technik. E-Paper hat dafür keine Hintergrundbeleuchtung, man benötigt also immer eine externe Lichtquelle zum Lesen. Die Displays sind sehr stromsparend, weil die Inhalte einmal geladen und dann dauerhaft angezeigt werden, ohne dass dafür Strom erforderlich ist. Nur für die Anzeige neuer Inhalte benötigt die Technik Energie. E-Paper-Displays werden derzeit vor allem für sogenannte E-Book-Reader wie den Amazon Kindle oder den Sony PRS-505 verwendet.
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Du bist nicht dabei?Muss immer an den Film Minority Report denken, wenn ich sowas lese. Da gibt es Cornflakes-Packungen damit. Doch bis die Herstellungskosten soweit gesunken sind, dass man die getrost mit entsorgen kann, wird noch viel Zeit vergehen...
E-Ink ist echt der Hammer.
Bin mal gespannt, wann das erste E-Paper raus kommt.
Sehr cool.
Morgens die Zeitung auf den E-Ink-Rohling laden und wieder wie gewohnt Zeitung lesen.